Gelesen: Meta kocht… auch

Zu Meta fällt mir nichts ein. Dabei hat unsere Beziehung so schön angefangen. Kleiner Schweizer Verlag, so was muss man als Patriot in der heutigen Zeit doch unterstützen. Talentierte Schweizer Köchin, jung, hübsch, dynamisch, kompromiss- und schnörkellose mediterrane Küche, neckische Hamsterzähnchen, roter Schmollmund, kurze Küchenschürze, orange-roter Schopf mit verwegener Tintin-Tolle (Frau L.: gefärbt !), alles gehört zum Markenzeichen Meta. Kurz: ich wurde schwach, liess mir das kostenlos offerierte Buch zur Rezension kommen.

Meta kocht in Lack & Schwarz

Der erste Schreck bereits beim Auspacken: weich wattierter Einband. Aber ich bin ja inzwischen gewitzigt und ziehe mir Glacehandschuhe über. Nun blättere ich und blättere, blättere und blättere, lege das Buch beiseite, fange wieder an zu blättern. Und das geht nun schon seit Tagen so.

Ja, Jamie Oliver hat es vorgemacht, schnell in die Küche, rasch und locker etwas leichtes, mediterranes auf die Teller pfeffern, Tempo ist alles, und schon ist man ein Star. Früher… schon an diesem Satzbeginn merkt man, dass ich alt werde… früher mussten junge Köche noch durch eine harte Schule, mussten sich jahrelang von einer Küchenstation zur andern durchbeissen, bei schlechter Bezahlung, um letztlich ihr Handwerk zu beherrschen. Heute ist das anders. Heute hat man mit 20 Jahren ausgelernt, wer es mit konzentrierter Arbeit, Talent und Durchsetzungsvermögen geschickt anstellt, hat mit 23 Jahren seine eigene TV-Sendung im Lokalfernsehen oder ist Spitzenkoch. Frau Meta ist beides in bewunderungswürdiger Weise gelungen. Sie hält sich inzwischen sogar ihren eigenen PR-Manager, der für die laufende Imagepflege zuständig ist.

Das Büchlein “versammle ihre besten Rezepte”, 72 an der Zahl, steht auf dem Cover. Das Inhaltsverzeichnis ordnet die Gerichte nach Apéro, Vorspeise, Suppe, Hauptgericht, Dessert und Käse. Ein Register gibt es nicht. Vergeblich suche ich nach Basisrezepten. Fonds werden in der schnellen Küche offenbar nicht benötigt. Die Rezepte sind kurz gefasst. Sind für erfahrene Hobbyköche nicht schwierig nachzuvollziehen, haben aber durchaus ihre Tücken für Kochanfänger. Ich greife mir als Beispiele willkürlich ein paar der Rezepte heraus: Dreierlei Crostini, Avocado-Mousse mit Rauchlachrosetten, Gebratener Haselnuss-Fetakäse mit Balsamicotomaten und Riesencrevette auf Gurken-Carpaccio, Polentasuppe mit Lughanige-Würstchen, Eglifilet im Pergament mit Fenchel und frischen Kräutern an Safransauce. Lachswähe mit süsser Mango, Sill-Snapper mit Aceto-Honig-Tomaten und Gruyèrechips, Kohlrabi-Hackfleisch-Gratin, überbacken mit Gruyère, Pouletbrust, gefüllt mit Dörrtomaten und Ricotta auf jungem Spinatsalat, Mediterran gewürzte Rindsfilet-Spiessli auf gebratenen Zwiebelkartoffeln an frischer Kräuterbutter, Apfel-Honig-Tiramisu, Ziegenkäse auf heissem Stein… viele Adjektive und Präpositionen.

Meta kocht in Beige

Da hat es zweifellos gute Sachen dabei (u.a. die Tomatensuppe), einige sind durchaus originell, andere meint man schon irgendwo gesehen oder gegessen zu haben. Die Beschaffung der Zutaten ist in urbanen Regionen der Schweiz kein Problem. Thunfisch und Crevetten auch nicht. Noch nicht. Die Illustrationen von Jose Luis Garcia Lechner finde ich sehr hübsch und passend. Ganz im Gegensatz zur Gestaltung des Schriftsatzes der Textseiten. Vielleicht reagiert das Zielpublikum des Büchleins, jüngere urbane Leser, anders darauf als ich, der nicht mal einen Fernseher besitzt. In der Schweiz scheint Meta jedenfalls eine grosse Fangemeinde zu haben, die bestimmt für den nötigen Absatz sorgen wird. Ich hingegen werde mit dem Buch nicht warm. Habe keine Lust etwas nachzukochen, und gerade die sollte doch ein Kochbuch anregen. Woran das liegt, weiss ich auch nicht, entweder an mir oder am Buch. Das Buch kostet in der Schweiz happige CHF 49.90. In Deutschland EUR 39,95. In Deutschland wurde das Buch von Küchenlatein und auch foolforfood rezensiert.

