Paillard di vitello, Kalbspaillard

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Keine gastronomische Fleischsensation, kein Lammrücken, kein wagyu-beef,  keine Kalbsbäckchen, kein Perlhuhnschenkel. Eher eine Art fast-food und wohl deshalb von uns in Restaurants vom Klipp-Klapp-Grill oder zuhause aus der Grillpfanne gerne gegessen. Schnell und gut. Ein Gericht, das auf der Festplatte beinahe vergessen gegangen wäre. Also mir schmeckt das auch heute noch. Andern offenbar auch. Dazu ein paar frische Gemüse: Bratkartoffeln, Karotten und Fenchel gedämpft. Was gerade vorhanden ist. Beinahe fast-food.

Zutaten
2 grosse, flache Kalbspaillardschnitzel (ca. 130-150 g je)
Olivenöl
Salz: Maldon smoked salt, das gibt einen Hauch von Grillgeschmack für Nichtgrillende.
Pfeffer, Zitrone

Gemüse nach Wahl.

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Zubereitung
(1) Schnitzel mit ein paar Tropfen Olivenöl benetzen,  in einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel legen und vorsichtig flach klopfen.
(2) Kalbspaillards in der Grillpfanne bei grosser Hitze beidseitig je 1 Minute (nicht länger) scharf anbraten. Salzen, pfeffern. Mit Zitrone servieren. Die Pfanne war ganz neu (eine der mit Sammelpunkten ergatterten). Ich hatte die Hitze noch nicht im Griff, deshalb “dünsteten” die Paillards zu lange drin herum. Die Pfanne muss wirklich heiss sein, dann entstehen die Grillstreifen rasch, bevor das Fleisch seinen Saft verliert. Mittlerweile kann ich das besser.

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19 Gedanken zu “Paillard di vitello, Kalbspaillard”

  1. Ich glaube, du weißt nicht, was fast food ist! :-) – Die kann damit zumindest nicht mithalten (ich spreche nach dem vielen Fastfood der letzten Wochen aus Erfahrung!)

  2. Robert, mir fällt auf: wir haben einen altmodischen Geschmack ;-)

    Man könnte Kalbspaillard auch in ein “letschertes” (=lasches) Brötchen geben + 1 Scheibe Tomate + 1 Salatblatt + Styrophorschachtel ….

  3. Diese Grillpfannen sind tückisch bei hoher Hitze. Wir haben unsere neulich entsorgt, die Beschichtung und die Hitze, die man fürs Kurzbraten braucht, gehen einfach nicht lange miteinander. Eingebrannter Schmodder, der dank Antihaft auch nicht per Scheuerkram zu entfernen ist, verleidete mir recht schnell die Pfanne.

    Sag bescheid, wenn deine hier nach 2 Jahren regelmäßiger Benutzung noch halbwegs hübsch ist, dann möcht ich auch so ein Modell. Bis dahin spar ich auf einen Gasherd mit Gusseisengrillplatte. ;)

    1. unlaengst hat mir der andreas doellerer (oesterreichs koch des jahres 2010) gesagt, er kauft die billigsten beschichteten pfannen beim ikea, weil die dinger sowieso nicht lange halten. wichtig: pfanne am herd ganz heiss werden lassen und erst dann das oel rein und sofort darauf das zu bratende fleischerl rein

  4. Derart einfache Gerichte gehören nicht ohne Grund zu den Klassikern. Sowas schmeckt einfach immer. Meine Grillpfanne ist ja auch im Dauereinsatz.

  5. @Mestolo: Grüsse zurück von einem, der sich auch keinen Fussballmatch ansehen wird.

    @kitchenroach: ich hange am alten, gewohnten equipment. Mit dem neumodischen Zeugs kann ich nicht mehr umgehen.

    @Vanille: geht offenbar für alles, was schnell gehen soll.

    @nina: kann ich auch im Sommer immer essen.

    @Peter: das essen wir gerne auswärts, wenn uns auf der Karte sonst nichts passt.

    @Eva: ab und zu essen wir auch richtiges fast-food. Damit man den Unterschied merkt.

    @sammelhamster: ich weiss nicht, mit was das Salz behandelt ist, dass es nach Rauch schmeckt. Mit Rauch vielleicht ?

    @Eline: wir schon, Du bestimmt nicht ! Wir haben kaltes Paillard auch schon als Wanderpicknick zwischen 2 Stück gutes Brot geklemmt und mit Tubensenf gegessen. Neeein, wir schrecken vor nichts zurück.

    @Kirsten: habe ich so lautmalerisch geschrieben :-)

    @Evi: die Erfahrung haben wir auch schon gemacht. Wir besitzen noch eine 40 Jahre alte gusseiserne Grillplatte in der Hinterhand. Die wird uns überleben.

    @nata: man muss ja auch bei Hitze etwas futtern und da bietet sich das an.

    @Rosa: das reimt sich !

  6. Gestern gelesen: “Wir Schweizer sind nicht langsamer. Wir genießen nur länger!” Insofern kann es kein “Fast Food” bei euch geben! :)

  7. Ich komme gerade aus UK zurück, da konnte ich mehr fastfood ansehen, als mir lieb ist. Deshalb werde ich auch mit Vergnügen Dein Kalbspaillard nachkochen sobald ich mir eine Grillpfanne zugelegt habe. Also fastfood ist ja wirklich gaaanz was andres.

  8. Bei der beschichteten Pfanne kommt es auf die Qualität an. Ich benutze meine schon über 10 Jahre und sie ist immer noch brauchbar und ich bin da sehr heikel.

  9. @Christine: den Spruch kenne ich auch, nur glaube ich nicht, dass er auch zutrifft.

    @Buchfink: dann legst Du Dir besser gleich eine gusseiserne Grillplatte zu.

    @Magdi: nicht nur auf die Qualität, auch auf das Beschichtungsmaterial. Ich habe vor einem Jahr eine sehr teure Pfanne (green pan) gekauft, einmal Auberginen angebraten, seither ist sie hin.

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