Spargel + Reis + Vanille = Spargelsuppe

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7 Stangen Spargel sind kurz vor Johanni noch da, die Enden nicht mehr taufrisch. Im Tiefkühler hat es noch Spargelfond, den ich in weiser Voraussicht 2 Wochen zuvor eingefroren hatte. Ein Fall für Spargelsuppe. Die Bindung mit Risottoreis schmeckt viel feiner als Spargelsuppen, die mit Mehl oder Kartoffeln gebunden werden. Ein Hauch Vanille macht diese so einfache Suppe so sehr delikat. Die Idee dazu habe ich bei Lucas Rosenblatt aufgeschnappt.

Zutaten
ein paar Stangen weisser Spargel
1.3 L Spargelfond aus Abschnitten und teilweise Schalen
1 Elf. Butter
1 Schalotte, geschält, fein gehackt
4 cm Lauch, das Weisse, in feine Streifen geschnitten
1 Elf. Risottoreis, in der Gewürzmühle zu Mehl gemahlen oder fein zerstossen
1 cm Vanilleschote
1 dl Rahm (L: hab ich weggelassen, da wir nicht Hungers litten)
Meersalz, weisser Pfeffer

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Zubereitung
(1) Spargelschalen und Abschnitte vom letzten grossen Spargelessen (ca. 1.2 kg) mit Wasser bedecken und während ca. 20 Minuten zu einem Fond kochen. Einfrieren. Bei Bedarf Auftauen.
(2) Die Spargeln für die Einlage schräg in kleine Ragoutstücke schneiden. Spitzen kurz belassen.
(3) Schalotte und Lauch in der Butter farblos andünsten, das Reismehl zugeben und mit 1 Liter Spargelfond aufkochen. Das kleine Stück Vanilleschote zugeben und ca. 30 Minuten kochen. Rahm zugeben, Vanille herausfischen, mixen und durch ein Spitzsieb sieben. Würzen mit Salz und Pfeffer.
(4) Indessen die kleinen Spargelstücke im restlichen, gesalzenen Spargelfond (3 dl) 11 Minuten garen und zusammen servieren.

Ende Spargel.

12 thoughts on “Spargel + Reis + Vanille = Spargelsuppe”

  1. Hab es letztens mit einer Spargelbrühe mit Tortellini versucht. Das hier wär dann sowas wie die Fortsetzung davon.
    Mit Vanille, das hört sich für mich sehr interessant an. Kann mir gut vorstellen, das dies eine sehr genüssliche Kombination ist. Aussehen tut’s sehr fein!

  2. @anglogermantranslations: nicht zuviel zu verwenden, darin besteht die Kunst des Würzens.

    @Rosa May: Suppe geht immer.

    @the rufus:
    “Was heult denn da? Wer kreischt mit Macht?
    Ist das erlaubt so spät zur Nacht?”

    @lieberlecker: eine einfache Cremesuppe… mit Pfiff.

    @Susanne: macht doch nichts, auch wenns bis dahin längst vergessen geht. Hauptsache, der post liegt bei mir nicht nutzlos herum ;-)

    @Pepe Nero: nur ein Hauch von Vanille, sonst deckts den Spargel zu.

  3. Das mit der Risottomehlbindung ist eine Klasseidee, das will ich mir unbedingt merken, denn die typische Mehl- oder Stärkebindung ist nicht so mein Ding. ICH finde, dass schmeckt immer “pampsig”, oder?
    Herzliche Grüsse und ein schönes Wochenende, Brigitte

  4. Fein! Ich binde Suppe auch gerne mit Reis.
    Tip zur Vereinfachung (nicht von mir sondern von Johanna Maier): den EL Risottoreis einfach als ganze Körner mit der Suppe mit kochen. Nach 30 Min ist er weich und verschwindet beim Mixen/Pürieren komplett und bindet die Suppe.

  5. @Brigitte: Bei Weizenmehl muss der Stärkegeschmack längere Zeit ausgekocht werden. Kartoffelstärke ist gröber.

    @Eline: gute Idee ! Danke.

    @bee: haben die sich nicht vertragen ?

    @kegala: feine Suppen brauchen feine Stärke.

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