Insalata di anguria, cetrioli e cipolle

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Nein, geeister Gazpacho oder geeiste Melonensuppe kommen mir nicht auf den Tisch. Ich mag weder  Magenkrämpfe noch innere Gefrierschäden. Einen einfachen Salat aus Wassermelone, Gurke und Zwiebeln ziehe ich vor. Mit Zitrone und Olivenöl zimmerwarm serviert, erfrischt er nicht nur ebensogut wie die gefrorene Konkurrenz, er schmeckt auch nach etwas. Die einfachsten Dinge sind oft nicht die schlechtesten. Und die einfachsten Dinge kommen meist aus Italien. Die Idee dazu habe ich gefunden im italienischen Blog unafinestradifronte.

Mein Beitrag zum kochtopf-event Melone, diesmal betreut von estrellacanela.

Blog-Event LIX - Melone (Einsendeschluss 15. August)

Zutaten
1/2 Mini Wassermelone
1 mittlere Nostrano Gartengurke
1 mittlere Cipolla di Tropea oder sonst eine milde Zwiebel
Saft einer ganzen Zitrone
1 Elf. Olivenöl extra
1 Peperoncino
2-3 Zweiglein Pfefferminze
Salz
dazu habe ich noch 2 Elf. abgetropfte Salzzitronenwürfel von hier gegeben, ist aber nicht zwingend.

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Zubereitung
(1) Melone waschen, halbieren, in Schnitze und dreieckige Stücke schneiden, die grüne Lederhaut lass ich nicht dran, Gurke schälen, ebenfalls in mundgerechte Stücke teilen. Die Zwiebel und den Peperoncino fein würfeln. Die Pfefferminzblätter mit der Schere zu feinen Streifen schneiden.
(2) In einer grossen Schüssel mit dem Saft der Zitrone und dem Olivenöl gut mischen, Salzen und etwa 2 Stunde marinieren lassen.

Anmerkung
Der Salat wirkt sehr erfrischend und leicht, trotz dem Saft der ganzen Zitrone ist er nicht sauer. Neuesten genetischen Forschungsergebnissen zufolge, stammt die gemeinsame Urform der Melone (Cucumis melo) und ihrer Cousine, der Gurke (Cucumis sativus), aus Asien (Indien, Himalya). Siehe Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA. Es passt gut zusammen, was zusammengehört.

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38 thoughts on “Insalata di anguria, cetrioli e cipolle”

  1. Zwischen gefroren und zimmerwarm liegt ein weites Feld. Bei der Sommerhitze, die wir bis letzte Woche hatten, darf es ruhig schon leicht gekühlt sein. Dein Salt gefällt mir sehr gut. Die Minze kommt sicher gut dazu.

  2. Hey! Ein Salat mit Wassermelone OHNE Feta! Das ist doch mal eine schöne Abwechslung.

    Wie viel Olivenöl gehört denn dazu? Bei den Zutaten fehlt es nämlich.

  3. Rohen Zwiebel verdaue ich so schlecht. Die Zwiebel di Tropea ist in diesem Fall sicher die Beste. Ich würde die Zwiebel ein wenig einsalzen und Wasser ziehen lassen. Danach muss man sie mit Wasser waschen. Sie wird weicher und leichter verdaulich.
    Über dich möchte ich mich noch bei Susanne bedanken für das tolle Rezeept von den Zucchini. Unser Junior hat es gestern zubereitet und wir haben eine ganze Keule gegessen! Bei dieser Gelegenheit auch mal bei dir. Du bist für uns eine Bereicherung auf unserem Speiseplan geworden.

  4. @mipi: ich weiss, aber für kalte Suppen können wir uns überhaupt nicht erwärmen, eine Kugel Sorbet geht dann aber doch :-)

    @Jan: vergessen, ich habs ergänzt, Danke.

    @Magdi: oder vielleicht die Zwiebel schwach andünsten. Tropezwiebeln essen wir problemlos roh. Danke für das Lob, ich koche selbst auch immer mehr ab andern Blogs und ich freue mich als Bereicherung auf deinem Speisenplan gelandet zu sein. Wie denn, gegrillt ? ;-)

    @sammelhamster: meine nicht, wenn man sie in kleine Stücke schneidet treten die Kerne zutage und können entfernt werden.

