Marronikuchen

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Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine Kuchen

Ein einfacher, lockerer Rührkuchen mit angenehmem Marroniaroma in der 18-er Springform gebacken. Gesehen im neuesten Heft der Saisonküche. Das Rezept ist modern, kommt ohne Kastanienmehl aus, dafür wird Kastanienpüree verwendet. Dieses gibts (zumindest in der Schweiz, dem Land der Vermicelles) tiefgefroren in kleinen Blöcken zu kaufen. Mein Beitrag für den Kleinkuchenevent der Hedonistin. Ich hätte ja gerne anstelle eines Maronenkuchens etwas mit Birnen gemacht, aber Früchte kommen bei uns in der Regel im Rohzustand auf den Tisch. Die lässt sich Frau L. nicht so einfach verbacken.

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Zutaten
50 g Butter
60 g Zucker
50 g Marronipüree (Migros, oder selbstgemacht)
0.25 dl Milch
1 Ei
50 g Mehl
25 g Mandeln, geschält, gemahlen
1/4 Beutel Backpulver
1 Prise Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50 g tiefgekühlte, gekochte Marroni, vor Gebrauch aufgetaut (L.: meine gebratenen vom Marronimannli wurden beim Backen leicht ledrig)

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Zubereitung
(1) Backofen auf 180°C vorheizen.
(2) Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Marronipüree und Milch hinzumischen. Ei verquirlen und portionsweise hinzurühren.
(3) Mehl, Mandeln, Bakpulver, Lebkuchengewürz und Salz vormischen. Zur Masse rühren. Marroni in feine Scheiben schneiden und unter die Masse rühren.
(4) Backform ausbuttern und bemehlen. Masse in die Form geben. In der untern Ofenhälfte ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen, Auf Gitter abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. Ich habe noch 3 übriggebliebene Marrons glacées draufgesteckt.

Weitere Rezepte mit Marronipüree:

Erstbesteigung des Montebianco, 150 mm ü.M.

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36 Gedanken zu “Marronikuchen”

  1. Sehr schöne Anregung, ganz mein Geschmack! In Deutschland kann man Esskastanien vorwiegend roh kaufen. Für solch ein Rezept lassen sie sich leicht kochen und schälen. Alternativ dazu bekommt man auch gekochte Maroni, in Folienpacks eingeschweißt. – Mein Lieblingswort des Tages ist jetzt “Marronimannli”. Schade, dass es sie hier nicht gibt :o)

  2. @Rosa: diesen Kuchen hab ich gar nicht fallen gelassen :-)

    @SchnickSchnackSchnuck: ein ziemlich kostengünstiges Rezept :-)

    @Bolli’s Kitchen: das müsste dann schon flüssige Schokolade sein, mit Schnaps gefüllt z.B.

    @Eva: soviele wenn und aber :-) diesen Winter werde ich noch einen weitern Marronikuchen testen. Geduld.

    @sammelhamster: nein, gehört eher zur Sorte Event-Pflichtkuchen.

    @Nathalie: schon wieder Mittwoch ? Auf Wiedersehen am Donnerstag.

    @Basler Dybli: Grappa würde besser in die Gegend passen.

    @nata: frische, rohe gibts hier auch, ich kaufe mir sie gerne beim Marronibrater, dann habe ich nichts zu kochen damit und das Mannli verdient ein klein wenig daran.

    @entegut: die waren erst durch das Backen angeledert.

  3. Den könnt ich jetzt zu meinem Kakao gut gebrauchen. Aber vermutlich ist er schon nicht mehr da. Das Birnenfoto hast Du Dir wohl nicht nehmen lassen. Rohes Obst ist schon etwas Tolles, aber ein warmer Apfelstrudel mit heißer Vanillesoße………..

  4. Schließe mich an – ein solches Stückchen jetzt zum zweiten Kaffee! Mit ein bißchen Schokolade kann ich ihn mir auch gut vorstellen, werde demnächst in Porto Ceresio Maronen sammeln und vor Ort verarbeiten …
    Heute fehlt mir ein wenig Deine Musikauswahl dazu, war sooooo vollkommen gestern.
    Wie immer wunderschöne Fotos!

