Blutorangensorbet

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Blutorangensorbet

Der gute Geschmack von den mazerierten Orangen Arance hat sich längst herumgesprochen. Was lag da näher, als ihn in ein Orangensorbet zu verwandeln ? In der Industrie nennt sich das “Produktvariation zur Verlängerung des Produktlebenszyklus”. Was der Industrie recht ist, ist mir billig. Bis etwa Ende März gibts noch Blutorangen. Geht aber auch mit Blondorangen.

Zutaten
ca. 1.5 kg Blutorangen Moro, meine waren tief-dunkelrot. Anfang Januar sind sie meist noch hell oder nur anteilweise gefärbt, für ca. 500 ml Saft
½ Saft einer Biozitrone
Abrieb einer kleinen Biozitrone
90 g Kristallzucker
60 g Invertzucker (Rezept siehe hier)

Zubereitung
(1) Die Blutorangen entsaften, Zitronensaft und Zitronenabrieb sowie die beiden Zucker zugeben und rühren, bis der Kristallzucker gelöst ist. Über Nacht in den Kühlschrank stellen zu mazerieren der Schale. Saft absieben und in der Eismaschine zu Sorbet drehen. Ein paar Stunden im Tiefkühler reifen lassen.

Zum Servieren ein paar Tröpfchen Grand-Marnier über das Sorbet geben.

25 thoughts on “Blutorangensorbet”

  1. Seit ich bei Eline den Invertzucker entdeckt habe, gelingen sogar mir cremige Sorbets. Dieses gefällt mir besonders gut, aber mit den Blutorangen muss ich mich jetzt wohl sehr beeilen, die Saison ist ja schon fast beendet. Vielleicht treibe ich hier im Tessin noch welche auf und dann wird das sofort ausprobert, sobald ich wieder zu Hause bin.

  2. Hmm, lecker. Ich hab hier zwar noch ein paar allerletzte sizilianische Orangen, die auf Verarbeitung warten, denke aber, dass das Sorbet mit Blutorangen wesentlich besser schmecken wird ;-)
    Ich habe letztens ein Aperolsorbet mit hellen Orangen und pinker Grapefruit gemacht, das war auch sehr gut, z. B. zu Prosecco.

  3. Falls keine Invertzucker vorhanden ist, kann man eventuell Honig verwenden. Schade, ich habe gerade die letzten Blutorangen getrunken !

  4. hmm,,, ist sicher toll :-)

    der grand manier, berfürchte ich, hilft dem sorbet wenig, ich lass ihn weg um die ganze frische zu erfühlen.

    werde es nach-“kochen” ;-)

    danke – btw. habe deinen blog bei einem best-blog-voting angegeben :-)

  5. Mazerierte Blutorangen als Sorbet! Du bist ein kulinarischer Schurke – anders kann man unmöglich auf solch eine verführerische Idee kommen!

  6. @Jens: etwas weniger süss wird es mit Glukose.

    @Christel: vermutlich weil heute die Temperaturen deutlich über 20°C lagen ;-)

    @Ti saluto Ticino: mit gelben schmeckts auch gut.

    @Britta: weiss gar nicht wie Aperol schmeckt, kanns mir aber trotzdem vorstellen. Ich habe früher auch mal ein Campari-pink-Grapefruitsorbet gemacht.

    @Rosa May: same colour as with raspberries !

    @vanille3soeurs: Honig verändert den Geschmack. Lieber Glukose (Traubenzucker)

    @Eline: es hätte eigentlich bis Ostern halten sollen, aber ich fürchte, dass es vorher weggeschmolzen ist.

    @Verboten gut!: Mütter kochen also die Konfitüre ihrer Töchter :-)

    @Albino: wir mögen den GM halt. Ich weiss nichts von voting, hab mich nirgends angemeldet. Ich kümmere mich aber auch nicht um solche Sachen.

    @Micha: ;-)

    @Schwiegermutter inklusive: den Grand Marnier kann man ja weglassen.

