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Peperoni ripieni alla piemontese

September 21, 2011

Peperoni ripieni 1_2011 08 28_5919ed

Peperoni, nach Piemonteserart gefüllt. Abgeguckt bei Ralf von onlyfood.de, einem in der Basler Region tätigen, bestbekannten Spitzenkoch und Autor mehrer Kochbücher. Mit wenigen, schlichten Zutaten entsteht ein wunderbar schmeckendes Gericht. Ich habe die Kapern in der Füllung unter den Tomaten versteckt, damit sie nicht verbrennen. Zudem habe ich Sardellen unter die Füllung gemischt, wie das in Italien gerne gemacht wird, siehe auch bei  Nigel Slater.

Zutaten
Vorspeise für 4 Personen
2 gelbe Paprika
350-400 g reife, mittelgroße bis kleinere Tomaten
2 Knoblauchzehen
2-3 Tlf. Salzkapern, gewässert
2 Elf. gehackte, frische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Basilikum)
2 Sardellen, fein gehackt
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Balsamico

Peperoni ripieni 1_2011 08 28_5909ed

Zubereitung
(1) Die Paprika längs halbieren, die Kerne entfernen und die Paprika unten einstechen damit später der Saft ein wenig ablaufen kann. Wobei sich ruhig etwas Saft in der Peperoni bilden darf, der schmeckt ausgezeichnet.
(2) Die Tomaten kreuzweise einschneiden und einige Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, abschrecken und die Haut abziehen. Nun die Tomaten halbieren oder vierteln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch schälen, in feine Scheiben schneiden und mit den Kräutern und den Tomaten vermengen.
(3) Die Paprikahälften ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen, Kapern und die Sardellen darin verteilen und mit den Tomaten
überdecken. In eine Auflaufform setzen, mit Olivenöl beträufeln und im Ofen bei 210-220°C rund 30 Minuten backen.
(4) Zum Schluss mit etwas Balsamico beträufelt servieren.

Peperoni ripieni 2_2011 08 28_5915ed

Wir haben die Peperoni zu einem gebratenem Kalbssteak mit Kräuterbutter gegessen. Sie schmecken aber so gut, dass wir sie auch schon nur mit Brot allein gegessen haben:

27 Kommentare
  1. Ein Gedicht, die Pepperoni….aber was wuerde ich jetzt fuer ein Kalbssteak geben.

  2. Wie hübsch, auch der Blog. Wird beides gemerkt :)

  3. mit Tomaten? Bislang kannte ich nur die Käse- oder Thunfischfüllung, und das auch nur gerollt.

  4. Auch optisch ein Lichtblick in diesen schon leicht grauen Herbsttagen!

  5. Sigi Permalink

    Das Rezept spricht mich sehr an. Ich will es heute abend ausprobieren. Überhaupt gefällt mir dein Blog sehr, sehr gut. Ich bin fast schon “Fan”. Danke vielmals

  6. Super lecker!

    Grüsse,

    Rosa

  7. Die Ripieni Piemontesi mag ich am liebsten mit einem gut gereiften, gebratenen Tomino del boscaiolo! lg aus Tirol, Iris

  8. tina Permalink

    Ich bin begeistert…Vielen Dank

  9. Ob man es auch mit einer Vinaigrette zubereiten könnte wie die Baby-Auberginen?

  10. Und es ist wirklich nicht aus dem “La cucina verde”? ;-) ))

  11. Sieht toll aus, was da im Hintergrund “schmort” auf dem ersten Bild ;)

  12. Tolle Kombination! Damit könnte ich sogar die “Gegner” von gefüllten Paprikas ködern!

  13. @kitchenroach: das geht auch mit Hirschkalb ;-)

    @Mestolo: onlyfood ist ein Profi, da kann man nur lernen.

    @Bolliskitchen: mit Käse- oder Thunfischfüllung ist man nach der Vorspeise schon pappsatt. die hier sind viel leichter, sommerlicher.