  5. Das könnte meiner nächster “Testlauf” werden. Angeregt durch Bolli’s und Basler Dybli’s Kommentare und Deine Anmerkung (“ledrig”), könnte ich mir die Zugabe von Schokolade und Schnaps schon vorstellen. Die “ledrigen” Maroni würde ich durch Schokolade ersetzen. Hmm, was dann herauskommen würde, ist die Frage :-).

  6. Auf Korsika habe ich im Sommer einen Maronikuchen probiert, der war abgepackt aus dem Supermarkt und wollte sofort in die Mülltonne geschmissen werden, weil echt superecklig. Deiner klingt eher nach aufessen. In Österreich gibt es Maronipürree auch im Glas zu kaufen. Sehr praktisch auch als Füllung für Omelett.

  7. Oh, du kannst den Kuchen ruhig mit Birnen backen – ich esse das Maronipüree auch pur!!! :-) Dafür leg´ ich mich zwar mit Frau L. an, aber das ist es mir wert! ;-)

  8. Wieso kann ich mir nur vorstellen, dass ein nach Maronen schmeckender Kuchen auch richtig gut in Kombination mit kleingewürfelter Birne schmeckt? Sollte ich mal ausprobieren :)

  9. @Poulette: Apfelstrudel mit Vanillesauce muss ich heimlich essen. Hier ist seit den Ferien Früchte-Rohkost Trumpf.

    @Christine: Danke, oh Porto Ceresio am Luganersee, und dann noch Marroni selber sammeln. Du Glückliche.

    @Claus: zu spät, ich hab Schwarztee dazu getrunken, der Erdener Prälat von Loosen liegt weiterhin im Keller.

    @Charlotte: Schokolade grob geraspelt unter den Teig ziehen, das wird wunderbar !

    @nina: nicht beim Kleinkuchenevent, da sind die Stücker so klein, dass sich die Reise nicht lohnt.

    @Isi: gerade saftig ist er dann doch nicht.

    @entegut: mit rollendem R gesprochen, mit zwei RR geschrieben. Von Whisky hab ich mir vor 30 Jahren mal eine Flasche zugelegt, einmal geöffnet und nicht mehr angerührt.

    @Buntköchin: unser Püree ist ziemlich kompakt, als Füllung fürs Omelett müsste man es erst mit Schlagrahm auflockern.

    @Elisabeth: Marronipüree hätte ich anzubieten. Frau L. mag überhaupt keine Kuchen. Also muss ich sie völlig alleine aufessen.

    @Anikò: Wieso nicht. Ich werde keinen backen. Ein Kleinkuchen pro Monat genügt mir.

  10. ich denke, du hast es nicht so mit dem backen, robert? dafür geht das aber ganz, ganz gut, mein lieber. ob ich das auch kann? ich hab’s ja auch nicht so mit dem kuchen backen.

  11. Maronikuchen mit Birnenbild ist hohe Birnenkuchenschule – ergebensten Dank für diesen wunderbaren Eventbeitrag. :-)

    (Und dieses Rezepts wegen hab ich heute Abend keine Maroni zum Sturm geknabbert – alle aufgespart zum Kuchenbacken. :-) )

  12. @peppinella: mit dem Brotbacken stehe ich auf Kriegsfuss.

    @Hedonistin: die Segregation der Bestandteile ist gar nicht einfach.

    @gourmet: das war nur der Anfang.

    @Kirsten: er ist gut, aber ich bin auf der Suche nach einem noch besseren.

    @Elisabeth: danke für die Hilfsbereitschaft, so bleiben wir beide schlank.

    @Arthurs Tochter: ich bin auch nur event-bäcker !

    @Mestolo:
    @kulinaria:
    Die Marronimannli (pl) sind hier schon seit Ende September am braten.

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