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Taglierini al paté di olive

November 1, 2007 Kommentieren Kommentare lesen

Taglierini al paté di olive
Einfaches, aber unglaublich gutes Pastagericht. In Rosmarinöl geschwenkte Taglierini mit frisch gemachter Olivenpaste. Sowas können nur die Italiener erfinden. Letzte Woche im Ristorante Malakoff in Bellinzona gegessen. Signora Rita Fuso, Kompliment ! Und sofort von mir nachgekocht.  zum Rezept

Taglierini

Zutaten
für die Pasta:
250 g frische Taglierini oder Tagliolini. Rezept hier. Notfalls gehen auch gekaufte.

für das Rosmarinöl:
2 Zweige Rosmarin
100 ml natives Olivenöl

für die Olivenpaste:
150g Oliven, mit Stein (Taggiasca oder schwarze Nyons)
1 Elf. frisch geriebenen Parmesan
etwa 50 ml abgesiebtes Rosmarinöl nach Bedarf

für den Finish:
50 g Butter
Rest abgesiebtes Rosmarinöl

Olivenöl mit Rosmarin angesetzt frisch gemixte Olivenpaste

Zubereitung
(1) Rosmarinzweige fein hacken, in einem kleinen Topf zum Olivenöl geben, erwärmen, bis der Finger halt schreit, dann auf ein Holzbrett stellen und langsam erkalten lassen.
(2) die entsteinten Oliven mit 50 ml des Rosmarinöls und den restlichen Zutaten der paté in einem Mixer kräftig durchmixen zu feiner Konsistenz.
(3) Pasta in Salzwasser al dente kochen, abgiessen, es darf noch Abtropfwasser dran haben, in dem restlichen Rosmarinöl und etwa 50 g geschmolzener Butter schwenken, dann anrichten und die Olivenpaste obendrauf verteilen. (Die Butter wirkt als Emulgator, damit das Rosmarinöl besser in die pasta einzieht).

Anmerkung
Meine Nyons-Oliven (Fine Food, COOP) waren derart aromatisch, dass ich auf jede weitere Würzung: Salz, Sardellen, Espelette etc. verzichtet habe. Der Löffel Parmesan war halt schon drin, bis ich das gemerkt habe. Im Malakoff hat man vermutlich die hellen Taggiasca-Oliven verwendet.

Die Speisekarte des Malakoff:
Speisekarte Ristorante Malakoff

Kategorien:Pasta
  1. November 1, 2007 um 06:58 | #1

    ……..ist das nicht süß?!

    http://legnangel.livejournal.com/564026.html

  2. November 1, 2007 um 07:38 | #2

    @BerlinKitchen: ja !

  3. November 1, 2007 um 08:31 | #3

    Seit ich deine Seite lese, brauche ich eigentlich kein Kochbuch mehr, eigentlich… Wann soll ich das bloß alles nachkochen?

    Das klingt ja wirklich himmlisch!

  4. November 1, 2007 um 09:03 | #4

    Und Du bist sicher, dass Du nicht noch ein kleines Bistro aufmachen möchtest?

  5. November 1, 2007 um 09:04 | #5

    Gefällt mir sehr!!!!!!!!!

    Ja ja, die Nyons oder Taggiasca, darunter geht nichts…….

    Chapeau für die Arbeit mit dem Einlegen etc…..

  6. November 1, 2007 um 09:10 | #6

    „Und Du bist sicher, dass Du nicht noch ein kleines Bistro aufmachen möchtest?“

    Ne,ne,ne……..bloß nicht! Dann hat Robert keine Zeit mehr für seinen blog.

  7. November 1, 2007 um 10:08 | #7

    Yummie, wird nachgemacht!

  8. November 1, 2007 um 10:29 | #8

    Klingt herrlich! Ich bin immer ganz begeistert, wenn ich deine schönen Gerichte sehe.
    Danke!
    Liebe Grüße

  9. fressack
    November 1, 2007 um 10:41 | #9

    Wenn Robert keine Lizenzgebühren verlangt – immerhin ist er Schweizer, ein Raubritter Europas – gibt es vielleicht das eine oder andere Gericht in der neuen Gruft.

  10. November 1, 2007 um 11:20 | #10

    ha,ha,ha……..Mensch Louie, psssst, nicht das Du da Robert auf eine Idee gebracht hast und wir demnächst eine „Lamiacucina-Vignette“ brauchen.

    Hinweis: In der Schweiz braucht man eine Vignette für die Autobahnen.

  11. November 1, 2007 um 11:54 | #11

    Himmel, sieht das lecker aus!