©Fotos: metakocht
Walde+Graf
Verlag AG, Zürich
ISBN 978-3-03774-022-4

39 thoughts on “Gelesen: Meta kocht… auch”

  1. Wir beide sind nicht die gleiche Generation und doch spricht deine Rezension meine Sprache. Je schneller umso künstlicher – die Natur braucht Zeit, Können braucht Zeit. Übung macht den Meister. Eklekzismus will heutzutage keiner kennen, man ist sich sicher, Original-Genie zu sein. Dilletantismus allerorten unter dem Siegel des Außergewöhnlichen. Mestolo stimme ich zu – das ist eine unappetitliche Vorstellung von Frau, da ziehe ich die Sophia vor.

  2. Ich habe ebenfalls ein Rezensionsexemplar bekommen. Für mich war das besonders spannend, da ich im Blog noch nie eine Kochbuchrezension geschrieben habe. Und dann das! Ich bin von diesem Buch so abgestoßen, dass ich dem Verlag alles auf dem privaten Wege mitgeteilt habe. Diese Schrift! Dieses Layout! Diese Illustrationen! Dieser… …

  3. Hm, die Dame ist mir suspekt.
    Ich mag dann doch lieber ein Kochbuch von dir :-)

    Allerdings würde mich der gebratene Haselnuss-Fetakäse doch interessieren…vielleicht überlegst du es dir ja noch mit dem Nachkochen ;-) ?

  4. Was ist das? Die kleine Schwester von der Lady Ga-Ga oder doch Suppenterrinen-Domina…
    mit der barschen Aufforderung an alle Tomaten: “Spring… hier… rein… sofort!!!”
    Uuuaaaaahhhh – wenn die Rezepte so sind, wie diese Fotos – echt – ich bin wohl auch schon zu alt für diese Welt….
    Hardcore-Coocing unterm Soft-Cover… ui-jui-jui…
    Anregung stelle ich mir dann doch ganz anders vor – aber dolle Preise dafür…

  5. Hab` reingeschaut. Braucht kein Mensch.
    Lady Gaga mag ich schon nicht im Original.
    Wenn schon mit Watte, dann doch lieber den O…….
    Der Preis ist allerdings vom ” Feinsten”

  6. *urgs* Die gute Frau sollte sich besser als Model engagieren lassen. So eine Selbstdarstellungsorgie brauch ich in keinem Kochbuch.

    Aber früher war sowieso alles besser – da war alles noch aus Holz …

  7. Oh, die Dame sieht nicht glücklich aus…
    Ob das schmeckt, was sie kocht? Ob das überhaupt schmecken KANN…!?
    Die Fotos wirken kalt und eher wie aus dem OP…

  8. Auffallen um jeden Preis! fällt mir da ein. Sehr schlimm. Die Fotos von einem Kochbuch sollten einem doch das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Hier verschlägt es mir aber den Appetit!
    Trotzdem ein :) – für Dich, für die lustige Schreibe….

  9. Na ja, wer Bücher zur Rezension entgegennimmt, muss mit allem rechnen. So ist das, wenn man in der Maschine drinnen ist. ;-)
    Was mir an dem Buch und den Kritiken gefällt: Dass man so einhellig GEGEN sie ist und alle so gegen ihr Aussehen und ihren Kochstil wettern – wieso müssen Köchinnen und Köche so nach 0815 aussehen? Die Qualität der Rezepte? Mein Gott, da gibt es “schönere” Bücher, die ein absoluter Mist sind!
    Und kochen kann heutzutage jeder, der lesen kann. Kochen ist keine Wissenschaft und keine Kunst mehr, seitdem es Bücher, Blogs gibt, die jeden Schritt, jede Sekunde dokumentieren. Daher muss man zu anderen Mitteln greifen. Marilyn Manson möchte ich auch nicht heiraten, wie er aussieht, aber ich würde gerne seine Portokasse verwalten. Also was ich so sehe (leider keine Bilder vom Kochbuch selbst …) regt das Buch und die Köchin auf. Das gefällt mir absolut! Es mischt die langweilige, angepasst Kochwelt endlich auf!
    Ich gehe mit deiner Kritik nicht konform.
    Es lebe die Revolution der Kochbücher!
    entegarnichtgut ;-)

