Taglierini al paté di olive

Taglierini al paté di olive
Einfaches, aber unglaublich gutes Pastagericht. In Rosmarinöl geschwenkte Taglierini mit frisch gemachter Olivenpaste. Sowas können nur die Italiener erfinden. Letzte Woche im Ristorante Malakoff in Bellinzona gegessen. Signora Rita Fuso, Kompliment ! Und sofort von mir nachgekocht.  zum Rezept

Taglierini

Zutaten
für die Pasta:
250 g frische Taglierini oder Tagliolini. Rezept hier. Notfalls gehen auch gekaufte.

für das Rosmarinöl:
2 Zweige Rosmarin
100 ml natives Olivenöl

für die Olivenpaste:
150g Oliven, mit Stein (Taggiasca oder schwarze Nyons)
1 Elf. frisch geriebenen Parmesan
etwa 50 ml abgesiebtes Rosmarinöl nach Bedarf

für den Finish:
50 g Butter
Rest abgesiebtes Rosmarinöl

Olivenöl mit Rosmarin angesetzt frisch gemixte Olivenpaste

Zubereitung
(1) Rosmarinzweige fein hacken, in einem kleinen Topf zum Olivenöl geben, erwärmen, bis der Finger halt schreit, dann auf ein Holzbrett stellen und langsam erkalten lassen.
(2) die entsteinten Oliven mit 50 ml des Rosmarinöls und den restlichen Zutaten der paté in einem Mixer kräftig durchmixen zu feiner Konsistenz.
(3) Pasta in Salzwasser al dente kochen, abgiessen, es darf noch Abtropfwasser dran haben, in dem restlichen Rosmarinöl und etwa 50 g geschmolzener Butter schwenken, dann anrichten und die Olivenpaste obendrauf verteilen. (Die Butter wirkt als Emulgator, damit das Rosmarinöl besser in die pasta einzieht).

Anmerkung
Meine Nyons-Oliven (Fine Food, COOP) waren derart aromatisch, dass ich auf jede weitere Würzung: Salz, Sardellen, Espelette etc. verzichtet habe. Der Löffel Parmesan war halt schon drin, bis ich das gemerkt habe. Im Malakoff hat man vermutlich die hellen Taggiasca-Oliven verwendet.

Die Speisekarte des Malakoff:
Speisekarte Ristorante Malakoff

25 thoughts on “Taglierini al paté di olive”

  1. Seit ich deine Seite lese, brauche ich eigentlich kein Kochbuch mehr, eigentlich… Wann soll ich das bloß alles nachkochen?

    Das klingt ja wirklich himmlisch!

  2. Wenn Robert keine Lizenzgebühren verlangt – immerhin ist er Schweizer, ein Raubritter Europas – gibt es vielleicht das eine oder andere Gericht in der neuen Gruft.

  3. ha,ha,ha……..Mensch Louie, psssst, nicht das Du da Robert auf eine Idee gebracht hast und wir demnächst eine “Lamiacucina-Vignette” brauchen.

    Hinweis: In der Schweiz braucht man eine Vignette für die Autobahnen.

  4. bin heut spät dran, war beim Zahnarzt und habe Aussicht auf Hafersuppe.

    @Ulrike: meine Nachkochliste ist ebenfalls reine Fiktion geworden. Ich betrachte sie heute eher als Anregung, in der einen oder andern Richtung was zu machen. Wirf ja Deine Bücher nicht weg ! Das elektronische Zeugs ist vergänglich.

    @Claudia: Wenn ich sehe, was die Leute in einer Profiküche schuften müssen, koche ich lieber nur für zwei.

    @Bolli: eigentlich wollte ich Deine Tapenade dazu machen, aber diese Oliven, die ich vorher noch nie gekauft hatte (wegen schrumpelig..) waren sowas von gut.

    @zorra: wo nimmst du die Zeit her bei Deinen vielen Aktivitäten :-?))

    @Petra: Danke für das Lob, aber andere Blogs (und es werden immer mehr) kochen auch gut.

    @fressack/BerlinKitchen: keine Lizenzgebühren ! Retorsionsmassnahmen wären die Folge. Da würde ich mich ja selbst bestrafen.

    @Hedonistin: reite ich hier eigentlich auf der Pasta-Erfolgswelle ?

    @kochschlampe: mit sofort ist nix. Das Olivenöl muss richtig nach Rosmarinöl schmecken. Das dauert. Sonst schmecken die Nudeln unten und oben gleich nach Oliven. Und das wäre langweilig.

    In diesem Blog muss man ja noch die Sommerzeit zurückstellen. Da bin ich ja wieder für Stunden beschäftigt. Plus oder minus 1 Stunde ? Ich schaffs nie.

  5. Robert, ich meinte mit “eigentlich”, dass ich mir keine mehr zulegen sollte. Wer – außer meiner Mutter – wirft schon Kochbücher weg? Gestern haben sich auch schon wieder zwei in mein Einkaufskörbchen verirrt.

    Tut mir leid für deine Beißerchen, aber Hafersuppe schmeckt doch lecker!

  6. @Ulrike: “eigentlich” habe ich keinen Platz mehr für neue Kochbücher und doch kauf ich mir immer wieder neue.

    @Cascabel: einmal im Monat ist nicht viel, und Lokale, die über Jahre hinweg was vernünftiges zu einem vernünftigen Preis und das noch freundlich auf den Tisch bringen sind selten geworden. Da geht frau/man gerne wieder hin.

  7. Das klingt ja total lecker! Und die Farbkombination ist auch klasse.

    Ich weiß auch nicht, wann ich das alles nachkochen soll… Oft reicht es als Anregung, dann so schöne Texte und Fotos dazu wie hier in Deinem Blog – manchmal braucht man’s dann gar nicht mehr nachzukochen, weil man das Gefühl hat, man wäre dabei gewesen und hätte es schon gegessen! :-)

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