
Ein frischer Yoghurt-Johannisbeerkuchen in Würfelform. Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Kochheft Kochen 7-8/2006 von Annemarie Wildeisen. Ich habe den Kuchen erstmals in der Basler Kochschule kennengelernt, wo er auf grosse Zustimmung gestossen ist. In dieser Form esse sogar ich Yoghurt. Der Kuchen schmeckt wirklich gut, leicht, alles andere als trocken, nur als Unterbau für dreistöckige Hochzeitstorten ist er ungeeignet. Für den von Barbara und Sue wiederbelebten Kochevent im Gaertnerblog hats leider nicht mehr gereicht.
Zutaten
200 g rote Johannisbeeren (oder Himbeeren)
125 g Butter, zimmerwarm
250 g Zucker
Abrieb einer Biozitrone
3 Eier
250 g Yoghurt nature
1 grosser Kfl. Backpulver
300 g Mehl
Zubereitung
(1) 24cm Karree-Form oder runde 26cm Springform mit Backpapier belegen, Rand fetten.
(2) Johannisbeeren abstreifen, in einem Sieb gut abspülen, gut abtropfen lassen.
(3) Butter, Zucker, Eier und Zitronenabrieb mit dem Kenwood-Schwingbesen oder einem Handrührgerät zu einer hellen, schaumigen Masse schlagen (etwa 10 Minuten).
(4) Yoghurt unterrühren, Mehl und Backpulver dazu mischen. Johannisbeeren unterziehen und in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen
(5) im vorgeheizten Ofen bei 200°C, unterste Rille, 30 Minuten ausbacken. 1 h in der Form auskühlen lassen, in Stücke schneiden.











Der Dreistock lässt Goldenes vermuten. Yoghurt eher weniger für Deinen Gaumen?
Von: Dandu am Juli 8, 2008
um 5:52
Leicht, ein JoJo-Würfel mit Johannisbeeren und Joghurt – gefällt mir sehr gut!
Anhand der Links sehe ich, dass Du die letzten Tage mit Lesen von Blogs verbracht hast? Kaum ist man ein paar Tage weg, wird eine ganze Menge interessantes veröffentlicht…
Von: Barbara am Juli 8, 2008
um 6:04
Sieht lecker aus – und sehr gesund.
Von: mipi am Juli 8, 2008
um 6:22
Eine Stunde warten vor dem Anschneiden … das ist ein sehr charakterstärkendes Rezept.
Von: Hedonistin am Juli 8, 2008
um 6:39
Kuchen mit Obst aller Art sind genau das Richtige für mich; Herr D. liebt es da eher gehaltvoller, sahniger….:-) – Muss der Joghurt einen bestimmten Fettgehalt haben, was für einen hast du genommen?
Von: Eva am Juli 8, 2008
um 7:22
Gut, dass wir noch Johannisbeeren übrig gelassen haben
.
Von: sammelhamster am Juli 8, 2008
um 7:22
Sozusagen ein Cheesecake aber halt mit Joghurt, da kann man dann gleich 3 x zugreifen, mit gutem Gewissen!
Von: Bolli am Juli 8, 2008
um 7:44
Really beautiful, tempting and delicious looking! I’d have some of that treat anytime!
Grüsse,
Rosa
Von: Rosa am Juli 8, 2008
um 8:12
Wie diese Ribisel so schön durch die Gegend fliegen. Bei mir liegen sie immer unten am Boden des Kuchens. Erinnert ein wenig an das Becherkuchenrezept, das ich allerdings mit Rahm mache.
Fein!
Von: entegutallesgut am Juli 8, 2008
um 9:00
Großartig, nun macht es auch Sinn die Johannisbeeren da draußen abzupflücken, denn hier will die keiner wirklich essen, in Kuchen verpackt, der was hermacht, ist das natürlich was anderes. Vielen Dank!
mandy
Von: amanda am Juli 8, 2008
um 9:10
@Dandu: höchste Zeit, dass ich das Blech wieder mal entroste. Yoghurt nur mit Heidelbeeren.