    @Eva: grau ? hier scheint die Sonne wundervoll herbstlich!

    @Sigi: das “beinahe” gefällt mir, kritische Distanz kann ich nur empfehlen !

    @Rosa May: das stimmt !

    @Iris J.: siehe Antwort bei Bolli.

    @tina: Vegetarier können die Sardellen auch weglassen, die kleine Menge im Rezept macht das Gericht noch etwas würziger.

    @bee: nein, die Tomaten geben viel Saft ab, der beim anschneiden der Peperonihälften ausläuft.

    @Sabine: nein: dort gibt es zwei Varianten, mit Erbsen und Reis oder nur mit Reis gefüllt. Hab ich auch schon gemacht, liegt auf der Halde.

    @the rufus: da bei mir meist eine Dame am Tisch sitzt, wird auch für Damen gekocht.

    @Peter: man darf die Peperoni ruhig voller stopfen, wie auf dem Bild hier, das habe ich gestern (schon wieder) gekocht:
    Peperoni ripieni 3_2011 09 20 0004

  14. Hmm, wenn ich Kapern und Sardellen weglasse, sollte es auch noch schmecken, oder? Dann kann ich die Variante ‘ohne’ dem Liebsten vorsetzen, ich nehme die ‘mit’.

    Liebe Grüße, Sus

  15. Ich mache es hin und wieder auch noch mit einwenig Fetakäse.

  16. Mit sowas könntest du mich verführen, mit allem drinn:)

  17. Mhmmm, feine Beilage!
    Und der Blog ist auch sehr interessant.
    Bei beidem habe ich ein Eselsohr in den Bildschirm gefaltet.

  18. So etwas könnte ich täglich essen! Sieht auch so wunderschön aus, und entspricht auch schon ein wenig den Herbstfarben.

  19. Die Jungs sind mir schon bei Ralf aufgefallen. Sehr schön und bestimmt sehr lecker!

  20. Johannes Permalink

    Liest sich sehr gut.Die Kombination Paprika/Kapern gabs hier schon mal.War ein echtes Aha – Erlebnis.Bei diesem Rezept bin ich etwas skeptisch wegen den süßeren,gelben Paprika.Ist aber vielleicht gerade die Raffinesse.

    Bye,

  21. Das sind Fotos für einen Küchenkalender – bunt und fröhlich, gesund und appetitlich!

  22. @Sus: mit mehr Kräutern kann man vieles kompensieren, was sonst fehlen würde.

    @irene: Feta haben wir selten im Hause, nur wenn er irgendwo drin sein muss.

    @Magdi: gute Dinge sind immer einfach.

    @Entegut: Eselsohren ? das zukleben des Bildschirms mit post-it ist zerstörungsfrei.

    @petra: langsam neigt sich die (gute) Tomatensaison dem Ende zu. Wir müssen uns beeilen.

    @uwe@highfoodality: wir haben eben den Blick für das Gute ;-)

    @Johannes: noch wichtiger als die Peperoni sind gute Tomaten.

    @Micha: Küchenkalender in natura sind mir am Liebsten.

  23. tina Permalink

    gestern gemacht. sehr lecker…ich habe dchonl überlegt, womit die Löcher gemacht worden sind und wieviele, damit die Flüssigkeit abfliessen kann…beim nächsten Ma(h)l…..

  24. Jörn Permalink

    also ich würde die Paprika vorher schälen, dann schmeckt sie mir besser, ansonsten: nachkochen

  25. @Peter: man darf die Peperoni ruhig voller stopfen, wie auf dem Bild hier, das habe ich gestern (schon wieder) gekocht:

    +1

  26. Oh wie lecker! Ich will das essen – jetzt! Sofort!

  27. Schön puristisch! Nur ist das Basilikum nicht verbrannt?
    Ich habe mich gleich mal inspirieren lassen und pomodori ripieni bereitet und verbloggt…

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