Nachgekocht: Risotto mit Pfifferlingen und Heidelbeeren

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In den Ferien nachgekocht, gesehen bei Eva, von Chaosqueen für gut befunden. Wenige Zutaten, die auch am Ferienort zu beschaffen waren.

Ich weiss, heute ist mein Blogfreier Mittwoch, ich halte den freien Tag ja auch ein, aber ich muss auch schauen, dass ich das Gekochte irgendwie wieder loswerde, bevor es auf der Festplatte Schimmel ansetzt.

Zutaten
2 Elf. Schalotten gehackt
50 Gramm Butter
20 ml Olivenöl
120 Gramm Pfifferlinge, klein, geputzt
180 Gramm Risottoreis Carnaroli
700 ml Geflügelfond, kochend heiß (L.: Ferien-Gemüsefond aus Bio-Gemüsebrühepulver)
30 Gramm Parmesan
80 Gramm Frische Heidelbeeren (L.: Zucht)
2 Essl. Petersilie, gehackt (L.: 3 Zweige Thymian, mangels Peterli)
Salz, Pfeffer

Zubereitung
(1) Die Schalotten in der Hälfte der Butter und dem Olivenöl weich, aber farblos dünsten. Die Pfifferlinge dazugeben und kurz mitdünsten.
(2) Anschließend den Reis dazugeben, umrühren und mit einem Drittel des heißen Fonds aufgießen und ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Sobald der Reis trocken wird, immer wieder etwas Fond angießen.
(3) zum Schluss die restliche kalte Butter, den Parmesan, die Heidelbeeren und das Gewürzkraut dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Risotto vom Feuer ziehen und 1 bis 2 Minuten ohne Kochen stehen lassen. Dann erst kräftig mit einem Kochlöffel durchrühren. Schnell servieren.

Anmerkung
Ein wohlschmeckender Risotto, die Heidelbeeren wirken fruchtig aber nicht süss. Danke Eva, Du ersparst mir einen Buchkauf, wenn Du weiterhin aus dem Buch kochst.

Mein vor zwei Jahren gemachter Heidelbeerrisotto schmeckte anders, da europäische Heidelbeeren anstelle der Blueberries verwendet werden und diese im Risotto zermantscht sind:

Risotto ai mirtilli

Dafür ist es jedoch zu spät in diesem Jahr.

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25 thoughts on “Nachgekocht: Risotto mit Pfifferlingen und Heidelbeeren”

  1. Ja, Robert, heute ist Mittwoch – bist immer für eine Überraschung gut! :-)
    Das möchte ich auch mal sagen können, dass ich so viel Gekochtes in petto habe, dass ich aufpassen muss, dass es nicht Schimmel auf der Festplatte ansetzt! :-)

    Klar, koche ich aus dem Buch weiter, so gerne wie ich Risotto esse.

  2. Das Gericht hat mich bereits bei den Vorköchen schon angelacht und strahlt bei Dir genauso weite :-)! So leicht ich an Pfifferlinge rankomme, so schwer ist es dieses Jahr mit Heidelbeeren! Aber es ist vorgemerkt. Obst im Essen ist – wie sagt der Schweizer – urguat!?

  3. Dieses Gericht ist in der Foodblogger-Szene sehr beliebt. Und ich habe ehrlich gesagt auch schon mit dem Nachkochen geliebäugelt. Bei Dir sieht es klasse aus.

  4. Die Kombination aus Pfifferlingen und Heidelbeeren finde ich sehr interessant. Auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen. Aber so etwas muss man einfach ausprobieren, denn nur so entstehen spannenden und tolle Gerichte.

  5. Risotto geht immer, ich mag den Carnaroli lieber als den Arborio, warum, weiß ich auch nicht, man muss ja nicht alles verstehen. Den Risotto am Schluß 2 Minuten stehen lassen – das ist der Kniff auf den es ankommt…

  6. Das sieht fantastisch aus! Aber das sind doch jetzt keine Ramschpilze? Das hattest Du schon “vorgekocht”? Wäre ich doch auch mal so fleißig, dann müßte ich mir nicht am Bildschirm die Nase platt drücken! :)

  7. Eine Mittwochsüberraschung :-). Das ist ein sehr wohlschmeckender Risotto, zumindest für meinen Geschmack. Ich hatte das Rezept damals auch bei Eva entdeckt und nachgekocht.