    1. Öhmm… Marilyn Manson macht doch jetzt nicht auch noch den Kochbuchautor…
      Für die Show auf der Bühne können sie machen, wie sie denken (stelle mir gerade bei ihm abgeschminkt immer ein total mickriges, blasses, unauffälliges Männeken vor) – Zweck ist, dass man hinschaut – aber wofür ist ein Schocker-Outfit in der Küche gut? Zum Eier abschrecken???
      Die Güte der Rezepte wird ganz sicher nicht unbedingt wegen eines gewollt aufgesetzt-krassen Outfits angehoben.

      Also wozu dient es dann???? Lack und Leder für Gummienten-suppen-fetischisten… Messer im Kittel für die Sado-Maso-Tomate??? Oder einfach nur Ablenkungsmanöver, um mangelhaftes Können zu kaschieren???
      Hmm… und auch Revolution im Küchenbereich stelle ich mir irgendwie auf dem Teller vor…
      Naja – wohl wirklich einfach eine Frage des Alters…
      Jedem Tierchen, sein Plaisierchen…
      Ich kenne sie gar nicht – aber mich würde auch irritieren, wenn die Verkäuferin an der Fleischtheke so dasteht, nur um auf jeden Fall Aufmerksamkeit oder was auch immer zu bekommen.

      1. Wozu dienen hundert verschiedene Bärlauchrezepte, Eisrezepte, die sich wie die Neuerfindung des Rades lesen. Ob da jetzt zwei Basilikumblättchen in einer Tomatensuppe schwimmen, oder zwei Thymanblattln, es ist und bleibt T-o-m-a-t-e-n-s-u-p-p-e! Ich will behaupten, dass der Hype von Küchenblogs und -büchern endlich wieder abflauen wird und wir, die eine Pfanne schwingen behaupten können: “Es ist einfach nur kochen!” Alle, die kochen als lustvoll und entspannend empfinden (ja, ich stimme zu, wenn man Zeit und Muße dazu hat), haben noch nie tagaus-tagein eine hungrige Meute verköstigt. Und manchmal hätte ich gerne so ein Outfit wie oben gezeigt und würde laut rufen “Die Küche bleibt heute kalt”.
        (Ich bin übrigens älter als du denkst. Es sind aber immer die Veränderungsprozesse, die mich faszinieren und nicht das strenge Folgen eines Trends.)

        Zum Eierabschrecken fand ich gut! Man sagt übrigens, es ist nicht notwendig Eier abzuschrecken, damit sie sich besser schälen lassen. Who cares?

        1. Übirgens: meine Antwort resultiert wiederum auch nur darauf, weil ich bei Deinem Kommentar oben und auch jetzt schmunzeln konnte…
          Im Prinzip sind wir uns einig, dass man es auch von der lustigen Seite sehen kann. :-D
          Danke für Deine Antwort! ;-)

  10. Grauenhaft. Wie Kaviar auf Honig-Panna Cotta, die auf einem Spinatbeet (aromatisiert mit Pfefferminzlikör) ruht!
    Da lob ich mir den Zuccetto gigante von gestern – nach deinem Rezept.

  11. ja toll die coole Lady, so abkühlend und abschreckend wie ihre Rezepte. Nee, Robert, für mich ist das auch nichts, mir liegt die “gute alte Zeit” da auch näher am Herzen. Allerdings bin ich froh nicht mehr auf Stienplatten schreiben zu müssen und die durch die Gegend zu schicken. In diesem Fall ist mir die schnellebigkeit der Zeit sehr willkommen ;)

  12. Ich denke, auch ein Grund, warum sich bei Dir so überhaupt keine Nachkostlust einstellz, ist der, dass die meisten Rezepte dieser Showköche wahnsinnig unpräzise sind. Die meisten Zubereitungsarten funktionieren eben nicht als hopplahopp Zusammengewokke und lassen sich nicht mal eben so einfach aus dem Ärmel schütteln. Dann ist es ärgerlich und anstrengend, quasi in der Küche immer mitdenken und vorrausschauend Fehlerkorrektur betreiben zu müssen. Und- sind diese improvisierten panmediterranen-bisschen asiatischen Rezepte wirklich so innovativ, wie ihre Schöpfer tun?

