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	<title>lamiacucina</title>
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	<description>Koch-blog für Gourmets. Rezepte. Gourmandisen. Chemisches und physikalisches Hintergrundwissen zur Gourmetküche.</description>
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		<title>Charlotte Normande Auguste Escoffier, façon Frédy Girardet</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 03:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Desserts /Dolci]]></category>
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		<category><![CDATA[Escoffier]]></category>
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		<description><![CDATA[Weil heute Montag ist, ja ich weiss&#8230; ein Montag wie alle Montage, gibts ein kunstvolles Rezept des grossen Auguste Escoffier. Die Rezeptversion geht auf Frédy Girardet zurück und wurde 2009 durch die Équipe von Philippe Rochat anlässlich der 20-Jahr-Feier der Les Disciples d&#8217;Escoffier Suisse als Teil des Festbanketts nachgekocht. Beide Köche, der grosse Chef, wie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=10431&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Charlotte Normande 0_2012 01 11_2222 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6679530473/"><img title="Charlotte Normande" src="http://farm8.staticflickr.com/7014/6679530473_47172cf83f.jpg" alt="Charlotte Normande 0_2012 01 11_2222" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Charlotte Normande</p></div>
<p style="text-align:justify;">Weil heute Montag ist, ja ich weiss&#8230; ein Montag wie alle Montage, gibts ein kunstvolles Rezept des grossen Auguste Escoffier. Die Rezeptversion geht auf Frédy Girardet zurück und wurde 2009 durch die Équipe von Philippe Rochat anlässlich der 20-Jahr-Feier der <a href="http://www.disciples-escoffier.com/blogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=238&amp;blogId=8">Les Disciples d&#8217;Escoffier Suisse</a> als Teil des Festbanketts nachgekocht. Beide Köche, der grosse Chef, wie sein Nachfolger haben sich zurückgezogen, F. Girardet. 1996, P. Rochat Ende 2011.</p>
<p style="text-align:justify;">Ausser, dass ich das Mandeleis weggelassen habe, hielt ich mich ziemlich genau an das Rezept. Wer will, mag sich die Zubereitung in der Küche von Philippe Rochat auf  <a href="http://www.escoffier-suisse.ch/videos.php">Video</a> anschauen. Das mise-en place ist sehr aufwendig. Wenn einmal alles da liegt, gehts jedoch rasch.</p>
<p><strong>Zutaten und Zubereitung</strong><br />
Für 4 Personen<br />
<em>für den Haselnuss Crumble:</em><br />
50 g Mehl<br />
50 g gemahlene Haselnüsse<br />
40 g Zucker<br />
70 g Butter</p>
<p>Die trockenen Zutaten mischen, dann die kalte Butter mit dem Flachschläger portionsweise darunterrühren, bis sich der geriebene Teig zusammenballt (nortfalls mit ein paar Tropfen Wasser nachhelfen). Den Teig 30 Minuten kalt stellen, dann ausrollen (4-5mm dick) und backen bei 200°C für ca. 10 Minuten.<br />
In warmem Zustand Kreise von 5 cm (L.: So kleine Förmchen hatte ich nicht zu Verfügung, 7 cm sind meine kleinsten) ausstechen als Boden der Charlotte. (gibt 6-7 Kreise)</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Charlotte Normande 1_2012 01 09_2232 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6679499333/"><img title="Haselnuss-Crumble" src="http://farm8.staticflickr.com/7149/6679499333_553069ac71.jpg" alt="Charlotte Normande 1_2012 01 09_2232" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Haselnuss-Crumble</p></div>
<p><em>für die Mandelcreme:</em><br />
50 g weiche Butter<br />
50 g Puderzucker<br />
50 g gemahlene Mandeln<br />
1 Ei<br />
5 g Mehl<br />
Rum</p>
<p>Puderzucker mit der Butter schaumig schlagen. Mandelpulver unterziehen. Das Ei portionsweise mit wenig Mehl unterrühren. Mit Rum aromatisieren.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Charlotte Normande 2_2012 01 11_2216 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6679498865/"><img title="Apfelscheiben" src="http://farm8.staticflickr.com/7149/6679498865_0cece740d2.jpg" alt="Charlotte Normande 2_2012 01 11_2216" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Apfelscheiben</p></div>
<p><em>für die Charlotte:</em><br />
2 Granny Smith Äpfel<br />
2 Boscop (L.: Rubinette, mein Liebling)<br />
Butter<br />
Zucker<br />
Zitronensaft<br />
Calvados</p>
<p>Mit der Aufschnittmaschine dünne Scheiben des gewaschenen Granny Smith Apfels schneiden, sofort für 30-50 Sek. in einen kochenden Sirup aus 150 g Wasser + 75 g Zucker + 30 g Zitronensaft legen. Die Scheiben auf einem Gitter abtropfen, zurechtschneiden. 4 gebutterte Formen von 4,5 cm im Durchmesser und 3 cm (L.: 2 Formen zu 7 cm) hoch mit den angetrockneten, leicht klebrigen Apfelscheiben überlappend auskleiden. Sehr knifflig. Bei mir waren die Scheiben sehr weich und wollten nicht kleben, deshalb hab ich sie 30 Min. antrocknen lassen, das hat der Farbe geschadet. Die Scheiben hab ich auf einen Streifen Backpapier ausgelegt, Rundung auf eine Seite, dann die untenliegende Seite gerade abgeschnitten. Mit einem etwas konzentrierteren Zuckersirup müsste das besser funktionieren.<br />
