Blogranking oder Viel Lärm um Nichts oder Rinderconsommé mit Safran-Griessnocken

Eile mit Weile (Bild: wiki commons)

Blogrankings interessieren angeblich keinen Menschen. Mag sein, jedenfalls keine normalen Leser. Erstaunt nehme ich deshalb jeden Monat das Nicht-Interesse der Blogger um ihre Plazierung im wikio Blogranking zur Kenntnis. Mir fehlt es am Ehrgeiz, mich allmonatlich vergleichen zu wollen. Höchste Zeit, den Blogrankings Ade zu sagen.

Das Registrieren von klicks und Erfassen von Verlinkungen stillt offensichtlich ein Grundbedürfnis vieler Blogger. Für die Teilnehmer kostenlos. Für die Anbieter ein gutes Geschäft. Dabei wird aber gerne vergessen, wie wenig aussagekräftig diese Systeme funktionieren. Wenn der mit grossem Abstand meistgelesene deutsche foodblog meist auf einem Platz um die 30 dahindümpelt, einer der besten deutschsprachigen foodblogs noch weiter hinten liegt, bloss weil sich deren Inhaber lieber um Qualität statt Link-pflege und Link-raising kümmern, dann scheint mir etwas schief an Blogrankings.

Wie im Spiel Eile mit Weile heisst es darum ab 5. Juni für 498 Blogger: ein Feld vorrücken. Für mich dagegen: zurück auf das Startfeld, 1000 Runden aussetzen und…. mein eigenes Süppchen ganz ohne Ranglisten kochen.

Consommée mit Safranklössen 0_2010 12 03_1025

Ausgangspunkt waren 1.4 kg Rinderschulter, die Frau L. nach bewährtem Rezept [klick] zu klarer Brühe und Siedfleisch kochte. Klären mit Klärfleisch war nicht notwendig. Ich steuerte die Safrannocken nach einem Rezept von Meister Schuhbeck (Meine bayerische Küche) bei. Der Weg zur Herberge mit guter Küche will verdient sein. Das Rezept für die Safrannocken:

Zutaten
175 ml Gemüsebrühe
Safranfäden, was zwischen drei Fingerspitzen sich ergreifen lässt
175 ml Milch
120 g Hartweizengriess
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1/2 Tlf. Abrieb einer Bioorange
1 Eigelb
1 Vollei
1 Lorbeerblatt
1 kleiner Bund Schnittlauch

Consommée mit Safranklössen 1_2010 12 03_1019

Zubereitung
(1) Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen, vom Herd ziehen, die im Mörser feinzerriebenen Safranfäden einstreuen und 10 Minuten ziehen lassen. Milch zufügen, aufkochen, dann das Griess unter Rühren einrieseln lassen. Bei milder Hitze unter weiterem Rühren eindicken lassen.
(2) Etwas abkühlen lassen, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Orangenabrieb würzen. Das Eigelb mit dem Ei verquirlen und portionsweise in die Griessmasse einrühren.
(3) Reichlich Wasser zum Sieden bringen, salzen, das zerknüllte Lorbeerblatt beifügen. Mit zwei nassen Teelöffeln kleine Gnocchi abstechen und im Wasser knapp unter dem Siedepunkt etwa 10 Minuten gar ziehen lassen.

Zum anrichten etwas frische Muskatnuss in den Teller reiben, mit der heissen Rinderbrühe auffüllen, mit Sherry aromatisieren, Safran-Griessnocken und Schnittlauchröllchen zugeben.

41 thoughts on “Blogranking oder Viel Lärm um Nichts oder Rinderconsommé mit Safran-Griessnocken”

  1. Mir als bloglosem Leser sind derartige Rankings ziemlich “wurscht”. Die morgendliche Lektüre deines (und zweier weiterer)blogs gehört zu meinem Tagesbeginn dazu wie Zeitung und Milchkaffee. Einen schönen Feiertag!

  2. Du sprichst mir aus der Seele!
    Ich hab mich bei besagter Rangliste (und noch einigen anderen) vor zwei Monaten abgemeldet und fühle mich seither sehr viel befreiter.
    Die Vergleiche, Platzierungen, etc. interessieren mich nicht die Bohne, daher war der Schritt, mich dort abzumelden nur die logische Konsequenz.

