Trübelichueche. Johannisbeer-Meringue-Kuchen

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ungebacken

Order the Trübelichueche cake ! Schrieb ein anderer Blogger über Schwarzenbachs Johannisbeerkuchen. It’s so good you will feel you’ve finally reached Ithaka. Englisch kann ich mehr schlecht als recht. Nach Ithaka bin ich eh noch nie gekommen. Dafür nach Meggen, in Lucas Rosenblatts Kochkurs “Sommerliches Schlemmerbuffet”. Der Kuchen wurde von einer teilnehmenden Leserin aus München gebacken. Ich habe lediglich das Mandelaroma (präzise 2 Tropfen) zugetropft. Augen zusammenkneifen. Am Vierwaldstättersee ist es ebensoschön wie auf Ithaka. Der Kuchen schmeckt ausgezeichnet, wegen des Überzugs einen Tick süsser als der, den ich kenne.

Zutaten
für den Kuchenboden:
160 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 Tropfen Bittermandelessenz
125 g Vollei, zimmerwarm [2 ganze Eier]
165 g Mehl
1.5 Tlf. Backpulver
80 g geriebene Mandeln
2 Elf. Grand Marnier
Mandelstifte zur Deko
Butter fürs Kuchenblech

500 g Johannisbeeren

für die Meringuage:
2 Eiweiss
125 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft

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gebacken

Zubereitung
(1) Die Butter mit dem Zucker, Salz und dem Mandelaroma in der Küchenmaschine schaumig rühren. Die Eier aufschlagen und portionsweise unter die Butter rühren.
(2) Backpulver und Mehl sieben und portionsweise unter die Buttermasse arbeiten. Zum Schluss die Mandeln und den Grand Marnier unter den Teig rühren.
(3) Ein [kleines] Kuchenblech (maximal 40x27cm) mit Backtrennpapier auslegen. Den Teig gleichmässig darauf verteilen, etwa fingerhoch, [2 cm] nicht mehr. Dann mit den Johannisbeeren belegen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.
(4) Den Ofen auf 180°C Oberhitze zurückstellen.
(5) Die Meringuemasse auf den Kuchen spritzen, mit Mandelstiften bestreuen und im Ofen (mittlere Schiene) ca. 15-20 Minuten backen.

für die Meringuemasse:
Eiweiss mit Zitronensaft in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Den Zucker löffelweise zugeben und weiter schlagen, bis der Eiweissschnee einen schönen Glanz hat.

Angaben in [ ]: nachgeführt am 3.07.2011

37 Gedanken zu “Trübelichueche. Johannisbeer-Meringue-Kuchen”

  1. Lieber Robert – so kann das nicht weitergehen! Es ist jetzt früh am Morgen und ich habe bereits eingespeichelt. Ich kann mich gar nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. Ich WILL Kuchen; jetzt!

    liebe Grüsse vom Muger

  2. @Mestolo: Baisers allein sind leichter zu kriegen ;-)

    @Micha: wenn ich sie nicht selbst backen muss… ja, dann sind sie herrlich ;-)

    @der Muger: Du stehst zu früh auf !

    @Bolliskitchen: aus einem pastakoch wird nie ein Kuchenbäcker.

    @Nathalie: Wink mit dem Zaunpfahl ;-)

    @Rosa May: roh sind sie mir zu sauer, Cassis ziehe ich vor.

    @Martin: 2 ganze, M bis L Eier kommen genau hin.

  3. Ribiselkuchen mit Hexenschnee – eine traumatische Kindheitserinnerung. Wir hatten kilometerlange Zeilen mit Ribiselstauden. Da mussten wir Kinder immer Pflücken helfen. Das Versprechen von Ribiselsaft und Marmelade als Belohnung war für alle Kinder OK . Nur der ebenfalls verheissene Ribiselkuchen mit Hexenschaum war für mich eine Drohung. Der einzige Kuchen meiner wunderbar Mehlspeisen kochenden Mutter, den ich zu Essen verweigerte. Er ist mir gleichzeitig zu sauer und zu süss. Ich stehe aber mit dieser Aversion ziemlich alleine da, alle lieben ihn.

  4. Der mitlesenden Kursteilnehmerin aus München ist es ein Bedürfnis zu ergänzen, dass nicht nur der Vierwaldstättersee, sondern auch ein Kochkurs bei Lucas Rosenblatt eine Reise wert ist; informativ und lehrreich – vom richtigen Gebrauch des Mörsers bis zum Ausnehmen und Entbeinen eines Bresse-Huhns –, anregend und genussvoll, das Ganze in einer überaus angenehmen, heiteren und entspannten Atmosphäre ohne Besserwisser oder sich spreizende Selbstdarsteller … Alles in allem ein Tag, der Lust auf mehr gemacht hat!

