Wer den Turm noch nicht kennt, erfährt hier mehr darüber.
Von → ++Gourmandisen
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Ein feiner, leiser, unaufgeregter Foodblog. Noch kaum bekannt, aber absolut top. Von Ralf, einem in der Basler Region tätigen, bestbekannten Spitzenkoch und Autor mehrer Kochbücher.
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Liebe Grüße, Sus
1984 bin ich erstmals an dem Turm vorbeigefahren. Auf den Schreck (Wir dachten, die Kirche wäre erst kurz vorher abgesoffen) gab es dann die ersten Schlutzkrapfen meines Lebens. Vergessen werde ich wohl beides nicht.
Profitgier kennt keine Rücksicht – damals, wie heute!
Vinschgau, Rungholt, als Kirchturm lebt man wohl gefährlich…
Aber der Titel stimmt, das Wetter ist kaputt. Da leckt überall Wasser raus.
Das Foto muss schon älter sein, momentan sieht der See völlig anders aus. Er ist trocken gelegt, da er tiefer und größer gemacht wird. Er sieht momentan eher wie eine Mondlandschaft aus, als sonst was.
Der Anblick hat mich als Kind schon erschreckt! Damals – auf der langen Autofahrt – hatte ich mir (beklommen) überlegt, was da alles ertränkt wurde …
Bei uns kam vorhin die Sonne mal durch, habe sogleich ein paar Strahlen zu Dir rüber geschickt
Mit dem Motorrad auf der Fahrt in den Süden oder zum Skifahren sind wir früher oft an dem Turm vorbeigekommen. Danke für die Hintergrundinformationen!
*lach* Wie wahr, lieber Robert!
Aber ich danke dir für diesen Schmunzler und für die spannenden historischen Hintergründe dazu!
Sonnige Wochenendgrüße zu dir, Elisabeth
@Sus: das war meine Absicht
@DerSilberneLöffel: Eine Portion Schlutzkrapfen würde ich auch nicht so schnell vergessen.
@Heidi, die II.: wie schön ist die Welt, wenn wir unsern Blick über sie hinweggleiten lassen, Wie traurig ist sie, wo überall man näher zusieht.
@bee: Ich habe Selawie das Giesskännchen weggenommen. Nun scheint die Sonne.
@Magdi: die Aufnahme stammt von unserer letzten Bozenfahrt, September 2009.
@Christine: und ich dachte, ich hätte die Strahlen nach Stuttgart versandt
@Linda: Wie haben auch ein Dorf (Marmorea) am Julierpass, das in einem Stausee versenkt wurde. Hier wurde jedoch zuvor der Kirchturm gesprengt.
@Elisabeth: Danke für die Sonnenwünsche, ich habe mir selbst geholfen, sie scheint nun auch hier.
Oh jeh.. diesen Turm hatte ich schon fast verdrängt.. danke für die Erinnerung und die lustige Idee!! Ich hoffe die Sonne erreicht uns bald wieder
Hihi, und jetzt stell Dir mal noch jemanden auf dem Kirchturm sitzend und winkend vor.
Es sieht schon kurios aus. Und die Geschichte um den Turm ist ebenso…
Danke für den Lächler und den Hinweis auf die Geschichte, die dahinter steht.
Welche Überraschung, das ist ja ein Bild aus meiner Heimat! Ich wohne ganz in der Nähe des Reschensees mit dem Turm im See. Dort finden zurzeit tatsächlich Arbeiten statt, und zwar nutzt man den niedrigen Wasserstand, um durch Materialaushub das Stauvolumen zu erhöhen. Außerdem werden Arbeiten beim Anlegesteg in Graun vorgenommen, damit Schiff Hubertus früher zu Wasser gelassen werden kann.Und die Staumauer wird saniert und eine Verbindungsgalerie zum Druckstollen gemacht. – Die Arbeiten dauern noch 2-3 Wochen. Deshalb sieht der See gerade wie eine Mondlandschaft aus. Man kann noch die Überreste von Alt-Graun und Alt-Reschen sehen, die alte Straße ist gut erkennbar, Reste von Holzpfählen einer ehemaligen Badeanstalt usw..Das ist für viele ältere Einwohner sehr traurig, so werden sie wieder an das Unrecht wieder erinnert, das ihnen widerfahren ist.
Ein schöner Anblick ist das nicht, hoffentlich werden die Arbeiten bald fertig! Denn im Sommer und Winter finden viele Aktivitäten rund um den Reschensee statt….
@alissa: doch, die Sonne hat uns wieder, wenigstens vorübergehend.
@nina: die Glocken werden nicht mehr im Turm hängen, sonst könnte sich die Person laut bemerkbar machen.
@Suse: Das einzige Recht, das weltweit gilt, ist das Recht der Stärkeren.