    Es lebt und bloggt sich übrigens ganz hervorragend ohne diese lästigen Rankings ;)

  3. Tant de bruit pour une omelette! Als Fundi-Optimist glaube ich daran, dass Qualität in was-auch-immer langfristig die Oberhand behält.

    Viel schöner und appetitanregender sind Deine Bilder und das Rezept für die Safran-Griessnocken, herzlichen Dank und gute Fahrt in die Auffahrt.

  4. Ich weiß gar nicht, auf welchem “Rang” ich stehe, das verfolge ich nicht und es ist mir mittlerweile auch egal. Ich schaue sogar äußerst selten in meine Statistik, um die Zugriffszahlen zu verfolgen. Kürzlich habe ich an einer Umfrage teilgenommen, da hab ich gucken müssen und war erstaunt, wie viele Leser ich noch habe, obwohl ich im letzten Monat fast nichts geschrieben hab. Lieb, gell?

    So eine schöne Suppe könnte ich als Vorspeise für das Kuchendessert gerade heute gut vertragen. Ich habe nämlich gestern Weiße Toblerone Brownies gebacken, die heute, nach einer Nacht des Reifens, probiert werden (ich hab sie gestern schon mal warm versucht, da war ich nicht so überwäligt). Ich bin sehr gespannt, wie sie uns heute Nachmittag schmecken werden. Wir sind extra wegen der Schokolade (das ist gelogen) nach Bern gefahren (das ist nicht gelogen). Oh, wie schön ist doch die Schweiz!

    Einen lieben Gruß an dich und Frau L.

  5. bloede frage, robert- bringt es der safran in den nockerl geschmacklich oder ist das eher optisch spektakulaer?

  6. I never follow those things as I do’t believe they really reflect reality…

    Das sieht so lecker aus! Perfekt mit diesem Wetter.

    Grüsse,

    Rosa

  7. Ich denke das muss man differenziert sehen…
    Für Neulinge z.B. die gerne noch eine Grundleserschaft aufbauen wollen sind Linkpflege, Visits und Rankings ziehmlich wichtig, weil in der Versenkung verschwinden tut niemand gern. Schließlich will man, wenn man was zu sagen hat, auch wirklich Leute erreichen.

    Wenn man natürlich bereits ein exqusiter, gestandener Blog ist, dann kann man sich auch leisten sich vollkommen auf den Content zu konzentrieren. Ich merke selbst wie viel Zeit diese technischen Sachen in Anspruch nehmen, für Neustarter allerdings ist das unabdinglich!

    1. Wenn man natürlich bereits ein exqusiter, gestandener Blog ist, dann kann man sich auch leisten sich vollkommen auf den Content zu konzentrieren.

      So sieht es imho aus. Das Ranking ist gerade am Anfang interessant als Motivationshilfe. Hat man erst einmal einige Stammleser und ist damit zufrieden(!) dann wird es unwichtig welchen Rang man irgendwo belegt. Wird man unzufrieden, kann es auch schnell zu einem einstellen der Bloggertätigkeit kommen. Manche wollen vermutlich jedoch immer mehr. Wobei das vermutlich für ein Bloggerdasein eine eher ungünstige Sichtweise darstellt. Denn dann ist man auch egal wie viel man hat immer unzufrieden… das ist wie im richtigen Leben(tm), oder nicht? ;)

      Grüße
      ALOA

  8. In meinen jungen Tagen gab es hier in Österreich noch überall eigenen Nockerlgrieß zu kaufen. Jetzt gibt es den nur noch sehr selten, dafür überall Grießnockerlsuppe aus dem Packel. *wurgs*

    Nachdem mein Blog anfangs sowieso nur als Rezeptsammlung von mir für mich gedacht war, hab ich eh keine Ahnung, was man tun muss, um bei irgendwelchen Rankings nach oben zu gelangen. Ich freu mich auf jeden Fall, dass etliche Leute täglich mein Blog anclicken, mehr brauch ich nicht.