Die Rubinette Aepfel zu feiner Brunoise schneiden, mit Butter, Zucker, Zitronensaft und ein wenig Calvados einmal aufkochen. Die abgekühlte Apfelbrunoise mit der Mandelcreme mischen und die Masse in die auf einem Backpapier stehenden Formen füllen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Charlotte Normande 3_2012 01 11_2218 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6679498533/"><img title="Apfelscheiben aufgereiht" src="http://farm8.staticflickr.com/7026/6679498533_ca1a067081.jpg" alt="Charlotte Normande 3_2012 01 11_2218" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Apfelscheiben aufgereiht</p></div>
<p><em>für die Mandel-Eis-Crème:</em><br />
hab ich weggelassen. Menge für 8 Personen.<br />
500 g Sahne<br />
350 g Mandel-Milch<br />
100 g Zuckersirup (Wasser/Zucker 1:1)</p>
<p>Zutaten vermengen und in der Eismaschine zu einer glatten Creme drehen lassen. Im Tiefkühler bei mind. -10°C lagern.</p>
<p><em>für die karamellisierten Mandeln:</em><br />
30 g geschälte Mandeln in Stifte geschnitten<br />
10 g Zuckersirup (Wasser/Zucker 1:1), Butter</p>
<p>Zuckersirup zum Kochen bringen, Mandelstifte zugeben, bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren karamellisieren. Rechtzeitig vom Feuer ziehen, ein Stückchen Butter zugeben, um die Mandeln zu trennen.</p>
<p><em>für die Calvados-Rosinen:</em><br />
2 Elf. Rosinen<br />
50 ml Calvados<br />
20 ml Zuckersirup</p>
<p>Calvados kurz erwärmen und mit dem Sirup über die Rosinen giessen. mind. 2 Tage gut verschlossen stehen lassen.</p>
<p><em>für den Himbeercoulis:</em><br />
100 g Himbeeren (L.: tiefgefroren)<br />
10 g Zitronensaft<br />
25 g Zucker</p>
<p>Alles miteinander verrühren, 20 Minuten ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb passieren.</p>
<p><em>für den finish:</em><br />
Auf einen Teller eine Scheibe des Teigbodens legen, die Charlotte im auf 150°C vorgeheizten Ofen für 10 Minuten erwärmen. Die Charlotte auf den Teigboden platzieren, schon wieder knifflig, Ring wegziehen.<br />
Darauf Calvados-Rosinen, karamellisierte Mandeln und Apfelchips legen. Garnieren mit Himbeersauce.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Charlotte Normande 0_2012 01 11_2222 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6679498191/"><img title="Charlotte Normande" src="http://farm8.staticflickr.com/7149/6679498191_e6c63daf0b.jpg" alt="Charlotte Normande 0_2012 01 11_2222" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Charlotte Normande</p></div>
<p>Gut wars, aber welcher Aufwand. Ab Morgen gibts nur noch frische Aepfel zum Dessert.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/10431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/10431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/10431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/10431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/10431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/10431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/10431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/10431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/10431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/10431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/10431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/10431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/10431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/10431/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=10431&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>In den Mund gelegt (29)</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 03:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[++Gourmandisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gruselkabinett]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6736293671/" title="Gruselkabinett 2011 (86) 11 15_1133 by lamiacucina, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7006/6736293671_85f2ceccd2.jpg" width="500" height="500" alt="Gruselkabinett 2011 (86) 11 15_1133"></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/23394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/23394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/23394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/23394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/23394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/23394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/23394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/23394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/23394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/23394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/23394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/23394/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/23394/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/23394/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23394&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Bagna Cauda</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 03:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Saucen /Salse /Sughi]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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		<category><![CDATA[Sardelle]]></category>
