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Archiv für die Kategorie ‘++KüchenKrempel’

Der ultimative Käsehobel

Oktober 3, 2009 20 Kommentare

Käsehobel 0_2009 08 22_2177-tile

Schweizerischer Ingenieurskunst ist dieser Käsehobel zu verdanken. Nahezu 2 Meter hoch, 2.5 Meter lang. Von einem handgetriebenen Antriebsrad wird die Kraft über verschiedene gedrechselte Zahnräder zunächst auf ein Schwungrad übertragen, dieses selbst transformiert seinen Schwung in eine lineare Horizontalbewegung. Durch ein grammgenau austariertes Gewicht wird ein Stück schweizerischen Alpkäses (Adelbodner Bergkäse) beschwert und auf der horizontalen Fläche über eine messerscharfe Klinge aus Stahl gezogen. Der millimeterdünn geschnittene Hobelkäse fällt direkt in eine unter dem Apparat angebrachte Holzschublade. Wo stelle ich ihn bloss hin ?

Käsehobel 1_2009 08 22_2180-tile

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Für Schwarzteebeuteltrinker

Juni 14, 2009 11 Kommentare

Schwarzteebeutelheber von Küchenprofi

Schade, dass ich Schwarztee nur offen trinke. Bei meiner Schwäche für nützliche Küchenutensilien hätte ich diesen Pinguin sonst unbedingt haben müssen. Wers nicht lassen kann, darf sich an die Firma Küchenprofi wenden, von der ich vor einem Jahr schon anderes entsorgt habe.

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Kraftprotz

Mai 24, 2009 33 Kommentare

Kartoffelpresse 0_2009 05 20_0233
So sieht eine Kartoffelpresse aus, wenn man(n) versucht, die Kartoffeln durch alle drei aufeinanderliegenden Einsätze gleichzeitig zu drücken. Die beiden Arme, an denen der Stempel am Hebel befestigt ist, sind total verbogen, die Stempelplatte schief. Altmetall.

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Muskatreibe Made in Württemberg

Januar 24, 2009 32 Kommentare

Muskatreibe

Verflucht sei der Tag, an dem ich meine alte, angerostete, weissblecherne Muskatreibe, ja die mit dem Klappdeckelbehälter für die Nuss, dem Mülleimer übergeben habe. Seither hängt an der Gerätestange, an der solche Utensilien zu hängen pflegen, eine Muskatreibe in edelstem Design, aus Chromstahl, wie bei einer Metallwarenfabrik nicht anders zu erwarten.

D.h sie sollte hängen, tut sie aber nur selten. Das Ding hängt im Aufhängehaken der gleichen Firma schief, weil ein 4 cm breiter, gerader Bügel keine lotrechte Aufhängung erlaubt. Und wenn die Reibe schief hängt, fallen die Teile: Nuss, Multifunktions-Nuss-Knoblauch-Reibe-Halter und -behälter sowie der zugehörige Deckel scheppernd erst auf den Arbeitstisch, danach kollern und kugeln sie über den Tisch hin und sofort unter denselben.  Mindestens 10 mal am Tag liege ich bäuchlings unter dem Küchentisch auf der Suche nach Bestandteilen diese Reibe. Schämt Euch, Ihr Metallwarenhersteller aus Stuttgart, solch unbrauchbaren Schrott zu produzieren. In meiner Verblendung von schickem Design habe ich sie vor einem Monat gegen Barzahlung erworben. Das ist Strafe genug.

Muskatreibe 0_2009 01 19_7886

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Ausdrucken von Blogartikeln

Januar 3, 2009 38 Kommentare

Blogpostprinting 2008 11 27_6719

Wer hat nicht schon versucht, im Internet eine Kochseite auszudrucken ? Der print-button des Browsers liefert seitenlange Ausdrucke mit Reklamen, Event-logos, Wetterlageberichten, Blogrolls und ähnlichem Druckschrott. Intelligente Programmierer haben eine Druckoptimierung längst in ihre Blogs miteingebaut zB. Huettenhilfe oder Koch-Banausen. Nicht selbst hostende Habenichtse wie lamiacucina können mit Buttons wie “Seite ausdrucken” oder “druckoptimierte Version” nicht aufwarten. Inzwischen gibt es im Netz jedoch ganz nützliche Softwaretools, mit denen sich der Leser Ausschnitte der gewünschten Inhalte aufbereiten kann. Das Resultat sind Seiten ohne störende Werbung, Seitenleisten oder andern unerwünschten Informationen. Vielleicht benutzen das ja alle Leser längst, und ich bin der letzte der das gemerkt hat, was mich nicht wundern würde.