  9. … man kann sich freiwillig in Abhängigkeiten begeben, man kann’s aber auch sein lassen … :)

  10. Ich bin ja noch recht neu im “Geschäft” und bisher waren die Rankings sehr großzügig mit mir. Deshalb kann ich mich daran auch noch erfreuen. Viel mehr freue ich mich aber über jeden Kommentar im Blog. Aber am allermeisten kann ich mich immernoch über eine richtig gute Suppe freuen!

  11. Weise Worte, grosser Bruder!
    Dieses Schielen nach Quoten ruinit so manchen Blog, den ich frueher mal gerne gelesen habe. Und besonders negativ empfinde ich die Verknuepfung mancher Rankings mit Twitter und Facebook.
    Ich habe mich nach anfaengliche Anmeldung in einigen Listen (“Das musst du als Anfaenger machen, sonst bekommst du keine Leser!”) schnell wieder aus allen verabschiedet. Und ich habe trotzdem (oder deswegen?) eine treue Lerserschaft, vor allem eine, die was Substantielles zu meinen Themen zu sagen hat. Darueber freue ich mich sehr.
    Griessnockerl mit Safran sind eine schoene Idee!

  12. @Sylvia: recht so ! bloglos=”sorgen”los. Auch Dir wünsche ich einen schönen Tag.

    @steph: dein Verschwinden habe ich vor 4 Wochen bemerkt und es Dir gleich nachgemacht.

    @zorra: entweder spielen oder essen. Aber nicht beides zusammen. Das schadet der Gesundheit.

    @Barbara K.: an Auffahrt lassen wir andern den Vortritt, da sieht man uns nicht auf der Strasse.

    @the rufus: besonders angenehm wenn man gelsen wird, obwohl man gar nicht mehr reinschreibt ;-)

    @Jutta: Dir glaube ich alles, ob gelogen oder geschwindelt ;-) Weisse Schokolade, brrr… von mir aus würde ich die nicht verbacken.

    @duni: die Nockerln schmecken sehr gut nach Safran, da die Brühe nicht nach Safran schmeckt, passt das gut zusammen. Die gelbe Farbe nimmt man halt hin.

    @Rosa: I am grateful to the weather, so I could get rid of the soup ;-)

    @Querdenker:
    @Aloa5:
    Wer gelesen werden will, kommt nicht um ein gewisses Mass an Linkpflege, Visits (und Kundenpflege !) herum. Das ist dasselbe, wie wenn man etwas verkaufen will. Hingegen finde ich die Teilnahme an Rankings überflüssig. Von daher kommen zu Beginn einer Bloggertätigkeit keine neuen Besucher.

    @ingeborg: Danke, wieviel mehr wert sind diese Worte als ein Platz unter den ersten 10.

    @Turbohausfrau: wir haben bei uns auch nur (alles in Hartweizen) Pastamehl, Knöpflimehl, Griess, mit zunehmendem Körnungsgrad.
    Ich weiss heute noch nicht, was man anstellen muss, um im Ranking zu steigen. Events veranstalten, an solchen teilnehmen, viel kommentieren, Geschenke verlosen, die Seitenwidgets mit kommerziellen Bannern und entsprechenden backlinks zumüllen ???. Nur, wenn das alle machen, braucht sich der Effekt rasch ab.

    @Christine: die einen merken es etwas früher, die langsameren… etwas später ;-)

    @Alex: man darf sich über eine gute Rangierung auch freuen ! Ich will das niemand absprechen. Für mich stimmt es (endlich) so, wie es nun ist.

    @Eline: “Das musst Du als Anfänger machen….” an diesen Rat habe ich mich über einige Zeit auch gehalten. Bei Twitter und fb sehe ich überhaupt nicht durch. Die neuen posts lasse ich automatisch transferieren und damit hat es sich. Ich glaube, dass jeder von uns ein bestimmtes Segment einer spezifischen Leserschaft hat. Die einen, wie Du, sprechen Menschen mit anspruchsvoller Leserschaft an, andere solche, die gerne einfach kochen, Dritte, die dazu das Talent haben, unterhalten die Menschen.