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		<description><![CDATA[Tunken also. Augen reiben. Tunken ? Unter Tunken versteht man in der Schweiz das, was in ganz Deutschland vor rund 50 Jahren als Sauce zu Fleisch gereicht wurde: Dicke, pampige, braune Soße. Heike wird doch nicht&#8230; ? Was tunkt, stippt, dippt, titscht ihr so ? Ich verstehe nur Bahnhof.  Titschen ? Tütschen tun wir allenfalls [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23768&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Bagna cauda 0_2012 01 26_2488 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6765015787/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7148/6765015787_166cbf3ab7.jpg" alt="Bagna cauda 0_2012 01 26_2488" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/blog-event-lxxiv-tunken/"><em>Tunken</em></a> also. Augen reiben. <em>Tunken</em> ? Unter Tunken versteht man in der Schweiz das, was in ganz Deutschland vor rund 50 Jahren als Sauce zu Fleisch gereicht wurde: Dicke, pampige, braune Soße. Heike wird doch nicht&#8230; ?<br />
<em>Was tunkt, stippt, dippt, titscht ihr so ? </em>Ich verstehe nur Bahnhof.  <em>Titschen</em> ? Tütschen tun wir allenfalls harte Eier. <em>Dippen</em> ? das klingt englisch, verstehe ich nur, wenn ich will. <em>Stippen</em> ? Was meint sie denn damit ? Stupfen, Stupsen, Steppen, oder gar Strippen ? <em>Tunken</em> ? Also doch braune Soße. Moment. In der Schweiz werden kleine Brotschnitzel als Dünkli bezeichnet. Die werden in die Suppe gedünkelt, bzw. getünkelt, bzw. getunkt, bzw. neudeutsch gedippt. Ganz normal, ohne jeden Dinkel, ähm Dünkel. Die mittelalterlichen Dünkel können wir in diesem Zusammenhang vergessen. Hölzerne Rohrleitungen gibts schon lang nicht mehr.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich sags ja immer: ohne gründliche Kenntnis der deutschen Sprache hat man in Deutschland keine Chance als Koch. Deshalb weiche ich aus, orientiere mich lieber südwärts, halte mich an die piemontesische Sauce Bagna caôda (Bagna cauda). Das ist im piemontesischen Dialekt nichts anderes als &#8222;warme Sauce&#8220;. Ein irdenes Töpfchen (sorry, ich hatte nur eines aus Chromstahl) mit einer Sauce aus Sardellen, Knoblauch, Butter und Olivenöl, auf einem Fonduebrenner oder Teestövchen warm gehalten. Dazu verschiedene Wintergemüse, teils roh, teils gegart.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Sommer halten wir uns dann eher an den toskanischen Pinzimonio. Rohes Sommergemüse mit kaltem Olivenöl, Salz, Pfeffer, vielleicht etwas Essig.</p>
<p><a title="Bagna cauda 1_2012 01 26_2483 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6765015659/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7005/6765015659_eab87685f8.jpg" alt="Bagna cauda 1_2012 01 26_2483" width="500" height="500" /></a></p>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
für 2 Personen</p>
<p>3 Knoblauchzehen, feinst gehackt<br />
20 g Butter<br />
ca. 60-70 ml Olivenöl extra<br />
3-4 Sardellenfilets, fein gehackt<br />
2 Baumnusskerne, feinst gehackt<br />
Salz, die Sauce darf ruhig leicht versalzen schmecken</p>
<p>Beispiele für die Beilagen:<br />
Gemüse roh in feinen Stengeln: Kardy, Peperoni, Trevisano tardivo, Stangensellerie, Fenchel, Karotten, Pfälzer Rüebli, Petersilienwurzel (Hit !)<br />
Gemüse gekocht in Stücken: Ofenpeperoni, Zwiebeln, Kartoffeln, Artischocken<br />
Brot</p>
<p><a title="Bagna cauda 2_2012 01 26_2495 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6765015911/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7031/6765015911_665f836db0.jpg" alt="Bagna cauda 2_2012 01 26_2495" width="500" height="500" /></a></p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
Knoblauchzehen schälen und halbieren, Keime entfernen. Die Sardellen unter fliessendem Wasser abspülen und klein schneiden. Öl, Butter auf kleinem Feuer erwärmen, bis das Gemisch eben zu schäumen beginnt und die Butter leicht nach Nussbutter riecht, vom Feuer ziehen, Knoblauch rein, Hitze tiefstmöglich stellen, dann den Knoblauch bei gelinder Hitze andünsten, er und die Butter dürfen nicht verbrennen. Zuletzt die Sardellen zugeben, zerdrücken und schmelzen. Würzen und etwa 20 Minuten auf dem Rechaud ziehen lassen (warm stellen).</p>
<p style="text-align:justify;">Und nun darf jeder sein Gemüse von Hand in die Sauce dünkeln <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Oder mit einem Löffelchen übers Gemüse träufeln. Wenn etwas Sauce übrig bleibt, wird darin (man beachte meine sprachlich differenzierte Verwendung von Sauce und Soße) noch ein Spiegelei gebraten.</p>
<p><a title="Bagna cauda 3_2012 01 26_2497 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6766136493/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7168/6766136493_2bda169a3b.jpg" alt="Bagna cauda 3_2012 01 26_2497" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Tunken, ein kochtopf-event, betreut von <a href="http://heike.essenvonau.de/">Heike</a>.<br />
