Vanillebrezel

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So perfekt wie dieser Gehülfe einer Bäckerei in dem malerischen, mittelalterlichen Städtchen Stein am Rhein schlinge ich meine Vanillebrezeln nicht. Ich schlinge sie überhaupt nicht, das geht nicht bei diesem buttrigen Teig. Verschlingen ginge hingegen… zum Rezept der Frau Curtius

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Zutaten
für die Brezel:
250 g Butter
140 g Zucker
2 ganze Eier
2 Vanilleschoten
250g Weissmehl

für die Glasur:
2 Elf. Puderzucker
wenig Zitronensaft

Zubereitung
(1) Butter und Zucker mit der Küchenmaschine (Kenwood: K-Haken) in leicht angewärmter Schüssel etwa 10 Minuten lang schaumig rühren.
(2) Vanilleschoten auskratzen, mit ganz wenig Zucker verreiben, dann mit dem Mehl in die Zucker-Eimasse einrühren. Den Teig in Folie einschlagen und 1 h kühl stellen.
(3) Mit einem Teelöffel ca. 12 g Teig abstechen, daraus ein dünnes Würstchen von ca. 18 cm Länge ausrollen und zu einer Brezel formen. Die überlappenden Stellen leicht andrücken. Das Formen geht gut auf einer kalten Marmorplatte; wenn der Teig warm wird kann man ihn kaum mehr bearbeiten. Wer keine Marmorplatte besitzt, behilft sich mit einem Tiefkühlelement aus dem Tiefgefrierer, das man 1-2 Minuten auf die Arbeitsfläche legt, oder legt die ausgerollten Würstchen vor dem Formen nochmals kurz in den Kühlschrank.
(4) Die geformten Brezel auf ein mit Backpapier belegtes Tablett legen und 1-2 h kalt (Kühlschrank !) stellen.
(5) Das Backpapier auf ein kaltes Backblech ziehen und die Brezel im gut vorgeheizten Backofen bei 175°C, Schiene 2, Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen. Die Brezel sollen nicht braun werden.

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Glasieren
(6) Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu einem dicken Brei anrühren. Die Brezel noch warm glasieren mit einem Pinsel.

Aufbewahrung
In dicht schliessender Plasticbox. Lagern bei 12°C.

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12 thoughts on “Vanillebrezel”

  1. Vanillebrezel, klingt himmlisch gut! Ist für nächstes Jahr vorgemerkt. Danke an Frau L.! Ein frohes, leckeres und geruhsames Weihnachtsfest wünscht, Claudia.

  2. hm, lecker :-) Für dieses Jahr ist es für mich allerdings zu spät. Aber Weihnachten 2008 kommt garantiert. Ich wünsche ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

  3. @Flo Bretzel: je te souhaite de joyeuses fêtes de fin d’année.

    @Dolce: Danke, wünsche ich dir doch auch ! Frau L. hat den Teig gemacht, ich die Brezeln.

    @Sivie: och, es wird recht einfach werden. Auch Dir schöne Festtage.

    @Koechin: ich weiss, ich habe so früh mit Plätzchen angefangen und werde doch nicht mehr fertig. Aber 2008 kommt. Danke, auch Dir meine besten Wünsche zu den Festtagen.

  4. Die Brezel schmecken köstlich, obwohl der Teig und die Verarbeitung doch eine rechte Herausforderung waren. Ohne Marmorplatte und nur mit Kühlelement wurde meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Mein verloren gegangenes Rezept muß ähnlich gewesen sein, da ich immer mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte und deshalb auf ein anderes Rezept umgestiegen bin (Teig mit Marzipan kann ausgerollt und Brezelausstecher eingesetzt werden). Trotzdem hat sich die Mühe mehr als gelohnt. Danke für das tolle Rezept.

  5. Die Brezel sehen gut aus. Allerdings merkt man ihnen auch an, wie sehr du dabei geflucht hast (oder wolltest – ich hätte lautstark!!), weil der Teig fast zerronnen ist.
    Das ist ein Rezept, das ich tunlichst nicht verwenden werde, sonst ist meine ganze Freude an der Weihnachtsbäckerei vorbei, wenn ich da so ein Gschiss darum herummachen muss, damit der Teig formbar bleibt.
    sorry, ich sag’s wie ich’s sag …

  6. @Charlotte: vielleicht probier ich es heuer mit einem Brezelausstecher ? Frau L. ist zwar gänzlich dagegen.

    @entegut: meine Freude wächst mit den Schwierigkeiten, die zu überwinden sind :-)

  7. @lamiacuina: nein, mit diesem Teig nicht machbar! Ich habe es versucht, doch die Masse ist einfach zu weich und ließ sich auch mit dem Auswurfknopf keinen mm bewegen. Man hätte manipulieren müssen (mehr Mehl), dann wären es aber keine Originale mehr gewesen. – Wie gesagt, mit “meinem” Rezept klappt das gut, die Brezeln schmecken aber auch anders und sind kompakter. Frau L. hält es so, wie meine Mutter dies tat. Ich habe bei Plätzchen mit schwierigem Teig etwas zu wenig Geduld – im Gegensatz zur Brotbäckerei -:).

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