@Barbara: unglaublich, was man in 4 Wochen alles verpasst.
@mipi: ein gesunder Körper ernährt sich mit gesundem Kuchen.
@Hedonistin: das auch noch, unglaublich was so ein Kuchen draufhat.
@eva: gewöhnlicher Joghurt, nicht fett nicht slimline.
@sammelhamster: mir haben die Amseln erstaunlicherweise auch noch Jo-beeren übriggelassen. Also gibst noch was daraus.
@Bolli: cheesecake, genau.
@rosa: don’t resist.
@entegutallesgut: die Leichtigkeit des Kuchens lässt die Beeren im Schwebezustand.
@amanda: so schmecken sie weniger sauer.
Von: lamiacucina am Juli 8, 2008
um 9:30
Das sieht lecker aus, für mich kam der Garten-Kochevent auch zu früh
. Das Rezept ist gleich gebunkert…
Von: Ulrike aka ostwestwind am Juli 8, 2008
um 4:21
Dafür muss ich glaube ich noch ein paar Johannisbeeren von den Sträuchern kratzen (oder etwas von den 6 1/2 kg eingefrorenen mopsen). Sieht so saftig-lecker aus!
Von: Petra aka Cascabel am Juli 8, 2008
um 7:52
Ein Dankeschön für das tolle Rezept auf meinem Blog.
Immer wieder genussvoll hier zu lesen
LG Frau Hofgeschnatter
Von: Monika am Juli 8, 2008
um 9:06
da muss diese Woche nochmal ein Johannisbeerkuchen auf den Tisch. Der sieht super aus !
Von: Heidi am Juli 8, 2008
um 10:38
Ich brauchte heute an unserem Ferienort ganz schnell einen guten Kuchen zum Kaffee und da habe ich dein Rezept übernommen, allerdings mit frischen Pfirsichen, da es hier nichts anderes gab. Dieser Kuchen war sooo lecker und saftig, den werde ich öfter backen. Allein schon deswegen, weil er so schnell fertig ist.
Von: doro am Juli 9, 2008
um 10:33
Sehr erfischend und lecker!
Von: Dieter am Juli 11, 2008
um 6:19
Ich hätte noch eine Frage zum Joghurt: War das stichfester oder so ein Crem-Joghurt, der eher flüssig ist? Ich mag den nämlich mal ausprobieren …
Von: Claudia am Juli 12, 2008
um 11:12
@Claudia: eher stichfest. Ulrike in Küchenlatein hat ihn gestern gebacken und bebildert.
Von: lamiacucina am Juli 13, 2008
um 6:45
sieht wirklich lecker aus!!!
wieviel ist bitte 1 grosser kfl. backpulver?
danke!
rosi
Von: rosi am Juli 14, 2008
um 12:01
@rosi: ein gehäufter Kaffelöffel. Hätt ich ja gleich richtig sagen können.
Von: lamiacucina am Juli 14, 2008
um 1:53
Ein sehr leckeres Rezept und ich habe noch ein paar Johannisbeeren im Garten, somit steht dem nichts im Wege und wird morgen aus probiert. Vielen Dank für dieses Rezept ;o)
Von: Sonja-Maria am Juli 27, 2008
um 5:47
[...] denn ich hatte auch noch Naturjoghurt den ich verarbeiten wollte. Gefunden habe ich das Rezept hier. Wobei ich aber sagen muss das der Kuchen bei mir 1 Stunde im Backofen war. Ich hatte zwar zum Ende [...]
Von: Joghurt-Johannisbeer-Kuchen | Bastie.Silke am Oktober 2, 2008
um 2:33
[...] Nach ein wenig Suche in anderen Blogs bin ich bei lamiacucina fündig geworden: ein Joghurt-Johannisbeerkuchen. Er sah wunderbar aus und aufgrund des Austausches von Butter zu einigen Teilen gegen Joghurt war [...]
Von: Nachmacher: Joghurt-Johannisbeerkuchen « Kochen für Schlampen – Hamburg, Berlin, Zürich am Juli 5, 2009
um 8:32