Spargeln polnische Art

Spargeln polnische ArtWeil die Spargelsaison früher als sonst begonnen hat, gönnen besonnene Spargelbauern ihren Pflanzen jetzt schon die verdiente Pause. Drum zum Abschluss ein letztes Spargelrezept: Spargeln à la Polonaise, ebenfalls ein Klassiker. Beim grossen deutschen Koch Alfred Walterspiel waren das einfach Spargeln, übergossen mit gebräunter Brösel-butter. Meist kommt heute (in Anlehnung an die sauce polonaise ?) auch noch hartes Ei und Petersilie dazu, und um das Chaos zu vollenden, fügen wir auch noch etwas Parmesan bei.  Es schmeckt, wer frägt nach Namen ? zum Rezept

Zutaten
1 kg Spargeln
1 Tlf. Zucker
1 Tlf. Salz
1 Prise Muskatnuss
1 hartes Ei (für eine richtige Sauce polonaise würde nur durch ein Sieb gedrücktes Eigelb benutzt, das ist aber eine andere Sauce)
50 g Parmesan, frisch gerieben
30 g Brotbrösel, selbstgemacht aus getrockneten Semmeln, grob gemahlen
80 g Butter
1 Strauss glatte Petersilie, grob geschnitten

Vorbereitung
(1) Spargeln schälen, Ende nach Erfordernis einkürzen.

Zubereitung
(2) Spargeln im schwach siedenden, gewürzten Wasser aldente kochen (etwa 15 Minuten). Dabei die Stangen wenn möglich stehend in einem hohen Topf garen, dabei die Spitzen vom Wasser unbedeckt lassen. Nur soviel Wasser wie nötig verwenden.
(3) Spargeln herausheben, auf einem Tuch kurz abtropfen lassen und auf eine gut vorgewärmte Platte abrollen. Dabei die oberen Spargeln etwas zurückversetzen.
(4) Die Köpfe mit dem fein gehackten Ei, dem Parmesan und der Petersilie bestreuen.
(5) In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen, Brotbrösel zugeben und knusprig rösten, dann die heisse, noch schaumige Butter über die Spargelköpfe giessen.

8 Gedanken zu “Spargeln polnische Art”

  1. Mache ich hin und wieder sehr ähnlich.
    Erinnere mich auch an einen himmlischen Spargel mit Bagn Cauda im Ristorante Deiana selig in Oberursel. Mit einem Hauch Parmesan….

    [lamiacucina]: Wär ich nie drauf gekommen Olivenöl, Sardellem, Knoblauch sind doch starker Tobak für das zarte Gemüse. Aber warum nicht ? Die Piemontesen benutzen die Bagna cauda ja auch zum Dippen von Gemüse. Werds mal probieren. Danke.

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