  13. @lamiacucina

    Sicher sind die Rankings zu Beginn überflüssig wenn es um die Besucher geht.

    Das habe ich aber auch gar nicht behauptet ;).

    Grüße
    ALOA

  14. Also ich lese hauptsächlich (Kochblogs), weil ich eine Menge Erfahrung vorfinde, interessante Rezepte, was man besser nicht machen sollte etc. und mir nicht so alleine vorkomme in der Welt der Fertiggerichte, Schnellimbisse, …
    Es ist schon beruhigend, das auch andere selbst kochen und es nicht nur schnell gehen muss und billig sein!!! Wenn es auch noch Spaß macht beim Lesen, um so besser. Ob irgendwas im Kopf ankommt, sagt eh keine Statistik. Wenn es ein Kopf war und nicht nur ein Programm zum Statistiken erstellen.

    Adiós, Rainer

    P.S.: “Fresst Sch…., Millionen Fliegen können nicht irren.” Vielleicht sehr derb, trifft es aber wohl in verschiedenem Sinne.

  15. Lieber Robert,

    ich finde solche Listen und Rankings ganz amüsant. Aber viel lieber schaue ich bei den Linklisten der Blogger nach, da kann man immer wieder interessante Seiten finden. Ansonsten ist es ja genau das das Spannende, das jeder anders ist und sich dies in seinem Bog wiederspiegelt. Genau diese Vielfalt macht es aus. Jeder kann das machen (fast), wozu er Lust hat. Das Wichtigste ist doch, das das was man schreibt autentisch bleibt. Dann sind es meistens gute und wichtige Blogs. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und akzeptieren, dass andere Pfade auch richtig sein können.

    Mit tolerantem Gruße

    Martin

  16. Ich blick´da eh nicht durch. angemeldet bin ich zwar, aber wie man da irgendwie nach vorne kommt und so; keine Ahnung. Und ich weiß auch garnicht, ob ich das brauche. Und wieso bist du jetzt nicht mehr dabei? Ich kapier datt allet nich! Ehrlich!

  17. Ranking, dass macht mir Stress… ich habe doch auch noch ein anderes Leben, auch oder gerade weil ich gern koche und fotografiere. Da zeuge ich dir lieber Begeisterung für feine, klare und geradlinige Küche. Danke.

  18. Ich lese schon seit über zwei Jahren täglich foodblogs. (Habe übrigens schon viel bei Ihnen gelernt und stets hilfreiche Antworten, damals noch unterm Pseudonym, da ohne eigenen Blog, erhalten ;) ). Von besagtem Ranking lese ich heute zum allerersten Mal aber werde mir auch weiterhin meine Lieblingsblogs selber suchen.

  19. Lieber Robert,
    ich schließe mich unserem Rufus an! :-)
    Irgendwo bin ich zwar registriert, aber ich denke, da stimmt so einiges nicht… vielleicht aber brauchen manche einfach eine bessere SEO (sprich: Suchmaschinenopmierung), da könnte ich behilflich sein *lach*
    Aber ich denke auch, dass das alles nicht so wichtig ist, Hauptsache wir haben Freude und werden überhaupt gelesen, das macht Sinn :-)
    Liebste Grüße zu dir, Elisabeth

    1. Aber ich denke auch, dass das alles nicht so wichtig ist, Hauptsache wir haben Freude und werden überhaupt gelesen, das macht Sinn

      So ist es. Und was Blogs über das Kochen angeht: Hauptsache es schmeckt. :)

      Ich persönlich betreibe BTW überhaupt keine Suchmaschinenoptimierung. Das Ranking der Beiträge bei Google ist trotzdem mehr als gut. Ich staune immer wieder mit welchen Suchbegriffen Leser bei mir landen. Warum dem so ist erschließt sich mir nicht. Aber Ranking hin oder her …. ob jemand am Ende bei einem Blog für mehr als einen Artikel hängen bleibt hängt an der Qualität. Wobei das nur selten so gut zu (m)(e)ssen ist wie in Blogs wie diesem hier :D.