Ich selbst benutze ein Gratisprogramm von Hewlett-Packard, HP Smartprint (für Vista und XP) das sich im Browser Explorer als Erweiterung installiert. Damit kann man mit dem Cursor die gewünschten Inhalte hervorheben und danach ausdrucken. Wenn ein Artikel über mehrere Seiten geht, muss man die  Seitenumbrüche selbt festlegen.

Wer keine Programme installieren will, kann sich bei printwhatyoulike den Ausdruck auch online aufbereiten, einfach webadresse des Artikels eingeben und die gewünschte Selektion vornehmen.

Mit meinem tool drucke ich nun alles aus, was mich interessiert, funktioniert ja mit allen Internetseiten, hefte es in Plastikmäppchen ein. Wenn ich was kochen will, habe ich das Rezept in der Küche verfügbar, geschützt von Bratensaft und Olivenöl. Und die Kochrezepteordner L  (es sind schon drei) machen sich zwischen Goethe und Schiller sehr schick :-)

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Der Lack ist ab

Oktober 12, 2008 17 Kommentare
der Lack ist ab

Alessi: der Lack ist ab

Nach dem Börsencrash ist da und dort der Lack ab. Auch bei unserem teuren Alessi-Teemilchkännchen. Frau L. mag das Kännchen, weil damit die Milch „nicht anziehe“. Und ich dachte der Schriftzug sei eingebrannt. Ein billiger Plasticaufkleber. Symptomatisch für den heutigen Zeitgeist.

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Liebeserklärung an einen Toaster

April 27, 2008 24 Kommentare

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Da steht er, mein Retro-Toaster. Lieblingstoaster. Ich besitze ihn gleich doppelt. Eine modernisierte Replika eines alten Modells aus Zeiten, in denen Toaster nichts anderes konnten als… toasten. Keine Digitalanzeige, keine Uhr, kein Bräunungssensor, kein BigBen-Gebammel, kein automatischer Wender, kein Auswurf.
Stattdessen:
Das Elektrokabel mit einem Textilschlauch überzogen. Ein Drucktaster, eine rot leuchtende „Ein“-leuchte, was nicht ganz einleuchtet, da hier rot „go“ und nicht „stop“ bedeutet, sowie zwei Toasterklappen mit Schlitzen, durch die man mit Hilfe einer Gabel das örtliche Elektrizititätswerk lahmlegen und den Notarzt in Aufregung bringen kann. Das wars.
Das Toasten ist Handarbeit. Toastscheiben einklemmen, warten, Geruch prüfen, sobald Röstduft aufsteigt ein prüfender Kontrollblick bei geöffneter Klappe. Auf-zu, auf-zu, auf-zu bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Die Toastscheibe rechtzeitig wenden. Richtig gemacht geht das sogar häufig ohne verbrannte Finger. Vor dem Genuss des Toastes die Kohle, falls sich welche gebildet haben sollte, oberflächlich abkratzen, weil gesünder. Nach dem Gebrauch einfach ausblasen und die danach auf dem Teppich liegenden Brösel mit dem Staubsauger wieder einsaugen.
Ich liebe ihn  und habe alle meine bisherigen Modelle (Braun, Koenig etc) längst dem Elektroschrott übergeben. Verarbeitung sehr solide, viel Metall, Chromstahl, Schrauben, made in China.
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Dem Vernehmen nach will entegutallesgut einen noch schöneren Toaster besitzen. Ferrarirot. Wann fährt er denn vor und mit wieviel PS ?

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Zitruspresse. Leiden für und mit der.

April 20, 2008 15 Kommentare

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Hedonistin. Verunsicherte Besitzerin der besten Zitruspresse die es je gab und noch gibt, wünscht sich Erfahrungsberichte als Entscheidungshilfe für eine Neuanschaffung.

Mein Küchenärger stammt aus dem Hause wmf. Unbrauchbar. Für was die zwei kleineren der drei babuschkamässig zusammengesteckten, austauschbaren Presskegel gut sein sollen, ist mir nicht klar. Für Orangen und Zitronen braucht man den grössten, der aber für Grapefruits bereits zu klein ist. Wenn man nicht in vertikaler Richtung drückt, und kräftig drücken muss man, hängen die kurzen Nocken gerne aus. Anschliessend die Presskegel im Fruchtbrei wieder in die richtigen Nockenschlitze zu stecken ist pures Vergnügen.