  13. Das Gurken-Carpaccio, der natürliche Feind des Auberginen-Kaviars… wer heißes Wasser als Hexerei verkauft, rührt sein Süppchen halt gerne dünn an. Viel Wind in der Meta-Morph-Hose, wenig Substanz. Danke, satt, amen.

  14. Ich bleibe lieber bei Frau Poletto. ;) Die ist mir sympathischer, vor allem wenn sie im NDR mit ihrem Co-Koch bzw. “Azubi” kocht und es immer mal wieder kleine Spitzen von ihr gibt.

  15. @Mestolo: keine Fotos, jedoch hübsche Zeichnungen. Einige Fotocollagen der Köchin, in Zeichnungen eingebettet.

    @Bolliskitchen: wer ist denn das ?

    @Micha: Frau Meta ist privat vermutlich halb so wild. Wenn man sich der Werbung verkauft, ist man nicht mehr sich selbst.

    @Arthurs Tochter: beruhigend, wenn man nicht der Einzige ist, der darüber so urteilt.

    @sammelhamster: hier ist dein Rezept http://www.kochen.tv/rezept.php?rezept_id=24

    @the rufus: die reizenden Fotos sind nicht aus dem Buch :-)

    @Rosa: interesting pictures, I agree.

    @Heidi, die II.: die Rezepte kommen ganz normal daher…

    @Sybille-Anna: da das Buch in D gedruckt und gebunden wird, wäre ein Preis von höchstens 20 € angemessen.

    @Turbohausfrau: ….und Bakelit.

    @Elisabeth: wie schon erwähnt vermute ich, dass hinter der PR-Fassade eine ganz normale, junge Frau steckt. Im Nachwort schreibt sie “Meta hat euch alle lieb… Ihr seid mein Lebenselixier…”. Davon bin ich nun leider ausgeschlossen.

    @Hanne: wer will denn schon ein Kochbuch von einer nur lokal bekannten Köchin kaufen ?

    @entegut: in der Maschine drin ? Wenn Du glaubst, dass mir künftig noch ein Verlag ein Buch anvertrauen wird :-) Das Buch regt nur deshalb auf, weil ich zwei Bilder, die nicht aus dem Buch stammen, hier abbilde. Sonst ist es langweilig, wenig inspirierend, geradezu prädestiniert, auf dem Wühltisch zu enden.

    @Cooky: ich kenne das Zielpublikum des Buches nicht, vermute aber, dass es sich um junge, urbane Menschen handelt, die wochentags Burger und Fritten essen, am Wochende aber gross aufkochen und damit beeindrucken wollen.

    @gourmet-büdchen: da war doch was mit Steinplatten ? Ach ja, der Ziegenkäse auf heissem Stein.

    @Alexander: ach die Frau T. Grandits, mit der hab ich auch meine Probleme ;-) Im Globi stapeln sich noch heute die teuren Fertigprodukte in den Gläschen von letzter Weihnacht.

    @duni: Wenn ein Rezept samt Anleitung in diesem Format auf einer Seite Platz finden soll, muss sich der Autor kurz halten. Kochbücher vergleiche ich gerne mit jenen von Ducasse. Viele seiner Rezepte sind für uns Normalsterbliche zwar zu kompliziert zum Nachkochen, aber bewundernswert ist die Präzision und der Detaillierungsgrad der Rezepte. Für 100 € gibts bei Ducasse immerhin rund 1000 Rezepte, also 10 cents pro Rezept. Spottbillig. Hier beträgt der Preis pro Rezept 1.80 €

    @bee: an der Häufigkeit seiner Carpaccios kann man einen Koch auch bewerten ;-)

    @Hilke: nun hats mich doch wundergenommen. Ich hab via google eine Video von Meta angeschaut, wie sie Cordon bleu füllt. Im Film wirkt sie, abgesehen von der Reklame, nicht so abschreckend und das Cordon bleu hat sie ganz ordentlich hingekriegt.

