Zitronengras-Curry-Suppe

Zitronengras-Curry-suppe 0_2009 06 19_0894

Curry, Zitronengras und dergleichen überlasse ich gerne auf diesem Gebiet begabteren Köchen. Diese fernöstlichen Gewürze gehören nicht in meine Kochsparte. Frau L. hat sich für Zitronengrastee interessiert, ich habe ihr 5 Stangen nach Hause gebracht. Der hat ihr dann aber nicht besonders geschmeckt, also habe ich die Stangen kurzerhand versuppen müssen. Die Rezeptvorlage habe ich von Vinzenz Klink, ARD-Buffet, Wochenthema: Mitternachtssuppen. Ich habe das Rezept aber frei verändert, habe insbesondere Kartoffeln statt Mehlbutter zur Bindung verwendet. Eine feine Verwertung für ein Zuviel an Zitronengras-stangen.

Zutaten
Für 2 Personen

2 Schalotten (50 g)
1/2 Knoblauchzehe, fein geschnitten
2,5 dl Weisswein
5 dl Wasser
200 g Kartoffeln
1 Rippe Stangensellerie
100 g Fenchel
1 Stange Lauch (80 g)
80 g Zitronengras
1 Zweig Thymian
15 g Curry Madras
3 Zitronenzesten, Bio
Butter zum Anbraten
Salz, Pfeffer
0.5 dl Halbrahm

Zubereitung
(1) Schalotte und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden, Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, das Gemüse putzen und fein würfeln, vom Thymian die Blättchen zupfen, Zitronengras fein schneiden, die Zitronenschale in feine Streifen schneiden.
(2) In einem Topf mit etwas Butter die Schalotten andünsten, Knoblauch zugeben und mit Wasser auffüllen und einmal aufkochen lassen. Dann Weisswein, Kartoffeln, Sellerie und Fenchel zugeben und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Thymian, Zitronengras, Zitronenrinde, Curry und Lauch zugeben und nochmals 15 Min. köcheln lassen.
(3) Die Suppe fein mixen und durch ein Sieb passieren, mit dem Rahm verfeinern und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Dazu Baguettebrot servieren.

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28 thoughts on “Zitronengras-Curry-Suppe”

  1. Die Suppe sieht doch gut aus! Ich mag Zitronengras, vor allem in Suppen! Das ist wie bei Soljanka, säuerlich herzhaft ein bisschen süß.

  2. Ich mag Zitronengras sehr gern. Als Tee (gemeinsam mit Ingwer) und insbesondere in Suppen – das mag an einer spätkindlichen Prägung liegen. Da ich im Teenageralter war, hatte mein Vater seine thailändische Kochphase, so dass es Suppen mit deutlichem Zitronengrasnanteil auch schon zum Frühstück gab.
    Nichts macht am frühen Morgen so wach wie eine höllisch scharfe Suppe.

  3. Dieses Süppchen ist ein Traum in dieser Jahreszeit!!! Hab ich am Samstag erst bei meiner Schwester kredenzt bekommen :-) Mit one-eyed prawns – mhm, lecker!!! Und Galgant – den hätte ich beinah mitgegessen ;-)

  4. Heute muß ich passen :-). Ich habe einmal, interessehalber, Zitronengras verwendet – und das war’s dann auch.

  5. Ich liebe Zitronengras. Das Süppchen mit Schärfe und ein paar Garnelen wäre toll, nicht nur um Mitternacht. In meinem Lieblingscocktail schwimmen auch Zitronengras und Ingwer.Da Du von einer feinen Verwertung schreibst, hatt es Euch wohl auch geschmeckt.

  6. Ich verwende Zitronengras, wenn überhaupt, auch nur in geringen Mengen. In dieser Currysuppe schmeckts mir sicher auch, hätte auch gern one-eyed prawns drin. Gerichte, die nur nach Zitronengras schmecken finde ich grauslig.

  7. Zitronengras – gerne, aber auch bei mir nur in Maßen. Man kann das Aroma ganz gut kontrollieren, wenn man die Stiele im Ganzen mitkocht und danach aus dem Sud fischt.