@Renate: Danke für die Angaben. Kann ich mir gut vorstellen, der Seeboden mit Schlicker überzogen. In vielen Stauseen der Schweiz siehts im Frühjahr auch so aus, wenn das Wasser verbraucht ist. Bis wir im Herbst wieder vorbeikommen ist der Reschensee hoffentlich wieder mit Wasser gefüllt. Und sonst ist Glurns auch schön http://lamiacucina.wordpress.com/2008/09/14/i-39020-glurns-glorenza/
Als Kind war ich immer wieder fasziniert vom “versoffenen” Turm und ganz glücklich, wenn meine Eltern über den Reschen anstatt über den Brenner nach Südtirol gefahren sind.
Das war jahrelang das erste Foto bei den Urlaubsfotos als wir noch in der Toskana oder in Umbrien Urlaub gemacht habe. Mit den Kindern geht es jetzt eher an die Adria.
Liebe Grüße
Katja
Auf dem Gelände der Universität Twente in Holland gibt es auch einen Kirchturm, der im Wasser steht, das scheint dort aber Absicht zu sein.
Wir waren, als wir 2001 dort waren, trotzdem alle jeden Tag aufs Neue irritiert.
Einen See, der ausgebaggert wird, hat Darmstadt zur Zeit auch zu bieten. Sieht nicht schön aus.
Der Pfarrer holt sich dort sicherlich kalte Füße.
@Nathalie: über den Namen musste ich schmunzeln. Als Kind ist man von einem solchen Bau gewiss noch mehr entzückt, denn als Erwachsener.
@Kaffeebohne: das erste Bild aus den Ferien
da oben überschreitet man ja auch die Grenze zum Süden.
@Hesting: Gelände-Transformationen sind halt nie schön zum anschauen. Wenn dann mal die Natur drüber wächst, sofern man sie lässt, bessert das in Kürze.
@entegut:
dein Hinweis auf den Pfarrer bringt mir doch des Antonius von Padua Fischpredigt, vertont von Gustav Mahler, ins Gedächtnis:
Antonius zur Predigt
Die Kirche findt ledig.
Er geht zu den Flüssen
und predigt den Fischen;
Sie schlagen mit den Schwänzen,
Im Sonnenschein glänzen.
Die Karpfen mit Rogen
Sind allhier gezogen
Haben d’Mäuler aufrissen,
Sich Zuhörens beflissen;
Kein Predigt niemalen
Den Karpfen so g’fallen.
Spitzgoschete Hechte,
Die immerzu fechten,
Sind eilend herschwommen,
Zu hören den Frommen;
Auch jene Phantasten,
Die immerzu fasten;
Die Stockfisch ich meine,
Zur Predigt erscheinen;
Kein Predigt niemalen
Den Stockfisch so g’fallen.
Kein Predigt niemalen
Den Karpfen so g’fallen.
usw.
Der Kirchturm ist mir bestens bekannt, verbringen wir doch seit Jahrzehnten unseren Skiurlaub in der Gegend, hier hats tolle Pisten für alte Leute, die werden übrigens auch von Schweizern viel frequentiert. Auch sonst altes Kulturland, es gibt auch ein Gourmet-Gasthaus, der “Goldene Adler” in Schleis bei Mals, wo der Chef eine bodenständige,aber durchaus ambitionierte Küche führt. Sein Weinkeller ist auch bestens gefüllt.
*lol*
@Buchfink: Danke für die Adresse, kann man immer gebrauchen. Leider ist die Rezepteseite noch leer. Darauf stürze ich mich immer als Erstes.
@april: wenn ich nur wüsste, was *lol* heisst .
Wie wird der gute erst aussehen, wenn erst wieder mal der Eja…dingsbums seine Wolke raus gelassen hat
Ach ja, http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_(Netzjargon) weiß mehr zu *lol*
@the rufus: und ich jetzt auch – Tante Wiki sei Dank!
Wahrscheinlich bin ich demnach der DAU!
In diesem Falle bin ich der Meinung:
Wissen ist Macht – nichts wissen macht nichts!
Der DAU? Du doch nicht … nichts wissen mach jedenfalls frei.
Hab den ganzen Text aus dem Internet geholt. Der Schluss ist ja besonders gut! Danke!
@the rufus: Danke, ich stamme noch aus dem vorelektronischen Zeitalter.
@Heidi, die II.: wer nichts weiss, muss alles glauben M.EvE.
@entegut: hats g’fallen ? bleibst halt wie alle !
rofl.
Mal ehrlich: ohne diese Liste hätte ich nie erfahren, dass GAU auch nur eine Abkürzung ist! Wer hätte das gedacht? ich nicht!
Dachte wohl mehr in diese Richtung: http://de.wikipedia.org/wiki/Gau
Die Bedeutung von Super-Gau war mir wohl geläufig! (Dachte ich bis heute)
Hätte ich das nur eher gewusst: GIDF/GIYF
*lol*
@Wolf:
@Heidi, die II.:
vielleicht gewöhne ich mich noch daran. Im Moment muss ich alles nachschlagen.