  7. hach, Michaaaaaa, Du bist wieder da, wie schön!!!! Und das muss ich dann hier bei Robert entdecken? So heimlich, still und leise wieder in die Blogger-Welt einschleichten gilt nicht. Wo bleibt der Reisebericht? ;-)))

  8. Nachdem ich die Arance ja schon ausprobiert habe kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Sorbet herrlich schmeckt! Leider habe ich keine Glacemaschine und die andere Variante (von Hand durchrühren) dünkt mich etwas mühsam… Ausserdem ist Herr Pepe Nero im Glacegeschäft, da darf ich nicht dreinfunken… Kompetenzüberschreitungen und so….
    Das Sorbet-Bild dünkt mich jetzt aber fast gleich ruhig, wie meine Suppe… viellcht sollte man die beiden Bilder zusammen in einem Yoga-Studio aufhängen…

  9. Eine sensationelle Farbe und ich bin überzeugt, es schmeckt so gut wie es aussieht.
    Ein Riesen Kompliment für Deinen ganzen Blog – hat mich inspiriert, mich auch auf dieses arkett zu wagen (obwohl ich mich in der Küche sicherer fühle, als am Computer ;-)

  10. Eine flüssige Mischung von Kristallzucker und Invertzucker gibt es in der Migros. Nicht ganz billig, aber für den ersten Sorbet-Versuch nach diesem Rezept reicht eine 1/4-Liter-Flasche gut, und es ist sicher ‘bequemer’, als wenn man zuerst Invertzucker herstellen müsste. Und erst noch Schweizer Zucker, kommt also auch noch den Locovoren entgegen!

  11. @Ti saluto Ticino: Micha wird sich von den Ferien ausruhen.

    @Pepe Nero: Konkurrenz im selben Hause kann dem Wettbewerb nur förderlich sein. heiss und kalt nebeneinander hingegen gibt Unruhe auch im Yoga-studio ;-)

    @German Abendbrot: bei Sofortgebrauch gehts auch mit normalem Zucker, 30-40% des Fruchtsafts.

    @Claus: genau, mit Orange geht auch. Das reizvolle an meiner Version ist das Zitronenaroma zusammen mit Orange.

    @Lieberlecker: Danke, die meisten unter uns sind ja keine Computerprofis.

    @bea wyler: Schweizer Zucker ist ebenso süss wie ausländischer, aber ich bin wenigsten Fan von Zuckertütchen, die ich im Cafe immer mitnehme statt in den Cafe zu schütten. Das deckt unseren Zuckerbedarf.

  12. Klasse!!! Das hatte ich mir nämlich auch schon mal überlegt, dass die mazerierten Blutorangen super als Sorbet schmecken würden. Mir fehlte die Zeit. Toll, dass Du das ausprobiert hast.

  13. Konkurenz? Lieber Robert also ich kann Dir doch nicht das Wasser reichen, solche Ambitionen fehlen mir auch gänzlich. Sieh mich lieber als Schülerin, denn ich muss noch viel lernen und das kann ich hier bestimmt! Abgesehen davon, ich dachte immer Gegensätze ziehen sich an… wegen heiss und kalt…

  14. @Barbara: was gedacht werden kann wird eines Tages auch gemact.

    @Pepe Nero: ich schreibe mich bei Dir ein… als Fotofernschüler. Dann lassen wir das mit dem Wasser ;-)

    @chili&ciabatta: meine waren angeschrieben als Moro. Vielleicht warens auch Sanguinelli. So dunkle Halbblüter hatte ich noch nie gesehen.

  15. Ich hinke hinten nach – mit dem Lesen und den Füßen auch (fußmarod).
    Blutorangen – warum findet man die in letzter Zeit so selten im Regal?
    Auf dieses Sorbet hätte ich gerade Lust. Und wie schon einmal erwähnt, mit einem Spritzer Sekt. :-)

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