  16. Robert, heute hast du was gelernt. Deine Bekanntheit wollte der Verlag nur für seine Geschäfte ausnützen, sein mieses Produkt durch dich veredeln lassen. Aber die Rechnung ging wohl nicht auf.

  17. Ich gehöre wohl zu den Quastenflossern, die in einem Kochbuch präzise Rezepte erwarten und nicht Zusammengehauenes nach dem Motto “wenn’s nix ist, wird’s Cross-Over” (das kann ich nämlich auch ganz allein und ohne Kochbuch…).
    Und ehrlich gesagt ist’s mir zu blöd, mithilfe einer Aufschnittmaschine(!) – die ich nicht besitze – ein Gurken-Carpaccio(!) zu produzieren. Frau Quastenflosser hobelt Scheibchen :-)

  18. Zitat lamiacucina: Im Nachwort schreibt sie „Meta hat euch alle lieb… Ihr seid mein Lebenselixier…“.
    Klingt verdammt nach Guildo hat Euch lieb… Das war auch so eine schräge Figur.

    Zitat lamiacucina: Sonst ist es langweilig, wenig inspirierend, geradezu prädestiniert, auf dem Wühltisch zu enden.
    Dann wird es eben in einem halben Jahr verramscht. Darauf kann man warten, wenn man das Buch wirklich besitzen will. Ansonsten gibt es auf dem Ramschtischen genug billige dittklassige Ware. Eins mehr oder weniger macht es nicht aus.

  19. Lass dich nicht täuschen, die Jungköche heutzutage habens auch nicht leichter, abgesehen vielleicht von einer Handvoll von Selbstvermarktungs-Künstlern (europaweit)! Frag mal meine Lehrlinge.

  20. Die bedient halt ne andere Zielgruppe. Jung, dynamisch, erfolgreich. Und wenn sie die zum guten Essen und kochen bringt, isses doch ok. Was richtig Innovatives an Rezepten gibts eh äußerst selten.

  21. Ich habe mir heute das Buch in der Buchhandlung angeschaut. Diese Halbzeichnungen in Verbindung mit den Fotos, da kommt sie nicht ganz so ausgeflippt rüber, wie auf deinen gezeigten Fotos;-) Das Buch spricht mich nicht an. Die Schrift, das Layout alles für Leute bis max. 25 Jahre. Der Preis ist eine Unverschämtheit.

  22. @Buchfink: ich lerne täglich hinzu :-)

    @chriesi: ich verstehe es auch nicht. Wenn sich ein Verlag einen Illustrator leistet, sollte auch ein anständiges layout drin liegen.

    @twocents: ich scheible auch noch, wälzte aber schon in Gedanken die Anschaffung einer Aufschnittmaschine.

    @mycapestay: das glaub ich Dir !

    @mamilouise: nichts gegen Wühltische. Einmal hab ich eine Perle von einem Buch erwischt, das irgendwie verkannt war.

    @Ralf von onlyfood.de: meine Bemerkung, dass man mit 20 ausgelernt habe und mit 23 Jahre etc. war ein wenig ironisch gemeint. Wie manches, was ich daher schreibe :-)

    @Claus: die Generation bis 25 Jahre wird sich ihre Rezepte von einer APP im i-Handy holen (hab den Namen von dem Ding vergessen)

    @Birgit: angucken ist ja erlaubt, sogar empfohlen. Vielleicht findet jemand noch eine Perle drin.

  23. Naja, ich kenne von der Dame auch nur die Fotos und den Bericht hier und das wirkt doch sehr gezwungen-hip. Beim Kochen mag ich es eher etwas bodenständiger vom Erscheinungsbild und der Sprache her. Zumal ich ja auch zur Ü-30-Generation gehöre, die zwar mit modernen Handys umgehen können, aber sich gerne dem ganzen Hype auch mal verweigern. ;)

  24. Mir war dieses Fräulein Meta bis zum Lesen Eurer Rezensionen völlig unbekannt… Als Fotostrecke in einem Frauenmagazin sind die Bilder sicher ganz brauchbar, aber zum Kochen laden sie nicht ein. Eher zum Fürchten…

    Ich finde es nicht schlimm, Bücher in Styling und Ansprache auf eine jüngere Zielgruppe auszurichten. Aber zu solch exorbitatentem Preis??

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