  12. November 1, 2007 um 12:03 | #12

    Ich schließe mich der generellen Meinung an: ich will das auch nachkochen, ich habe sofort Hunger bekommen, weil es so verführerisch aussieht und sich auch so liest…

  13. November 1, 2007 um 12:15 | #13

    bin heut spät dran, war beim Zahnarzt und habe Aussicht auf Hafersuppe.

    @Ulrike: meine Nachkochliste ist ebenfalls reine Fiktion geworden. Ich betrachte sie heute eher als Anregung, in der einen oder andern Richtung was zu machen. Wirf ja Deine Bücher nicht weg ! Das elektronische Zeugs ist vergänglich.

    @Claudia: Wenn ich sehe, was die Leute in einer Profiküche schuften müssen, koche ich lieber nur für zwei.

    @Bolli: eigentlich wollte ich Deine Tapenade dazu machen, aber diese Oliven, die ich vorher noch nie gekauft hatte (wegen schrumpelig..) waren sowas von gut.

    @zorra: wo nimmst du die Zeit her bei Deinen vielen Aktivitäten :-? ))

    @Petra: Danke für das Lob, aber andere Blogs (und es werden immer mehr) kochen auch gut.

    @fressack/BerlinKitchen: keine Lizenzgebühren ! Retorsionsmassnahmen wären die Folge. Da würde ich mich ja selbst bestrafen.

    @Hedonistin: reite ich hier eigentlich auf der Pasta-Erfolgswelle ?

    @kochschlampe: mit sofort ist nix. Das Olivenöl muss richtig nach Rosmarinöl schmecken. Das dauert. Sonst schmecken die Nudeln unten und oben gleich nach Oliven. Und das wäre langweilig.

    In diesem Blog muss man ja noch die Sommerzeit zurückstellen. Da bin ich ja wieder für Stunden beschäftigt. Plus oder minus 1 Stunde ? Ich schaffs nie.

  14. November 1, 2007 um 12:38 | #14

    Olivenpaste machen wir leider viel zu selten. Rosmarinöl als Beigabe klingt interessant. Gelungene Anregung. Noch besser wird die Paste, wenn die Oliven frisch entkernt werden.

  15. November 1, 2007 um 12:55 | #15

    @kulinaria: es waren Oliven mit Stein, die ich vor Herstellung der Paste entsteint habe. Habs korrigiert.

  16. November 1, 2007 um 16:43 | #16

    Robert, ich meinte mit „eigentlich“, dass ich mir keine mehr zulegen sollte. Wer – außer meiner Mutter – wirft schon Kochbücher weg? Gestern haben sich auch schon wieder zwei in mein Einkaufskörbchen verirrt.

    Tut mir leid für deine Beißerchen, aber Hafersuppe schmeckt doch lecker!

  17. November 1, 2007 um 20:57 | #17

    Bekommst du schon Vielbesucher-Rabatt im Malakoff? ;-)

  18. November 2, 2007 um 06:15 | #18

    @Ulrike: „eigentlich“ habe ich keinen Platz mehr für neue Kochbücher und doch kauf ich mir immer wieder neue.

    @Cascabel: einmal im Monat ist nicht viel, und Lokale, die über Jahre hinweg was vernünftiges zu einem vernünftigen Preis und das noch freundlich auf den Tisch bringen sind selten geworden. Da geht frau/man gerne wieder hin.

  19. fressack
    November 2, 2007 um 09:18 | #19

    Dann such Dir schon mal passende Bahnverbindungen zu meiner Gruft….

  20. November 2, 2007 um 11:07 | #20

    Das klingt ja total lecker! Und die Farbkombination ist auch klasse.

    Ich weiß auch nicht, wann ich das alles nachkochen soll… Oft reicht es als Anregung, dann so schöne Texte und Fotos dazu wie hier in Deinem Blog – manchmal braucht man’s dann gar nicht mehr nachzukochen, weil man das Gefühl hat, man wäre dabei gewesen und hätte es schon gegessen! :-)

  21. November 2, 2007 um 13:08 | #21

    @fressack: zeitlich gleichweit wie nach Paris. Jetzt frage ich mich Hanau oder Paris ?

    @Barbara: schön gesagt, willkommen an meinem Tische !

  22. November 5, 2007 um 15:15 | #22

    War das lecker! Vielen Dank für das himmlische Rezept!

  23. November 5, 2007 um 16:30 | #23

    @Ulrike: freut mich !!

  1. Februar 29, 2008 um 11:29 | #1