    Aus der Zugabe von zwei Tropfen Mandelessenz sollte übrigens niemand auf die Rolle Roberts bei der Gestaltung des Sommerbüfetts rückschließen; jenseits des Zusammenrührens eines Biskuits warteten da – wie sicher noch zu sehen sein wird – ganz andere Aufgaben, die seine Erfahrung und sein Fingerspitzengefühl erforderten …

  5. Dein Kuchen könnte ich gleich verputzen ;o)
    ich würde noch über die Johannisbeeren , meinen selbstgemachten Beerenzucker streuen, der gibt einen besonderen Kick, solltest Du mal ausprobieren.

    Lg Kerstin

  6. Ich bin ja soo sauer auf Dich, Robert. Mach gerade Deinen Kuchen und hätte so dringend ein Photo gebraucht, wie man den Teig richtig auf das Backblech schmiert. Außerdem kommt es mir vor als wäre es zuwenig Teig. Das Ganz ist jetzt im Ofen! Und wehe das wird nichts……..dann gibt es Haue!!! :-(

  7. @Eline: Kilometer :-) Heute sind doch Gegensätze, seien es solche des Geschmacks oder der Konsistenz, auf dem Teller akzeptiert. Dass Kinder nur süss wollen, verstehe ich.

    @Turbohausfrau: das Futter für den Hund nicht vergessen ;-)

    @Hanne: nichts ist mehr da, der Kuchen wurde unter 14 Essern aufgeteilt.

    @Elisabeth: in Linz sagt man offenbar Hexenschnee, in Wien Schneehäubchen. Das ist auch lustig.

    @Ruth: ich glaube ich hab jetzt begriffen, wo der Rücken, und wo die Brust eines Bresse-Huhns sitzen :-) wir waren zu neunt. Also war mein Beitrag 1/9.

    @verboten gut!: wenn ich doch nur ein Liebhaber des Süssen wäre. Lieber würde ich dein Schokoladen-Salz drüber streuen :-)

    @Martin: fingerdick sollte der Teig schon sein, aber nicht mehr. Der Schritt-für-Schritt-Foto-Service, den Du auf deinem Blog bietest, ist mir zu aufwendig. Mit einer Teigkarte sollte man den Teig schon verstreichen können. Im Kuchenbacken sind uns Ehefrauen meist über, deshalb würde ich mich nie getrauen, so etwas zu Hause zu backen :-)

  8. Ach, jetzt kapiere ich es. Du hast den Kuchen gar nicht selber gebacken! Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Wage es nicht die dt. Grenze bei Kreuzlingen-Konstanz zu überschreiten. Du wirst sofort verhaftet!!! hahaha

    1. Heute haben wir die Grenze bei Erzingen überschritten und sind in Rheinfelden wieder in die Schweiz nei. Es ist uns nicht passiert. Hast Du ein zu grosses Kuchenblech erwischt ?

    1. Je dicker der Boden, desto mehr ist es ein Kuchen. Je höher die Johannisbeerschicht, desto mehr gleichts einem Johannisbeer-Kuchen :-) Spass beiseite: wenn Du den Teig etwas dicker möchtest, solltest Du ein 20×30 cm Blech verwenden. Tut mir leid, gibt aber Gelegenheit mit einer Riesling Spätlese nachzuspülen.

  9. sieht ja lecker aus, aber gut dass ich so spät hier herein schaue, Kaffeezeit ist zum Glück vorbei. Habe schon dicke Ravioli gegessen, da kann ich mir diese Kalorien nicht auch noch leisten. Ich komme zu Deinen “dünnen” Nudeln wieder zurück ;-)

  10. Hihi ,

    probier´s doch mal mit Schokoladensalz … vielleicht ist das ja eine Geschmacksexplosion ;o)
    übrigens ist der Zucker nicht so süß, man kann aus dem Beerentee auch ein Beerensalz herstellen , geschmacklich auch ein Knaller und vielseitig Anwendbar .

    Gut´s Nächtle

  11. Fazit: ich muß da nochmals einen neuen Anlauf nehmen. Das Backbleck scheint mir keine geeignete Form, zumindenst nicht auf meinem. Ich werde beim nächsten Mal eine rechteckige Quiche-Form benutzen. UND zuviel Zucker! Ich werde den Zucker-Anteil im Teig auf 80-100g reduzieren.

  12. Gestern bin ich über dieses Rezept gestolpert und hab es gleich probieren müssen.
    Ich kann nur sagen das der Kuchen superlecker ist. Grand Marnier hatte ich nicht zuhause, aber Amaretto hat auch gepasst.

    Lieben Dank für das Rezept
    Irene

  13. @Klärchen Kompott: nun weisst Du, warum ich dünne Nudeln vorziehe ;-)

    @verboten gut: erst müssen mal wieder leere Gläser gesammelt werden, Ich hab keinen Platz mehr für all die Vorräte.

    @Martin: ich werde deine Erfahrung noch als Ergänzung festhalten, irgendwie.

    @irene: noch etwas weniger süss… dürfte sein.

    @Irene: ich habs ja gesagt, Frauen können besser Kuchen backen.

  14. 125g Vollei….wie soll ich das verstehen, ist das Pulver? Ich will wissen, ob ich 1, 2 oder 3 Eier brauche, das wiege ich nicht ab.

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