Wenn der grosse Presskegel aufgesteckt ist, dann hats für das abgeriebene Fruchtsaft-fleisch-gemenge kaum Platz, die wenigen Löcher lassen den Saft kaum durch, der Brei überläuft. Kurz: Ebensowenig tauglich wie die von Hedonistin erwähnten andern 98 Pressen. Für die € 44,95 schimmert wenigstens der Cromargan Stahl edel vom Gestell.

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Zeigt her Eure Eisportionierer…

Februar 2, 2008 12 Kommentare

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Jutta von Schnuppschnuess zeigt in ihrem köstlichen Beitrag ihre Eisportionierer. Hier ist meiner. Aus purem Gold echt vergoldet, von Eismann, vermutlich jener aus dem verfilmten Roman The Eisman always rings twice. Zwar fehlt die Goldpunze, doch ist die Signatur des Designers mit Schweizer Wurzeln Luigi Colani eingeprägt. Der Portionierer liegt, wen wunderts bei Colani, leicht in der Hand. Mit einer ziehenden Bewegung wird die Kugel schön rund und immer grösser, wie bei einem Schneemann. Auch geeignet für steinundbein gefrorene Eiscremes. Das Loch am Stielende ist wohl zum Umhängen als Schmuckstück für die Dame des Hauses gedacht. Ist ja aus purem Gold. Ein Geschenk einer Freundin des Eismanns.

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Mini-Lotte, die nicht flotte

Januar 6, 2008 14 Kommentare

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Gesehen, jööö wie niedlich, gekauft und nach einem Dutzend vergeblicher Versuche in den Estrich verbannt. Die Miniaturausgabe der Flotten Lotte. Von Küchenprofi. Gedacht, um nur so schnell mal eine Kleinstmenge Püree durchzudrehen. Das lässt Mini-Lotte aber mitnichten zu, sie sperrt sich, lässt das Kartöffelchen Karrussel fahren, da nützt alles Drehen nichts. Der Prototyp eines untauglichen Kücheninstrumentes. Liebe Ingenieure von Küchenprofi: schaut Euch mal die Löcher bei einer Flotten Lotte (CH: passe-vite), danach die Löcher bei Eurem Küchenwunder an, dann merkt ihr, warum das Ding nicht funktioniert. Fällt mir ein: eine einzelne Erdbeere zu zerdrücken, hab ich mit ihr noch nicht probiert. Nein, ich hol sie nicht wieder zurück, das kann ich auch mit einer Gabel.

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Wunsch ans Christkind

Dezember 2, 2007 15 Kommentare

Weihnachtswunsch
Ach dieser gut 60 Jahre alte, schöne, gute, gute, gute, schweremaillierte Backofenherd der längst im schwedischen Weltkonzern untergegangenen Schweizer Firma. Darin haben unsere Mütter (und das junge „Fräulein L.“) noch gebacken. Zwei Schalter, unabhängig voneinander regulierbare Unter- und Oberhitze, Stufen 1-4. Thats it. Keine Temperaturanzeige, keine Programmierung, keine Zeitschaltuhr, kein Thermostat, kein Sichtfenster, kein sonstiger Schnickschnack. Mit etwas Erfahrung konnte man für jedes Backgut einen idealen Temperaturgradienten im Ofen herzaubern.

Etwas das mit meinem neuen, superteuren Backofen einer heute führenden Schweizer Firma nicht mehr möglich ist. Hier herrschen die Thermostaten. Und die machen was sie wollen, nicht was ich will. Unter- und Oberhitze getrennt regulierbar ? Gibt es nicht. Denn die von der Firma gesponsorte, Schweizer ex-Tennisdame kann ja nicht kochen, die braucht sowas nicht. Der schöne, alte Herd steht im aktuellen Guckfenster des Puppenhausmuseums Basel. Wir hätten gern unsern alten Herd wieder, liebes Christkind. Und sonst halt den hier. Vielleicht hat dieser getrennte Unter- und Oberhitze.

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Der vergessene Kochapparat

August 26, 2007 6 Kommentare

Kochapparat

Beim Leeräumen des Kellers anlässlich des letzten Hochwassers sind sie mir wieder unter die Hände gekommen: die Ein-Mann-Kochapparate der Schweizer Armee. Vor Jahrzehnten hab ich mal ein paar davon gehortet, in Erwartung des finalen Atom-schlages der bösen Roten, wer war das doch noch ? Gegen die braven Blauen, wer war das denn ? Ich mochte sie nach dem Ende des kalten Kriegs nicht wegwerfen. Für allfällige Stromausfälle oder als Feuerstelle für Wanderungen. Man kann damit immerhin einen halben Liter Wasser zum Sieden bringen für Schwarztee, unser Lebenselixier (neben andern Elixieren). Und so einfach zu bedienen: Mehr …

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