Birnen Chutney

Birnen-Chutney 0_2009 11 29_3871

Ein Chutney, der sich sehr gut als Beilage für Terrinen und Pasteten eignet. Anstelle von Birne kann auch Apfel oder Quitte verwendet werden. Das Rezept von Lucas Rosenblatt habe ich leicht geändert. Roten Pfeffer anstelle von frischem Chili verwendet.

Zutaten
für ein Glas von ca. 400 ml
eine grosse, nicht zu reife Birne, ca. 300 g
40 g Zucker
1 grosser Apfel (oder 1.5 dl Apfelsaft)
25 ml Apfelessig
5 Koriandersamen zerdrückt
1 Kardamomhülse, zerdrückt
1/2 cm Zimtstange
1 entkernte Chilischote (L.: 1 Prise Cayennepfeffer und 1 Tlf. roter Pfeffer verwendet) ed 19.12.
20 g frischer Ingwer in Würfelchen
1 Tlf. Akazienhonig

Zubereitung
(1) Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in 1/2 cm grosse Würfel schneiden. Die Schale und das Kerngehäuse für die Reduktion aufbewahren.
(2) Den Zucker hellbraun karamellisieren, mit dem Essig und gleichviel Wasser ablöschen. Den Apfel mit der Bircherreibe dazureiben (oder als Saft zufügen) und alles zusammen mit den Schalen und dem Kerngehäuse der Birne sowie den Gewürzen auf niedriger Hitze etwa zur Hälfte einkochen. Durch ein feines Sieb passieren.
(3) Die Reduktion zusammen mit den Birnenwürfeln, den Ingwerwürfelchen, dem roten Pfeffer und Cayennepfeffer ca. 5 Minuten bei kleiner Hitze kochen. Den Honig zufügen, eventuell nachwürzen. Heiss in ein Glas abfüllen und dicht verschliessen.

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30 thoughts on “Birnen Chutney”

  1. Wunderbar – sooo guet! Genau uf das han’i (ehrlich) gsait no gwartet. Jetzt gang i no e Bire und d’Spezereie go poschte und denn leg i los. Waidmannsdangg verbunde mit de beschte Wynsch fir e scheens Wuchenänd !

  2. Das ist eines dieser THIS IS IT Rezepte. Ich weiss ganz genau, dass das bei mir gut ankommen wird. Wunderschöne, stilreine Kombination.

  3. In diesem Jahr gibt es bei schon mir Kirsch- und AprikosenChutney, mit deinem Birnenchutney haben wir die perfekte Ergänzung zum Fondue zum Jahreswechse!

  4. Wenn Du die Chili gegen den Roten Pfeffer tauschst, heißt das, das Originalrezept ist viel schärfer, gell? Was hat dich bewogen oder ist es der echte rote Pfeffer und nicht die “Beeren”.

  5. Das sieht wunderbar aus und schmeckt bestimmt auch ebenso gut zu einer feinen, käuflich erworbenen Terrine. Bei Chutney denke ich immer gleich an Rezepte im kleinen Quitten-Kochbuch von Lucas Rosenblatt/Freddy Christandl, das ich mir vor gut 10 Jahren gekauft habe. Interessante Variationen; L. Rosenblatt ist offensichtlich ein Chutney-Liebhaber :-).

  6. @Basler Dybli: ich hab die Menge ergänz. Danke für den Hinweis.

    @aftenstjerne: den Ansatz gut einreduzieren, damit er von alleine etwas geliert.

    @kochundbackoase: Fleischfondue ?

    @Elisabeth: vor allem Ingwerschärfe.

    @Peter: wir haben nie Chili im Hause, sind die Schärfe kaum gewohnt.

    @arthurstochter: original wars noch etwas schärfer. Die rote Farbe der Beeren hat mich bewogen :-)

    @Charlotte: LR ist Liebhaber von gutem Essen. Er kann auf allen Klaviaturen spielen.

  7. Liest sich sehr interessant! Das Chutney zusammen mit der Cumberlandsoße (Du hattest es erwähnt) an der Pastete dürfte das Weihnachtsgedicht im Weihnachtsmenue sein!

    Einen schönen Wintersamstag
    – und morgen gehen wir wieder auf (Studien-)Reise :-)

  8. Ich glaube, das mache ich auch zum Silvester-Fleisch-Fondue! Herzlichen Dank und einen schönen 4. Advent wünscht Buchfink

  9. @Rosa: da bleibt mir ja nichts zu wetten :-)

    @Hannes:
    @mipi:
    schmeckt wirklich gut, ich kann es empfehlen.

    @Christine: hier schneierlts leise, sehr schön anzusehen. Nur eine Studienreise nach Italien könnte mich hinter dem Ofen hervorlocken ! Gute Reise und kommt wieder wohlbehalten zurück !

    @Karin: doch fühl ichs hier wie Feuer brennen…. nehm ich lieber was weniger Scharfes.

    @Buchfink: Ich koche heute auch noch ein zweites Glas ein, für die kommenden Pasteten. Auch Dir wünsche ich einen schönen Sonntag !

  10. Roter Pfeffer sieht auf Photos und auf dem Teller immer toll aus, aber geschmacklich kann ich mich nicht damit anfreunden. Aber zum Glück bietet das Rezept ja beide Varianten, hach, ist Kochen nicht was Feines?

  11. Lieber Robert, Du weißt also noch nichts von Deinem Glück … dass ich morgen “wieder” mitkomme auf “Deiner” Reise – mal schauen, wo Du mich hinführen wirst – bin sehr gespannt!
    ;) ;) ;)

  12. Sieht lecker aus!
    Ich nehme für die Schärfe auch Ingwer und ‘Piment d’Espelette’welches eine besondere etwas süßliche Schärfe hat. Damit mache ich eine Variation mit 1 Mango, 1 Apfel und ca. 8 Backpflaumen usw.

  13. @Susa: wir haben den roten Pfeffer ganz gerne. Was machen wir foodblogger denn den lieben langen Tag :-)

    @Christine: die erste Leitung scheint bereits eingefroren zu sein. Und ich sah Dich ab Montag auf einer Hotelterasse in Capri, Taormina oder wenigstens in Portofino sitzen, in einem Bild(ungs)band lesend. Selig sind die Naiven. :-)

    @Ulla: Piment d’Espelette setze ich häufig ein, dessen Paprikasüsse kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Aber ich mache heute ein weiteres Glas und wills mal probieren.

    @kulinaria: das krabbelt nicht mehr !

  14. @kochundbackoase: Fleischfondue ?

    JA! Wobei ich mich hauptsächlich mit getunktem Baguette in Soßen bzw. Chutneys sattesse :-)

  15. @kochundbackoase: Gestern hab ich nochmals eines gemacht. Den Caramel/Schalenansatz zu dickem Sirup kochen, damis mit den Birnenstückchen nicht zu flüssig wird.

    @tobias kocht!: Ingwer/Birne schmeckt sehr aromatisch.

  16. Das sieht sehr schön aus. Zuerst dachte ich, Du hättest tatsächlich roten Pfeffer genommen, das wäre dann ja auch sehr scharf. Ich liebe rosa Beeren, eine gute Idee.

      1. Na ja, der bei uns bekannt “Rosa Pfeffer” oder “Roter Pfeffer” hat mir dem richtigen roter Pfeffer nicht zu tun..

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