Rote Bete Caprese mit Pistazienpesto

Caprese 0_2012 03 18_3667

Ein letzter Versuch, den drängenden Frühling zurückzuhalten, bzw. den vergangenen Winter würdig zu verabschieden. Die Idee, anstelle von Tomaten Rote Bete (Randen, Rauner) für den Caprese zu verwenden, ist nicht neu, bei Chef Damien habe ich jedoch einen köstlichen Pesto dazu entdeckt: ein must für Freunde der roten Knolle. Frau L. störte sich zwar am Durcheinander auf dem Teller, aber derartige Arrangements kriegt man ja heutzutage sowohl in kunstverständigen Blogs (Dada auf dem Teller), wie in Restaurants vorgesetzt.

Zutaten
kleiner Salat für 2 Personen
1 mittlere rote Rande, frisch gekocht
1 Kugel Büffelmozzarella, idealerweise von ähnlicher Grösse wie die Rande
Fleur de sel
1 Elf. Pistazienkene, grob gehackt

für den Pistazien-Pesto:

1 Elf. Pistazienkerne
4 Elf. Olivenöl
1 Elf. Weisser Balsamessig (Gölles)
10 grosse Basilikumblätter (gekauft)
1 Prise Salz
1 kleine Frühlingszwiebel, das Weisse
eine Handvoll geschälter, gegarter dicker Bohnen (fave)

Caprese 0_2012 03 18_3668

Zubereitung
(1) Zutaten für den Pesto zusammenmixen. Mozzarellakugel in Scheiben schneiden. Mein Mozzarella bestand aus mehreren kleinen Kugeln. Frisch gekochte Randen noch warm in feine Scheiben schneiden.
(2) Irgendwie auf den Teller drapieren.
Zusätzlich habe ich aus dem grünen Stengel der Frühlingszwiebel feine Streifen geschnitten und eine Handvoll junge, gegarte und geschälte dicke Bohnen auf dem Teller verteilt. Mit dem Pesto den Mozzarella und die Fave beträufeln.

Tipp: für das Auslegen der roten Randen Plastikhandschuhe anziehen, sonst kriegt der Mozzarella rote Fingerabdrücke.

25 Gedanken zu “Rote Bete Caprese mit Pistazienpesto”

  1. Du schreibst: “Irgendwie auf den Teller drapieren”.
    Wenn ich mein Geköche irgendwie auf dem Teller drapiere, sieht es meist übel aus. Wie ein Futternapf. Bei dir hingegen sieht das immer grandios aus. Irgendwie ist das ungerecht…
    liebe Grüsse vom Muger

  2. Du bist ja so richtig auf Frühling eingestellt! Das sieht super fantastisch aus! Eine gute Idee mit den Randen! Und dann noch die Fave! Mmmhh… Seit ich keinen eigenen Gemüsegarten mehr habe, habe die nicht mehr gegessen. So langsam überlege ich mir nach Basel zu ziehen… das scheint irgendwie das Schlaraffenland zu sein…

  3. Sehr schön :) So einen Teller kann man auch nicht einfach anrichten, das muss man schon fühlen! Pistazienpesto lacht mich sehr an – neulich kam ich an einem Pistazienkernöl nicht vorbei. Das könnte sich da gut drin machen.

  4. Was für ein Foto und was für eine Farbkomposition = einfach nur toll! (Und mal ganz abgesehen davon: schmecken würde es mir auch noch! :-) )

  5. off-topic: warum kann ich hier nicht mehr wie bisher kommentieren? Ich soll mich immer irgendwie einloggen, obwohl meine ganzen Daten schon da stehen und dann übernimmt er den Kommentar nicht??
    Was Neues bei WordPress, was ich noch nicht weiß?

  6. Diese Gemüsemalerei sieht wunderschön aus. Würde sich als Vorlage für einen Stoffdruck ebenso eignen wie als Wandschmuck…
    Ich merk’s mir als Vorspeise für kommende Weihnachten.

  7. @der Muger: so ist das mit Flach- und Kunstmalern :-)

    @Tina: eine gute Verwertung !

    @Pepe Nero: obwohl sie hier auch wachsen würden, werden sie kaum mehr angepflanzt. Meine kommen aus Süditalien. Willst Du nicht lieber gleich dorthin ziehen ;-)

    @Sybille: Unordnung liegt mir auch näher.

    @Alex: hab schön öfters von Pistazienöl gelesen, aber zuviele Öle mag ich nicht in einem kleinen Haushalt.

    @Rosa: the veggie-alley ;-)

    @Eva: ich musste kürzlich die Daumenschrauben beim Kommentieren anziehen, um Spam-Kommentare besser zu eliminieren. Tutmir leid. Nun ist wieder Ruhe. Gelegentlich werde ich sie wieder lockern.

    @Bachbummele: lieber auf dem Teller als an der Wand. Grüne Flecken lassen sich nur schwer entfernen ;-)

  8. Trotz Rande (viel melodiöser als Rote Beete, wird sofort in den Sprachgebrauch übernommen) bleiben die klassischen Farben erhalten: grün-weiß-rot. Sehr charmant und nachkochwürdig.

  9. @Robert: aber wie kann ich denn wieder wie bisher bei dir kommentieren (sonst ging das doch immer mit meiner Deichrunner Adresse)?!

  10. Trotz viele Versuche, mag ich immer nicht die rote Bete. Ich muss aber sagen, dass dein Teller sehr schön ist.

  11. @Hanne: mit den ELFen gebe ich mir immer besonders Mühe. Schreibe alle Rezepte wider alle Konventionen um.

    @Susa: in Süddeutschland nennt man sie Rahnen. Damit kannst Du im Lande bleiben ;-)

    @bea wyler: nur schade, dass das R im Alphabet so weit hinten steht.

    @Tina@Foodina: die fave kommen aus Süditalien.

    @Pepe Nero: anderso ist es immer schöner, bis man längere Zeit dort ist.

    @Tanja: Deine für den Winter, meine für das Frühjahr, im Sommer die Klassische, fehlt nur noch der Herbst ;-)

    @vanille3soeurs: Pesto setzt sich gegen die Randen durch.

    @kegala: Danke

  12. Rote Beete verdient es einfach aufgepeppt und aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu werden – und nicht nur als Salat verwendet zu werden. Mir gefällt deine Caprese ausgesprochen gut.

  13. @Birgit: Randen sind wirklich vielseitig einsetzbar, muss ich mir in nächster Saison auch wieder vermehrt vornehmen.

    @pimpimella: sonst wird die rote Bete eher von Frauen geliebt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s