  5. Sieht wieder sehr gut aus, aber bei uns sind die Wassermelonen “röter”, was vielleicht an der Aufnahme liegt. Mir gefällt das Orangige, der Salat überhaupt, wäre wieder mal nicht selber auf die Idee gekommen. Blog lesen bringt halt doch was, eigentlich mehr, als im Schaffhauserblatt über die neuen Leibchen des TV Ramsen informiert zu werden.

  6. Ich wäre auf die Idee nie gekommen. Für mich war eine Wassermelone bisher ein Durstlöscher, der mehr oder weniger geschmacksneutral ist. Dieses Rezept ist schon einen Versuch wert. Farblich ist er natürlich ein Knaller!

  7. Ich hab’s ja mit dem Melonze.Minze.Feta.-Salat, den ich, glaube ich ich zumindeste, zuerst gebloggt habe.
    Egal, Deine Variante hier wirkt sehr geschmackvoll, spannend finde ich den Einsatz von Chilli und Zwiebeln.

  8. Hihi, gestern die Himbeere und heute die Melone. Ich habe es mir mit dem Sorbet da ja ein wenig einfacher gemacht. Einfach zusammen, die Früchtchen.

    Den Salat werde ich aber auch ausprobieren. Und vielleicht auch hier mit einer Spur von Dill experimentieren. Den Gin lasse ich diesmal aber ganz sicher weg…

  9. Ich glaub, du hast noch nie eine wohltemperierte, fein gewürzte Wassermelonen-Gazpacho gegessen. Gerade gestern gab es diesen Klassiker wieder bei uns als Start in ein kleines Menu. Weder Krämpfe noch Fadesse sind ausgebrochen.
    Doch gegen einen knackigen Salat spricht natürlich auch nichts. Man sollte die beiden jedoch nicht gegeneinander ausspielen. Beises sind tolle Sommergerichte.
    La Cuisine Blanche (http://lacuisineblanche.blogspot.com), eine Vietnamesin in Deutschland, macht einen interessanten Salat aus der weissen, inneren Schale der Wassermelone. Den werde ich mal probieren.

    1. Eline, danke für die Erinnerung an diesen Salat. Ly schlägt dazu zwar gegrillten Fisch vor, aber ich denke wirklich gute (und scharfe!) Merguez könnten auch einen reizvollen Kontrast schaffen. Eine gute Wahl für heute Abend…

  10. Die kleinen Melonen sind wohl fester vom Fruchtfleisch her als die rosa Giganten. Das sind Salate auf die ich abfahre – einfache Zutaten originell zusammengestellt, wo man Bekanntes neu entdeckt.

  11. Lieber Robert, im ersten Moment dachte ich, dass ich diese Melange nicht mag ;-) und nun habe ich mir deine schönen Bilder nochmal angesehen und denke mir, das ist einen Versuch wert :-)

  12. @Alex: wenn das nur gut geht :-)

    @Erich: auch bei uns sind die Wassermelonen röter, aber meine Kamera wollte bei Küchenlicht nicht mitmachen. Die Basler Zeitung scheint sich von den Schaffhauser Nachrichten nicht zu unterscheiden :-)

    @Toni: Hier regnet es bei 19°C. Mal sehen.

    @Peter: Du liest ja auch Blogs, Wassermelone ist derzeit “in”.

    @Nathalie: Vielleicht der Melonen-Event ?

    @Mestolo: vielleicht probier ich deinen Salat mit Dill.

    @Marquee: deine Himbeeren mit dem Dill muss ich erst noch “geistig verdauen” :-)

    @Linda: die Araber laufen bei grosser Hitze auch nicht unbekleidet herum wie wir Europäer.

    @Eline: da hast Du Recht, in unsern Restaurants wird Gazpacho ebenso oft wie Insalata Caprese serviert und meist gleich schlecht. Zum Andern mag das daran liegen, dass ich zu der neueren spanischen Küche keinen Zugang habe.
    Schmeckt denn die weisse Schal überhaupt nach etwas. Muss ich probieren.

