I-39057 San Michele/Appiano: Restaurant zur Rose

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Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten komme ich mit meinen Reiseberichten aus den Herbstferien an ein Ende. Jetzt, wo es selbst bei uns schneit, sind Meraner Kurtrauben wirklich nicht mehr aktuell. Dabei habe ich praktisch jedes Wochenende häppchenweise über unsere Ferien berichtet. Zum Abschluss gehört ein Abschlussessen: wie jedes Jahr im Restaurant zur Rose  in Eppan/Appiano.

 

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Grissini normal, Tomaten und Sepia
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offen ausgeschenkte Weine

Die im Hause gebackene Brotauswahl ist ein schöner Beginn. Die prachtvolle Weinkarte umfasst u.a. alle nennenswerten Produzenten des Südtirols. Die Speisekarte ist regional verankert, alle Angebote der Saison angepasst.  Trotz aller Kreativität darf man Herbert Hintner als modernen Traditionalisten (E. Witzigmann) bezeichnen. Die Verschmelzung alpiner mit mediterraner Kochkunst ist in der ganzen Karte ablesbar.

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Cappuccino von Tomaten mit Gorgonzolacreme
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Taube mit Entenleber zu Pfifferling/Kartoffelrisotto

Sehr hübsch und interessant die dreifarbigen Maisgnocchetti, die werde ich bei Gelegenheit nachmachen.

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Maisgnocchetti mit Herbsttrüffel

Gut wie immer die Lammkoteletts, der Dessertteller mit moussegefüllten Schokohippen auf Feigenkompott fast ein wenig zu üppig.

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Lammkotelett mit Bohnen
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Schokohippe, Feigen, rote Früchte

Mittlerweile ist der ca. 52-jährige Herbert Hintner Ehrenpräsident der Jeunes Restaurateurs d’Europe. Ein Beweis dafür, dass Kochen jung erhält :-)

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32 thoughts on “I-39057 San Michele/Appiano: Restaurant zur Rose”

  1. Wunderbar, der Blick auf die Gänge, Speichel zum Zusammenlaufen bringend.
    Wir Houdinis sollten unsere Einstellung zum auswärts Essen vielleicht doch einer Revision unterziehen. Weil wir denken, es sei zuhause am besten, am gemütlichsten, das teure Geld im Restaurant nicht wert, zumal wir beide sehr gerne kochen, tun wir dies fast ausschliesslich nur, wenn wir wegen der Entfernung von zuhause müssen, also auf einer Reise, in den Ferien, mal in der Stadt vielleicht.

  2. Da wollten wir uns doch mal treffen :-)
    Wir mögen die Rose auch sehr, die Küche ist so, wie wir sie mögen. Kein Cross-over, die Produkte stehen im Vordergrund.

  3. Gegen das herbstliche Kurtrauben-Foto ist überhaupt nichts einzuwenden :-). Das Abschlußessen im schönen Südtirol und speziell in diesem Restaurant wäre genau nach meinem Geschmack (ich versuche jetzt einfach, die Speisenfolge nachzuempfinden). Die HP der Rose gefällt mir auch sehr gut und der Hinweis, daß H. Hintner aus dem Gsiesertal stammt, weckt Erinnerungen an einen Urlaub in diesem schönen Tal.
    Danke für Deinen mundwässernden Bericht und einen schönen Sonntag.

  4. Zu Beginn des Urlaubs immer “Marklhof” in Girlan, zum Abschluss dann immer “Roberts Rose”. Ich möchte sofort die Koffer packen…

  5. Was für Köstlichkeiten. Ich glaube, das wäre mir im Ganzen schon zu viel, auch wenn es nach relativ kleinen Portionen aussieht.

  6. Bis auf die Tauben nehme ich gerne von jedem Gericht etwas !
    Bei den Tauben bin ich ein bischen ” belastet ” :-)))
    Wir haben hier auf dem Grundstück 2 Taubenpärchen und die begleiten uns schon seit Jahren mit ihren Jungen… also ein absolutes ” no go ” zum Essen :-))))

  7. @Erich: so unterschiedlich sind unsere Auffassungen übers auswärts Essen nicht. Das tun wir nur noch selten, und nur dort, wo es sich für uns lohnt.

    @Nathalie: nächstes Jahr wollen wir nur noch bis Meran. Da muss ich mir noch etwas suchen.

    @sammelhamster: so ist es, vor lauter Ferien komme ich kaum mehr zum Arbeiten.

    @Elisabeth: bei uns wars -11°C. Das lässt auch mein Herz jubilieren.

    @the rufus:
    Ich kann zu meiner Reisen
    Nicht wählen mit der Zeit,
    Muß selbst den Weg mir weisen
    In dieser Dunkelheit.