      Grüße
      ALOA

  20. Blogranking! Wußte ja gar nicht, daß es sowas gibt – hätte es mir aber denken können. Also ich finde es auch interessant am Anfang ( wann hört der auf? ) zu wissen, wie viele Leser man hat. Zeigt ja auch irgendwie, ob der Blog gefällt. Momentan habe ich durchschnittlich täglich ca. 60 Leser – jaja Herr L. im Vergleich zu Dir ist das wenig -, aber für mich ist das o.k.

    So – nun zum Wesentlichen, der Suppe! Es kommen wieder Kindheitserinnerungen auf. Bei uns zu Hause gab es ganz oft vor der Hauptspeise eine “gute” Suppe. Oft auch so eine feine mit Grießnockerln :) Vielleicht sollte ich doch mal wieder Hausmannskost kochen…?

  21. @Rainer Rogowski: Kochbücher lese ich kaum mehr, seit ich die foodblogs entdeckt habe.

    @Martin: ja die Linklisten, das ist auch so ein Thema. Einige Blogs bringen es fertig, eine knappe Liste empfehlenswerter Blogs aufzustellen, die sie wirklich lesen. Bei anderen, wie meinem, sind es irgendwie uns Uferlose gewachsene Listen, die eh keiner anschaut. Mich stört es in keiner Weise, wenn sich andere am Ranking-Wettstreit beteiligen wollen. Mich sehe ich jedoch lieber abseits stehen.

    @bee: sofern die Hitze bis dann nicht wieder zuschlägt.

    @Claus: ganz einfach, weil ich mich abgemeldet habe. Bei Arthurs Tocher habe ich irgendwo gelesen, wie einfach das bei wikio geht.

    @Andreas: vergiss nicht, dass es auch Blogger gibt, die unter Stress zur Hochform auflaufen.

    @Su: allein im deutschsprachigen Gebiet gibt es mindestens 20 Firmen, die mit Blogrankings ihr Geschäft machen. Erkennbar in manchen Blogs an den vielen bunten, kleinen Bannern, welche die Seiten oder den bottom der Blogs so eindrucksvolll schmücken.

    @Elisabeth: wer wie Du weiss, wie man die Suchmaschinen besser benutzt kann das. In meinem Blog habe ich mit der zweisprachigen Kategorisierung ohnehin seit Anfang Mist gebaut. Aber mittlerweile ist mir das längst egal.

    @aloa5: in der Regel ist es besser, man weiss nicht, wie das ganze Zeug funktioniert :-)

    @Hanne: bei mir dauerte der Anfang sehr lange. Mindestens ein Jahr, bis ich 60 Leser hatte. Heute interessieren mich Statistiken nicht mehr. Mag mich erinnern an den ersten Kommentar. Da bin ich schwer erschrocken, was will der/die wohl von mir ?

  22. @Robert, ich habe mich auch bei verschiedenen Blogrankingdauergeschäftemacher auf Anraten einer anderen Bloggerin, die sich selbst mittlerweile aus diesem Bereich zurückgezogen hat, angemeldet. Ich war so Unwissend, meistens bekam ich schon Pickel bei diesen komischen Fragen, z.B. wie lautet Deine RSS-Adresse oder so ähnlich.
    Ich will doch einfach nur kochen und bloggen und lesen und mich nett austauschen.
    Möchte nur Tipps zu Hartweizengriessnudeln, die bei mir nie nichts werden. Vielleicht versuche ich es mal mit Deinen Nocken, wenn das auch wieder nichts wird, fliegt der Hartweizengriess aussem Büdchen. Dann essen wir eben nur das Süppchen.
    Ach ja, und dass ich nicht unbedingt die “Größte” bin findet z.B. Herr GB ganz okay, er mag kleine Frauen;-)

  23. Och, ich mache beides. Kochbücher brauchen keine Strom, sind Augen schonender, man kann Zettel reinstecken (und 5 Jahre später wieder finden) und liefern, wenn gut gemacht, Basisinformationen zu Land und Leuten. Und man braucht keinen PC in der Küche …
    Ich sitze beruflich den ganzen Tag davor, da ist schön mal in einem Buch zu stöbern.