    @Jutta Lorbeerkrone: ich muss gestehen, dass ich noch nie eine grosse Melone gegessen habe. In Rom haben wir um die Melone und Cocco fresche Ständchen einen grossen Bogen gemacht.

    @Elisabeth: wir haben ein konservatives, biederes Geschmacksempfinden. Frau L. reklamiert schnell, wenn ihr etwas nicht schmeckt. Sie hat bei dem Salat nicht reklamiert.

  13. Eine Wassermelonenkaltschale wäre mir auch eingefallen, man kann das ganz gut mit Minze oder Basilikum würzen, weil die Melone recht neutralen Eigengeschmack hat. Als Dessert oder Zwischengericht passen Erdbeeren und grüner Pfeffer hinein. Und die Temperatur darf variieren – kochendes Eis überlassen wir den Molekularjongleuren ;-)

  14. Manche Gerichte sind für mich ländergebunden, da reichen die Temperaturen etc. allein nicht aus. Gazpacho finde ich nur in Spanien köstlich … oder eine Mortadella auf der italienischen Seeterrasse zum Spätstück: himmlisch, hingegen finde ich sie in D. fast schon widerlich … Dein Zutatenmix kann ich mir an heißen Tagen auch hier gut vorstellen. Hast Du all Deine Ruhetage aufgegeben, Robert?

  15. @bee: bei Wassermelone fällt mir von selbst wenig bis nichts ein. An Erdbeeren habe ich kurz gedacht, weil die kürzlich in Blogs mit Gurke umging, das war mir aber zu revolutionär, ich hab ja eine Mitesserin.

    @Magdi: auf dem Grill geröstet wie der heilige Laurentius ? Weil dafür heute aber kein Heiligenschein mehr zu holen ist, ziehe ich die kalte Marinade in einer mit Wein gefüllten Wanne vor.

    @Christine: nun musste ich lachen, bei einer fetten Mortadella geht es mir hier ähnlich :-) Die Ruhetage, ja. Diesen Sommer wollten wir besonders viel Ausreisen und daraus ist leider nichts geworden, der Rückschlag bei Frau L. lässt das nicht zu. Ja, und dann koche ich halt. So ist das. Aber Ferien sind in Sicht.

    @SchnickSchnackSchnuck: die Vichyssoise :-) haben wir aber auch warm gegessen. Die Möglichkeit, sie auch kalt essen zu können, hab ich nur erwöhnt ;-)

  16. Na na, jetzt übertreibst du aber. Ein kaltes Süppchen verursacht doch keine Gefrierschäden im Magen eines heißblütigen Schweizers. ;-)
    Gibts noch was vom gestrigen Eis, bevor du es womöglich noch aufwärmst?

  17. Je heißer es draußen ist, desto kälter darf die Suppe sein, warm wird sie auf dem Teller noch schnell genug.
    Großer Vorteil deines Salates ist, dass er schneller zubereitet ist und keine nennenstwerten Durchziehzeiten aht.

  18. @aftenstjerne: Korianderblätter habe ich selten zuhause, nur für events ;-)

    @Claus: alles lokal erhältlich.

    @anies-delight: wenigstens eine, die uns versteht :-)

    @entegut: in unseren Suppentellern hat ein halber Liter locker Platz. Das kühlt schon. Das Sorbet ist bereits alles weg, aber ich plane aufs WE einen neuen Ansatz.

    @Suse: auch mit einer Faustregel werd ich mich nie daran gewöhnen können :-)

  19. Passt gut zusammen, Gurke mit Wassermelone, nur mit dem Zirtronensaft wars mir ein bisschen zu sauer. Ich glaube ich bleibe bei meinem Lieblingsdressing für den tgl. Bürosalat (Joghurt, Senf, Balsamico, Olivenöl).

  20. @nesrin: wünsch ich Dir auch.

    @estrellacanela: Danke für den event !

    @Friederike: ich hatte erst ein hallbe Zitrone drin, dann wars mir mit der ganzen noch zu wenig sauer.

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