    @Charlotte: Danke für die guten Wünsche für den Sonntag (pastetenkauend). Muss erst mal nachsehen, wo das Gsiesertal liegt.

    @Eva: das sollte nicht so schwierig sein, nachzukochen :-)

    @Thea: den Marklhof hat mir schon Nathlie empfohlen.

    @Arthurs Tochter: Herr Hintner befleissigt sich tatsächlich in seiner Karte einer blumigen Sprache.

    @Rosa:

    @april: den Fisch hab ich weggelassen weil das Foto nichts taugte :-) Wir essen hier immer Vorspeisenportionen.

    @123 : verstehe nur Bahnhof.

    @Hannes: und dann noch die Heimfahrt :-)

    @Karin: seit Jahren, dann braucht ihr sie auch nicht mehr zu essen, dann sind sie gewiss zäh :-)

  8. Capri und Bildband … nein, nein, lieber Robert, ich genieße die vorweihnachtliche, romantisch-weiße (bitterkalte) Außenwelt und hier drinnen deinen “Reisegruß” … deinen Humor und deine Phantasie!!!

  9. werde tochter die in schlanders lebt gleich mal anspitzen ob da nicht was geht bei unserem nächsten besuch im frühjahr sehr große freude über bilder und bericht danke auch für die viele arbeit das ganze jahr es ist immer wieder überraschend und schön hier auf besuch zu sein

  10. Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus
    der Mai war mir gewogen mit manchem Blumenstrauß. Ich glaube, dazuwischen fehlen noch ein paar Zeilen, hab*s gerade nicht mehr im Kopf. Trotzdem ein wunderbares Menü, passend zu allen Zeiten.

  11. Fremd bin ich eingezogen,
    Fremd zieh’ ich wieder aus.
    Der Mai war mir gewogen
    Mit manchem Blumenstrauß.

    Das Mädchen sprach von Liebe,
    Die Mutter gar von Eh’, –
    Nun ist die Welt so trübe,
    Der Weg gehüllt in Schnee.

    Ich kann zu meiner Reisen
    Nicht wählen mit der Zeit,
    Muß selbst den Weg mir weisen
    In dieser Dunkelheit.

    Es zieht ein Mondenschatten
    Als mein Gefährte mit,
    Und auf den weißen Matten
    Such’ ich des Wildes Tritt.

    Was soll ich länger weilen,
    Daß man mich trieb hinaus?
    Laß irre Hunde heulen
    Vor ihres Herren Haus;

    Die Liebe liebt das Wandern –
    Gott hat sie so gemacht –
    Von einem zu dem andern.
    Fein Liebchen, gute Nacht!

    Will dich im Traum nicht stören,
    Wär schad’ um deine Ruh’,
    Sollst meinen Tritt nicht hören –
    Sacht, sacht die Türe zu!

    Schreib’ im Vorübergehen
    An’s Tor dir: Gute Nacht;
    Damit du mögest sehen,
    An dich hab’ ich gedacht.

    “Gute Nacht” aus Schuberts “Winterreise”
    verfasst von Wilhelm Müller

  12. @Ulla: das ist so mit Feinschmeckertreffpunkten.

    @Christine: wäre auch schade, das zu verpassen. Leider regnets hier bereits wieder in die weisse Pracht.

    @Richard: von Schlanders aus liegt Dir ja das ganze Südtirol zu Füssen.

    @Buchfink:
    @ellis.illus:
    Ihr habt es gleich gemerkt, woraus die Zeilen stammen. Muss mal die Noten hervorsuchen und probieren, ob ich das noch kann.

  13. Die Weinblattzwischensteckung macht sich auch zu fortgeschrittener Nachherbstzeit ungemein schicklich.

    Da noch nie Entenleber verköstigt wurde — wie und wonach und überhaupt schmeckt die denn (so vergleichbar, wenn möglich)?

  14. Ich liebe es, die Bilder anzuschauen, nachdem Ihr ein Restaurant besucht habt. Und noch soviele andere kennen dieses Restaurant. Macht Lust, auch mal dort zu speisen. Auch die Internetseiten durchstöber ich gerne. Die Weinkarte der Rose ist überzeugend. Ich hoffe, Ihr habt an dem Traubenstand keine Weinblätter zum selberfüllen gekauft. Oder sehen die wirklich wie Efeu aus?

  15. Frisch ja, aber die sehen halt nicht wie Weinblätter, sondern wie Efeublätter aus. Das mit dem tag ist prima.

  16. “Zur Rose” gehört zu unseren absoluten Südtirol Favoriten. Gleichbleibende Qualität, saisonell immer wieder etwas Interessantes und nicht so abgehoben. Jedesmal ein wahres Genusserlebnis.

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