  8. Hab ich auch schonmal gegessen und fand es super, allerdings waren die europäischen Beeren auch zermatscht. Der Risotto hatte aber eine tolle Farbe.

  9. Hoppla, heute ist doch MITTWOCH!!! Und es gibt etwas zu lesen bei dir! Überraschung! *freu* Heidelbeeren und Eierschwammerl im Risotto hab ich noch nie probiert – du bist wirklich immer wieder für Überraschungen gut! :-)

  10. wie schön….. ich habe Heute überhaupt nicht an den Mittwoch gedacht und mal hier um die Ecke geguckt und da war die Freude groß !!!!!
    Es gibt ein lecker Risotto, eine schöne Überraschung :-)))
    Kannst Du meinetwegen jeden Mittwoch machen *ggg*
    Das Risotto wird auf alle Fälle nachgekocht und zwar ganz bald, weil wir hier eine Heidelbeerplantage ganz nah dran haben und da gibt es noch Früchte zu kaufen.
    Die sind sehr lecker und auch gut in der Konsistenz, Pfifferlinge bekomme ich hier auch schöne und kleine, Carnaroli und selbstgekochter Fond sind immer im Haus.
    Bin schon gespannt, aber es wird bestimmt lecker schmecken :-)

  11. Klingt köstlich.
    Wenn die Küche nur nicht ein so gefährlicher Ort wäre.
    Habe mir mit meinem Lieblingsmesser(Global) doch glatt den Nagel vom Zeigefinger gesäbelt. War nicht schön.

  12. @Rosa: Ferienküche.

    @Eva: Du kochst eben während 7 Tagen die Woche !

    @Bolli: geht auch.

    @DerSilberneLöffel: fremde Lorbeeren.

    @sammelhamster: Pilze sind leicht verderblich, ich musste handeln.

    @Micha: so ähnlich in 26 Versionen.

    @Mipi:
    @Kirsten:
    ein einfaches Gericht, die Beeren geben einfach einen kleinen Fruchtkick.

    Claus: Carnaroli bleibt bissfester.

    @Nathalie: nächsten Mittwoch werde ich mich wieder an das Gelübde halten.

    @Nina: die Pilze waren normale Supermarktware aus Litauen, was man in einem Feriendorf halt bekommt.

    @Isi: Die Beeren erfüllen hier wohl eher eine ästhetische Funktion, sie zu zermantschen finde ich passender.

    @Charlotte:
    @Poulette:
    weil er so hübsch aussieht, har er auch mich zum nachkochen gereizt.

    @Elisabeth: ein einmaliger Sündenfall :-)

    @mestolo: Gibts bei euch etwa noch wilde Heidelbeeren ?

    @Karin: gutes Alltagsgericht, aber keine kulinarische Sensation.

    @Buntköchin: den Deckel des Computers hab ich noch nie aufgeschraubt, vermute lediglich dass die Festplatte von fester Konsistenz sein muss.

    @Hannes: Jeder Risotto ist eine Sünde wert, wir leben in einem Sündenpfuhl.

    @Barbara: ohje, das tut für einige Zeit weh und hindert erst noch am Kochen. Gwht aber vorbei. Das weiss ich auch eigener Erfahrung.

    @kulinaria: einzeln mit der Pinzette obendraufgelegt.

  13. Die Kombination habe ich etwas abgewandelt ja auch schon ausprobiert, allerdings mag ich die, die dann auch richtig färben – und schmecken. Kulturheidelbeeren lasse ich inzwischen im Laden, denen kann ich nichts abgewinnen. Ich hätte dir gestern auf unserer Schachtenwanderung noch reichlich wilde pflücken können, auf 1200 m Höhe haben wir immer wieder genascht.

  14. Pfifferlinge separat in Butter dünsten, einige Spritzer Zitrone, frischen Thymian und NACH der ersten Kelle Bouillon zum Risotto geben.

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