CH-7516 Maloja Cavlöcc: Berg hoch

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Spiegelung am Lagh Cavlöcc

In jeden Ferien packt mich einmal pro Woche der Wandertrieb in die Höhe. Frau L. lässt mich dann ziehen. Mit dem Oberengadiner Linienbus gings erst nach Maloja, dann zu Fuss zum Cavlöccsee. Weiter hinein ins Tal Richtung Val Forno. Nach spätestens 2-3 Stunden war jedoch Schluss, die kaputten Herzklappen mahnten mich zur Umkehr, erinnerten daran, dass meine Zeit als Bergwanderer um ist. 

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mit dem Bus am Silsersee entlang
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lagh de Cavlöcc

Der Morgennebel hinterlässt auf allen Nadeln glitzernde Tautröpfchen.

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Tautropfen am Morgen

Steindächer aus Schiefer bedecken hier die Alphütten. Ein wunderbar beruhigender Anblick.

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Dachlandschaft

In den Bergen geht es ständig bergauf. Selten runter. Moderndes Holz lässt einen schauen, verweilen und Atem holen.

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Irgendetwas modert immer
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Spätblüher im September
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Endstation Sehnsucht

Und wieder musste ein Erstbesteigungsversuch der Fornohütte vorzeitig abgebrochen werden. Ist auch besser so, bin eh nicht schwindelfrei.

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ein Bänkli für den Opa

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26 thoughts on “CH-7516 Maloja Cavlöcc: Berg hoch”

  1. Was für eine schöne Wanderung Du unternommen hast! Die stimmungsvollen und beeindruckenden Aufnahmen gefallen mir alle ausnehmend gut. Die Rast auf dem Bänkli für den “Opa” hattest Du Dir mehr als verdient :-). – Maloja-Paß und Silsersee (grandiose Natur) kenne ich von Urlaubsfahrten mit dem Käfer (1960er Jahre); da ging es ans Mittelmeer nach Varigotti.
    Danke fürs Mitnehmen in die Schweizer Bergwelt.

  2. Auf der Wanderung hätte ich dich gerne begleitet….ist schon so lange her, dass ich in solch schöner Gegend wandern war!
    Vielen Dank für die wunderschönen Bilder!

  3. Es ist schade, wenn man nicht mehr ALLES kann, was man will, aber es bleibt dennoch genug, wie die wunderschönen Impressionen dieser Wanderung zeigen.

  4. 2-3 Stunden Bergwandern sind doch toll! Ausreichend, um diesen wunderschön blühenden Eisenhut(?) zu sehen und vieles andere. Ein schöner Sonntagsausflug war das, danke

  5. @Erich: das bergab hat meist vorheriges bergauf als Voraussetzung.

    @the rufus: Old Shatterhand zu Fuss, hatte der nie eine Freundin ?

    @sammelhamster: romantisch ists, wo die Winde pfeifen, der Schneeregen einem ins Gesicht klatscht und vor lauter Nebel nichts zu sehen ist.

    @Bolli: noch kannst Du das Tal in grün erleben. Im Engadin liegt (unten) noch kein Schnee.

    @Charlotte: 10 Jahre hätten wir Euch mit unserm Käfer am Maloja überholt :-)

    @Eva: vielleicht ergibt sich das ja mal.

    @april: “es bleibt dennoch genug” wie wahr, man muss es nur sehen.

    @Peter: die Aussicht ist im flachen Gelände leider etwas eintönig.

    @Buchfink: Eisenhut? die Bilder im Netz sehen danach aus.

    @Hannes: ein gewichtiger Teil von Lebensqualität, dazu kommt noch das Essen.

    @Nathalie: Zumal wenn ein einladendes Gasthaus am Rand des Bergseeleins steht, wie hier :-)

    @SchnickSchnackSchnuck: Bis zum Gasthaus am See laufen viele, danach wirds einsamer.

    1. Käfer gegen Käfer? Ich glaube nicht, daß Ihr das geschafft hättet :-). Oder war Euer Käfer frisiert? Nur dann hätte unser 34 PS-Käferchen das Nachsehen gehabt. Der bergfreudige Kleine zog oft genug an PS-starken Großen vorbei :-).

  6. Wandern weckt die Sinnlichkeit und sensibilisiert! – die malerischen Fotos sprechen dafür! Ob hier wohl jemand vom Geiste eines Giovanni Giacometti aspirierte.

    Bemerkenswert: Wissen wann es genug ist! Ich glaube, man nennt das WEISHEIT! :)

  7. Wenn die Zeit gekommen ist in der man könnte,
    ist die Zeit vorbei in der man kann.
    Das trifft in Deinem Falle nur für Bergwanderungen zu – in meinem Fall übrigens auch.
    Doch das Leben besteht nicht nur immer aus bergauf.
    Ich genieße das was ich früher in all der Hektik nicht gesehen habe.
    Liebe Grüße aus dem Pfälzer Wald im schönen Rheinland-Pfalz.

  8. @Rosa: you can see the mount Salève from your home.

    @Christine: wandern weckt die Sinnlichkeit ? Ich werd davon immer nur müde :-) Aber Du hast recht. Das Licht hier oben wirkt anregend.

    @Susa: mindestens eine pfiffige Idee des Verkehsvereins und ein Denkmal für den Stifter zu Lebzeiten.

    @Thomas Zorn: Oh ja, das Bescheiden auf die noch erreichbaren Freuden kann auch ein Gewinn sein.

    @kitchenroach: und trotzdem wird es nächstes Jahr wieder probiert :-)

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