  8. Ich mag die Stiele zerklopft in Chines.Gerichten kurz mitgeschmort. Gibt einen feinen Geschmack. Im Süppchen kann ich mir das auch seeehr gut vorstellen!

  9. Ich mag Zitronengras sehr gerne (bin aber auch ein großer Asia-Fan), habe mangels eines Asia-Ladens in der Nähe immer ein paar Stängelchen im Tiefkühler. Wie Heidi klopfe ich kräftig drauf (schwerer Kochtopf, Fleischplattierer) und lasse es dann ganz mitköcheln. Vor dem Servieren natürlich wieder rausfischen ;-)

  10. @kulinaria: kann ich nicht beantworten, um die Zeit schlafe ich :-)

    @Eva: mir genügt Zitrone und Limette.

    @Bolli’s Kitchen: das wundert mich.

    @Nathalie: mag denn niemand Zitronengras ?

    @Sammelhamster: die Duttenhofers haben den Tee mal vor Jahren propagiert.

    @nina: ja gell, wenn ich Suppe mache ist sie gut, egal was drin ist :-)

    @Mestolo: Bist Du wieder zurück ? am layout kann nichts daran ändern. Höchstens ein neues oder wieder das alte verwenden.

    @kochschlampe: mein Vater wusste noch nichts von Zitronengras. Ich ziehe morgens drei Schwarztee einer scharfen Suppe vor.

    @Elisabeth: mit einäugigen Zyklopen ? Nichts für mich.

    @Claus: also Fruchtsuppe

    @Charlotte: gibts bei mir auch nur einmal pro Jahr.

    @Poulette: ja, es hat uns geschmeckt, da sind allerdings keine Krabben drin herumgekrabbelt.

    @Buntköchin: die fernöstliche Kunst hundert Gewürze zu vermischen beherrsche ich nicht.

    @bee: ich dachte mir, wenn schon denn schon.

    @Hannes: Klink’s Idee.

    @Isi: und den Tee trinkst Du als Erfrischung ?

    @heidi: werd ich mir merken, falls ich das wieder mal benötig.

    @Wolf: Kürbis ist das Schreckgespenst von Frau L. Aber ich komme nicht umhin, sie demnächst zu erschrecken.

    @Petra: Glaube ich gerne, der Vorzug dieses Grases besteht wohl im Zusammenklang mit andern Gewürzen.

      1. Zitronengras wird nicht nur in Asien sondern auch bei uns in Suedamerika angebaut. Fuer Tee wird es allerdings nur mit einer Mischung aus Zitronenmelisse und/oder Minze, und/oder Basilikumblaetter aufgebrueht.
        Diese Mischungen als Eistee schmecken sehr erfrischend.
        Gruss
        Yvonne

  11. Ich empfehle Frau L. Ingwertee. Ein paar Scheiben Ingwer klopfen, im heißen Wasser ziehen lassen, mit Honig süßen. Ich liebe das Getränk.

    Für meine Begriffe passen Curry und Zitronengras nicht zusammen. Sind zwei verschiedene Kochkulturen. Der Curry schmeckt sehr intensiv, das Zitronengras wieder sehr fein.
    Da würde ich statt Curry eher Gelbwurz (Curcuma) nehmen.

    Wo sich Zitronengras wirklich sehr fein zu einer Suppe verarbeiten lässt, ist eine Tom yan gong. Die würde ich dir schwer empfehlen. Noch dazu ist die Suppe nicht eingedickt, wie es die dt. Küche gerne macht. Eine Suppe einbrennen, das mache ich nur bei zwei alten österr. Suppenrezepten: Eine gebundene Kalbssuppe und eine gebundene Hühnersuppe, sonst lass ich das Mehlteigl bei Suppen weg. bäääh!

  12. Das Rezept hört sich sehr fein an, werde ich auch mal testen, aber heute hat es mich zu einer Curry-Kartoffelsuppe mit Rosinen inspiriert….auch lecker!
    Sehr schönes blog übrigens, Kompliment….würde ich gerne verlinken, einverstanden?

    Kulinarische Grüße aus Bayern
    Andrea

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