Remake: Balsamicokirschen

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Immer wenn die Kirschen reif sind, wird es Zeit für die ciliege al balsamico von Lucas Rosenblatt. Letztes Jahr hatte ich sie verpasst. Das soll mir heuer nicht nochmal passieren. Ein einfaches Rezept, aber mit gutem Balsamico eine Köstlichkeit. Deshalb ein Klassiker in unserer Küche.

Zutaten
500 g Kirschen (herbe, feste Sorte zB. Duroni, Kracher)
50 ml Aceto Balsamico, 3-5 Jahre (vom Halbteuren, kein billiger Salatessig !)
100 ml Rotwein (mein guter Gigondas zum Kochen)
50 g Zucker (bei Rosenblatt 80g)
Je 1/2 abgeriebene Schale von Orange und Zitrone (diesmal waren es eingefrorene Zesten)

Balsamicokirschen 0_2012 06 02_5284

Zubereitung
(1) Kirschen entsteinen.
(2) Rotwein, Aceto, Zitrusfruchtschalen und Zucker aufkochen. Kirschen zugeben, einmal aufkochen, Pfanne vom Herd auf ein Holzbrett ziehen und zugedeckt abkühlen lassen.
(3) Kirschen über ein Sieb abgiessen, den Fonds in einer flachen Pfanne auf etwa 1/4 (etwa 50 ml) einkochen.
(4) Kirschen zum Fonds geben und etwas auskühlen lassen.

Anrichten
(5) das Kompott lauwarm mit Vanille- oder Karamel-Eis servieren.

19 thoughts on “Remake: Balsamicokirschen”

  1. Nit schlächt ! Das Kiirsikùmpòtt kan’ i mir – grad well’ s du mit weniger Zugger kochsch – au kalt als Biilag zum’ ene Stigg Baschteete vorstelle.

  2. Als Chutney-Verweigerer ist das eine schöne Alternative – vielleicht finde ich noch ein paar späte Kirschen auf dem Markt, dann wird das nachgemacht.

  3. @Basler Dybli: dann würde ich noch weniger Zucker verwenden.

    @SchnickSchnackSchnuck: die Lücke ist In 5 Wochen wieder besetzt. (4 bis 8 Eier pro Gelege, 11-13 Tage lang bebrütet. Nestlingszeit ca. 17-21 Tage).

    @Micha: ihr seid im Süden unserer Zeit voraus. Hier ist alles voller Kirschen.

    @Harald: ihr macht ja eh alles selber.

    @tomatenblüte: es gibt Dinge ausserhalb jeder Vorstellungskraft.

    @Heike von Au: geplatzte Kirschen vertragen sich auch mit diesem Kompott.

    @chriesi: wenn ich das schon wüsste ;-)

    @Rosa May:

    @Susanne: Konfitüre essen wir nur wenig. Diese Kirschen schon.

    @Flo: späte Kirschen sind der Vorteil der kühleren Lagen, andererseits ein Nachteil für die Bauern, weil die Ernte mitten in die Ferienzeit fällt.

    @Eline: mit noch weniger Zucker kann ich mir das gut vorstellen.

  4. @mipi: find ich auch, deshalb koche ich immer einfacher ;-)

    @entegut: deshalb nimmt man knackige, lässt sie nur kurz aufkochen, abkühlen und kocht den Saft ohne Kirschen ein.

    @Vanessa: Schade, und was Sturm, Hagel und Frost übrig gelassen haben, holen sich die Stare.

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