Kürbiskerncookies

Kürbiskerncookies
Kürbiskerne machen bekanntlich süchtig. Wer von diesen Kürbiskern-Käse-cookies jemals genascht hat, wird ihnen rettungslos verfallen. Ich ja auch. Hedonistin von Low Budget Cooking hat bereits versucht, das Suchtpotential der Kekse auszuloten, konnte aber ohne das synergistisch wirkende Lorbeerblattpulver die Wirkung nur angenähert erreichen.

Zutaten
135 g Weissmehl (Type 405)
15 g Hartweizendunst (Teigwarenmehl)
3 Elf. guten Sbrinz, frisch gerieben, notfalls Parmesan
1 Msp. Lorbeerblattpulver (äquivalent einem Blatt, feinstgehackt oder zerrieben)
1/2 Klf. Salz
100 g Butter, kalt in kleinen Stücken
3 Elf. Kürbiskerne, grob gehackt, ungeröstet
2 Eigelb
1-2 Elf. Halbrahm
Kürbiskerncookies Teigstange

Zubereitung
(1) Mehl, Salz, Parmesan und Lorbeerpulver in die vorgekühlte Teigschüssel des Rührwerks sieben. Kalte Butter in Flöckchen unter das Mehl mischen und mit dem Flachschläger (Kenwood: K-Haken) zunächst langsam, dann schnell zu einer krümeligen Masse verrühren.
(2) Gehackte Kürbiskerne und die Eigelbe unter Rühren zugeben, Rahm in kleinen Portionen zugeben bis der Teig klumpt. Von Hand rasch zu einer Rolle von ca. 3 cm Durchmesser formen und in Klarsichtfolie einwickeln. Alternativ: in die mit Folie belegte 450 ml Dreiecksform von Staedter drücken (füllt die Form nicht ganz aus). 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
(3) Stange in 4-5 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
(4) im auf 190°C vorgeheizten Ofen (Ober-/unterhitze, mittlere Schiene) ca. 15 Minuten ausbacken. Auf Drahtgitter etwas abkühlen lassen.

Anmerkung
Können kalt oder lauwarm gegessen werden. Bis sie erkaltet sind, wird jedoch nichts mehr da sein.

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22 Gedanken zu “Kürbiskerncookies”

  1. Super – jetzt kann ich endlich zugeben, dass ich das Rezept schon gefunden hatte, sie gleich nachgebacken habe und es wirklich wahr ist: sie haben Suchtfaktor!

  2. Kürbiskernkekse, das hört sich toll an. Da ist bestimmt die doppelte Menge angesagt, damit einige Kekse bis abends übrig bleiben.

  3. Toll Robert……..ich bin gespannt auf Deine Eindrücke von den 07er Rieslingen bei der Probe in Zürich!

    Grüß den Klaus-Peter Keller mal ganz lieb von Martin aus Berlin.

  4. @Ulrike: wenn wordpress wirklich das macht was ich ihm sage….

    @Dandu: um Gotteswillen kein gekauftes, das schmeckt nach nichts. Trockene Blätter kleinschneiden und in einer Gewürzmühle mahlen. Nase dran halten, welcher Duft ! Frisch gemahlenes Pulver gibt auch mehr her bei Fleischgerichten.

    @Eva: Verschwiegenheit ist eine Zier :-)

    @Bolli: Seit Toblerone der General Foods gehört, habe ich keine mehr gegessen.

    @Sivie: das habe ich auch erst nachher bemerkt. Seither liegt man mir ständig in den Ohren “wann machst Du wieder…”

    @BerlinKitchen: werd ich, der sollte auch anwesend sein.

    @Sammelhamster: Danke, habs geändert. Zuerst hab ich sie mit Sonnenblumen gemacht, auch gut.

    @fressack: Ein Backlog beim Backen führt zwangsläufig zu Backblog

  5. Die Form macht viel her und den Geschmack werde ich sicherlich testen. Heute ist der indische Gast gefahren, jetzt kann ich wieder mehr in der Küche wüten. Obwohl, der Garten ruft…
    Liebe Grüße

  6. Nach vergleichenden Studien kann ich festhalten:
    Der Lorbeer macht fürs Suchtpotenzial keinen merklichen Unterschied. Mit und ohne Lorbeer empfiehlt sich die Herstellung der doppelten Menge, um einige Kekse auch in erkaltetem Zustand probieren zu können. Auch hier aber: kein merklicher Unterschied, die Bereitschaft aufzuhören, solang noch welche da sind, tendiert immer gegen Null. :-)

  7. Da sind sie endlich – heute habe ich sehnsüchtig an Dich gedacht, wie die Bande der Halbstarken Viertelstarken Achtelstarken über mich hergefallen ist.

    Ach wie gern hätte ich heute ein halbes Dutzend Cookies zu einem guten Achterl Vierterl Halben von einem leichten Weißen verspeist …

  8. @Petra: rund schmecken sie genau so. Der Garten hat jetzt Vorrang !

    @Hedonistin: also mich beflügeln Lorbeeren !

    @kulinaria: was da irgendwie reingeht wird reingetan :-)

    @the rufus: Achteln haben so was Vervielfältigendes.

  9. sieht sehr lecker aus.
    kann man vorarlbergischen Bergkäse auch benutzen?
    und was ist mit dem Lorbeerblatt hacken ist das ein Grünes oder getrocknetes?
    Ich kann mir das mit Lorbeerpulver nicht ganz vorstellen…

  10. @weltbeobachterin: wenn Dir der Käse schmeckt und er er vollfett und etwa 24 Monate gereift ist, sollte das gehen. Nur getrocknete Lorbeerblätter sind spröde genug, dass sie gemahlen werden können. Ggf. ganz klein hacken.

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