Salat aus Chioggia-Randen und Romano

Salat aus Chioggia-Randen und Lattich
Und noch ein Salat aus Gemüse von unserm Biogärtner im Gürbetal. Randen (Rote Bete) der Sorte Chioggia. Die Chioggia Rande hat ihren Ursprung im Veneto an der Adriaküste und ihren Namen von der pittoresken Kleinstadt Chioggia im Süden der Lagune von Venedig. Das Fleisch hat den herb-süssen Geschmack der Randen mit einer ganz leicht scharfen Note wie von Rettich (ob da mal ein Münchner Radi Ferien in Venedig gemacht hat ?). Farblich auffallend die rot-weisse Ringmusterung, die aber nicht hitzebeständig ist. Leider. Drum essen wir ihn als Salat. Obwohl er im Rohzustand recht zu kauen gibt. Zusammen mit Lattich, weil der auch weg muss. Von mir aus darfs ruhig noch etwas kühler werden, ich würd ja so gerne wieder mal ein Schnitzel essen. zum Rezept:

Zutaten
2 kleine Chioggia-Randen
1 kleiner Lattich Romano
für die Sauce:
5 Elf. natives Olivenöl
1 Elf. Zitronensaft
1 Elf. Weisswein
1 Elf. Weissweinessig
Petersilie geschnitten
1 Tlf. Schalotte, sehr fein geschnitten
wenig Knoblauch

Zubereitung
Chioggia-Randen waschen, mit dem Sparschäler schälen, dann auf dem feinsten Hobel möglichst hauchdünn hobeln. Quer zur Knolle gibt konzentrische Ringe, längs gehobelt gibt Streifen. Mit den Lattichblättern auf den Teller verteilen und mit der Salatsauce beträufeln.

Anmerkung
Bei jungen Knollen ist zuweilen die Färbung noch nicht ganz ausgebildet. Von Aussen ist das nicht erkennbar. Die Farbe der Ringe ist dieselbe wie bei den roten Beten (Betanin und etwas Anthozyan). Dort hats aber viel mehr davon drin, drum sind diese nach dem Kochen immer noch rot.

6 thoughts on “Salat aus Chioggia-Randen und Romano”

  1. Wie schön die Chioggia-Randen ausschauen. Ich hätte auf den ersten Blick auf eine Rettichart getippt. Hast Du den Beitrag wirklich um 4:30 Uhr abgeschickt?

  2. Bei Dir werde ich noch zum Vegetarier!
    Sieht sehr lecker aus….aber ich kann verstehen, dass Du mal wieder ein Schnitzel willst……

  3. die “chioggia-randen” sehen ja sehr interessant aus – die haben wir noch nie gesehen. sie verbinden offenbar, was wir oftmals mühselig als salat zusammenmixen (gedämpfte rohnen mit hauchdünn aufgescheibeltem, frischem rettich kombiniert und als salat angemacht schmecken uns nämlich immer wieder gut). wieder was dazugelernt. da soll noch einer sagen, bloggen würde nicht bilden!

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