Pfannengebratene Paprika, Peperoni padellati alla piemontese

Peperoni padellati 0_DSC04314

Superschnelle Beilage, die Kombination von Peperoni mit Kapern hat Frau L. gereizt, das Gericht aus dem Büchlein La cucina verde nachzukochen. Unglaublich, wie gut das schmeckt und wie schnell das auf dem Tisch steht. Mein Beitrag für Cucina rapida.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von  mankannsessen.de
Zutaten
für 4 Portionen

4 rote, gelbe und grüne Paprikaschoten
5 Elf. Olivenöl
3 Elf. gehacktes Basilikum
2 Elf. gehackte Petersilie
1 Elf. Kapern
2 Knoblauchzehen
1 Elf. Rotweinessig
Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitung
(1) Paprikaschoten waschen, die weissen Innenwände und Samen entfernen und (ohne zu schälen) in etwa 3 cm grosse Quadrate schneiden. In einer Pfanne mit Olivenöl in ein paar Minuten bissfest garen.
(2) Basilikum, Petersilie, Kapern und feingehackten Knoblauch zugeben und alles gut vermengen.
(3) zum Schluss den Rotweinessig untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf einer warmen Platte servieren, dabei werden sie noch leicht nachgaren. Zu Brot servieren oder als Beilage.

Anmerkung
ein paar Wochen zuvor hatte ich aus ungarischen Spitzpaprika Anikòs Letscho nachgekocht. Einfach, auch gut, und weil ich das bisher weder gekannt noch zubereitet hatte, wird das Rezept hier in meinem Rezeptetagebuch dokumentiert. Egal, ob dieses Letschorezept schon hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier [noch wer ?] nachgekocht wurde. Bei uns war das eine willkommene und gute Beilage zu Hörnli mit Rindsgulasch. Im Vergleich schmeckte uns aber das obige pfannengebratene, piemontesische Rezept doch noch besser und ist erst noch ein paar Minuten schneller zubereitet. Mir läuft die Zeit davon :-)

Nachgekocht: Letscho, Lecsó

Letscho 0_2010 07 20_8248

Zutaten
Für zwei Portionen als Beilage:

500 g ungarische Spitzpaprika
1 Zwiebel
wenig neutrales Öl (Raps)
250 g Datteltomaten (waren gerade überfällig)
1 Tlf. Tomatenpüree
Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette

Letscho 1_2010 07 20_8250

Zubereitung
(1) Paprika in mitteldicke Ringe oder Streifen schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und die Tomaten halbieren.
(2) Wenig Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze weich dünsten. Die Paprikastreifen dazu geben und mitlaufen lassen. Das Tomatenpüree kurz mit anbraten, dann die halben Tomätchen zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel drauf und ca. 20 Minuten sanft köcheln lassen. Nachwürzen.

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21 Gedanken zu “Pfannengebratene Paprika, Peperoni padellati alla piemontese”

  1. Hörnli und Rindsgulasch het’ s geschdert gä. Die Peperoni derzue wäre wirglig s’ Dipfli uff’ em i gsi. Aber was nit isch ka no wärde. Daas passt mr !

  2. Ach mensch, ich darf glaube ich nicht immer schon morgens gleich als erstes hier reinschauen. Da habe ich den ganzen Tag Gelüste! ;-) Die piemonteser Pfanne ist ganz nach meinem Geschmack, danke für´s Rezept.

  3. ” Peperoni padellati alla piemontese ”

    das schmeckt mir auch, anstelle der Kapern versuche Kapernäpfel, die schmecken noch besser und machen dieses Gericht perfekt ! 8)

  4. @Basler Dybli: die Peperoni schmecken auch mit Brot allein.

    @Ursula: das ging uns auch so.

    @Christina: bald kommt hier die grosse Fleischwelle, die wird die Gelüste etwas zurückdämmen :-)

    @ultraistgut: da wären mir die Stiele der Äpfel im Wege :-)

    @Hesting:
    @Rosa:
    die Farben der Paprika sind auch gar zu hübsch.

  5. @Afra: Hätte ich als Sült Paprika identifiziert, aber davon verstehe ich nichts.

    @Petra: Danke für den Hinweis. Das archaische Rezept des Lecsò ruft nach Verfeinerung.

    @the rufus: Noch ist Herbst, Bald wird es hier eintönig.

    @sammelhamster: das weiss ich :-)

  6. Hätte ich ein Blog, würde ich noch mein Letschorezept vorstellen. Es ist auf jeden Fall pures Hüftgold, aber das muss auch einfach mal sein.

  7. Habe das Rezept meinem “Küchenchef” weitergeleitet, Paprika waren bereits eingekauft, also gleich das Rezept ausprobiert. Die Kombination mit Kapern hat gereizt und war prima. Den Essig hat er weggelassen, die Säure der Kapern war ausreichend.

    1. Basilikum verträgt kein Metall, das verfärbt ihn schwarz. Wenn ich ab und zu keine Hemmungen habe, Basilikum dennoch grob zu hacken, mit meinen Messern eher schneiden, dann deswegen, weil ich ihn erst unmittelbar vor dem Einsatz verarbeite. Die Theorie mit den Vakuolen liest sich zwar gut, doch den möchte ich erst kennenlernen, der mir den Unterschied herausschmeckt oder -riecht.

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