    Adiós, Rainer

  24. Ich gebe ganz offen zu, dass ich Anfangs schon ein wenig neidisch auf die geschielt habe, die ganz oben in den Rankings stehen. Ich habe aber ganz schnell festgestellt, dass ich sowohl kochtechnisch als auch was meine Möglichkeiten der Produktbeschaffung betrifft, nicht in dieser Liga mitspielen kann. Inzwischen bin ich wieder ganz entspannt, mir ist es wichtig, dass ich authentisch bleibe und mich nicht verbiege, auch wenn dann am Ende halt nur einfache Hausmannskost herauskommt.

    Grießklößchensuppe ist eine unserer Lieblingssuppen. Die gibt es hier ganz oft, aber noch nie mit Safran.

  25. Wir sind Brettspiel-Fanatiker. Dieses kenne ich nicht. Wie geren würde ich eine Runde mit dir spielen. Bei uns ist es für’s Süppchen einfach schon zu warm. Ich schwitze fast schon, wenn ich es ansehe. Sonst liebe ich jede Art von Suppen, ganz mein Vater, ohne Suppe war es kein Essen. Wo geht es heuer in den Urlaub? Aber nicht etwa nach Lana? Da würde sich eine ganz fürchterlich freuen und sich alles mögliche einfallen lassen:))

  26. @Klärchen K.: je gröber der Hartweizengriess gemahlen ist, desto länger muss der Teig ruhen. Ich verwende Hartweizendunst und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank. Normalse Resept 1 Ei auf 1oo g Mehl + wenig Salz und ÖL.

    @Rainer: ist bei mir ein Platzproblem. Kochbücher liebe ich auch, aber mein Zimmer ist voll davon.

    @Linda: der Gefahr, sich zu verbiegen, bin ich eine Zeitlang auch beinahe unterlegen. Aber ich arbeite daran, wieder zu mir zu finden.

    @Magdi: Eile mit Weile kennt (kannte ?) hier jedes Kind. Heute wohl nicht mehr. Heuer werden wir nur kurze Ferien im Engadin machen. Obs für einen Abstecher ins Südtirol reicht, weiss ich noch nicht.

  27. Dieses Problem kenne ich nur zu gut.
    Sollte ich jemals eine Lösung finden, werde ich sie posten.

    Adiós, Rainer

  28. Grieskloesschen stehen bei meinem Suppeneinlagen-Ranking nur auf Platz 2. Nr. 1 sind und bleiben Flaedle.
    Die Kloeschen verweigern einfach, sich zu verbiegen.

    H.

  29. Leider Bloglos, aber begeisterte Leserin.
    Nicht täglich, aber mehrmals wöchentlich schaue ich in Deinen Blog. So habe ich schon viele Ideen, Anregungen erhalten, zum Nachkochen oder für Ausflüge.
    Deinen Blog besuche ich, weil er mir gefällt (Ranking ist mir Wurscht), weil Du aus Basel bist, weil Du das Kochen so gradlinig anpackst, dass auch weniger Begabte eine Chance auf ein gutes Resultat haben und weil Du gründlich, ideenreich und speziell bist.

    Leider kann ich im Moment fast gar nichts nachkochen, weil ich mich an die Rezepte von eBalance halten muss. Bald werden wir unser Ziel erreicht haben und freuen uns auf die von Dir vorgeschlagenen und ausprobierten Rezepte.
    Susanne

  30. “…einer der besten deutschsprachigen foodblogs noch weiter hinten liegt, bloss weil sich deren Inhaber lieber um Qualität statt Link-pflege und Link-raising kümmern…” Genau das trifft den Nagel auf den Kopf! Deswegen sind mir Rankings dieser Art auch egal.

  31. @Heike: Deshalb sollte man sein Essen in gerader Haltung einnehmen ;-)

    @Susanne: auch wer e-Balance programme einhalten muss, kann gut essen. Einfach weniger. So hälts Frau L. mit Erfolg. Die Reste, die sie nicht isst, fallen mir zu, und ich nehme prompt immer mehr zu.

    @Christina: das freut mich, dass Andere auch so denken.

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