<a title="Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)" href="http://kochtopf.twoday.net/stories/blog-event-lxxiv-tunken/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7145/6725870029_1d23636b97.jpg" alt="Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)" width="500" height="112" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/23768/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/23768/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/23768/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/23768/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/23768/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/23768/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/23768/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/23768/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/23768/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/23768/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/23768/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/23768/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/23768/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/23768/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23768&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Absinthrisotto mit Saucisson</title>
		<link>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/25/absinthrisotto-mit-saucisson/</link>
		<comments>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/25/absinthrisotto-mit-saucisson/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 03:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reis /Risotto]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth]]></category>
		<category><![CDATA[Reis]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>
		<category><![CDATA[Ziegenkäse]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil die Absinthflasche seit dem letzten Gericht noch in der Küche herumstand, gleich noch ein Rezept damit. Ein mit Absinth parfumierter Risotto mit Cicorino rosso und Ziegenfrischkäse. Die Wurst diesmal ohne sie mit Absinth zu flambieren. Die Idee für das Rezept stammt aus einer alten Saisonküche. Der Absinth passt sehr gut zum herb-bitteren Risotto. Zutaten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23143&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Risotto à l'absinthe 0_2011 12 09_1881 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6482272317/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7026/6482272317_a8f423a6da.jpg" alt="Risotto à l'absinthe 0_2011 12 09_1881" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Weil die Absinthflasche seit dem <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/18/rotkraut-mit-saucisson/">letzten Gericht</a> noch in der Küche herumstand, gleich noch ein Rezept damit. Ein mit Absinth parfumierter Risotto mit Cicorino rosso und Ziegenfrischkäse. Die Wurst diesmal ohne sie mit Absinth zu flambieren. Die Idee für das Rezept stammt aus einer alten <a href="http://www.saison.ch/de/rezepte/saucisson-auf-absinthrisotto/detail/">Saisonküche</a>. Der Absinth passt sehr gut zum herb-bitteren Risotto.</p>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
für 2 Personen</p>
<p>1 Saucisse neuchâtelois<br />
1 kleine Schalotte, fein gehackt<br />
50 g Cicorino rosso<br />
1 Elf. Butter<br />
200 g Risottoreis (Carnaroli)<br />
0.5 dl Weisswein<br />
5 dl Gemüsebouillon<br />
0.5 dl Absinth [korr.]<br />
20 g Ziegenfrischkäse<br />
40 g Butter<br />
Salz, Pfeffer</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Risotto à l'absinthe 02_2011 12 09_1883 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6482272643/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7170/6482272643_418007f93d.jpg" alt="Risotto à l'absinthe 02_2011 12 09_1883" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">wer nuckelt denn da im Hintergrund am Glas ?</p></div>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
<em>für die Wurst:</em><br />
(1) Den saucisson in heissem, nicht kochendem Wasser (80°C) etwa 30 Minuten ziehen lassen. Anstechen,  häute und in grobe Scheiben schneiden. [korr.]<br />
<em>für den Risotto:</em><br />
(2) 20 g Butter in einem Topf schmelzen lassen, die Schalotte zufügen und kurz andünsten (dürfen keine Farbe annehmen), dann den Reis zugeben, glasig werden lassen, mit dem Wein ablöschen.<br />
(3) Den Risotto unter stetem Rühren bis zur sämigen Konsistenz einkochen, die verdunstete Flüssigkeit immer wieder durch kleine Zugaben von Gemüsebrühe ersetzen.<br />
(4) Nach 20 Minuten restliche Butter, den Ziegenfrischkäse sowie den fein chiffonierten Cicorino und den Absinth unterrühren.<br />
(5) Mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken. Servieren mit der gehäuteten, aufgeschnittenen Wurst.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Risotto à l'absinthe 01_2011 12 09_1875 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6482273093/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7027/6482273093_59de9bcab2.jpg" alt="Risotto à l'absinthe 01_2011 12 09_1875" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Die berühmte Katze ists !</p></div>
<p>Mehr zum Absinth und zum Original-Katzenbild hier:</p>
<p><a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2009/02/01/im-reich-der-grunen-fee-1">Im Reich der grünen Fee (1)</a></p>
<p>und</p>
<p><a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2009/02/08/val-de-travers-im-reich-der-grunen-fee-2/">Im Reich der grünen Fee (2)</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/23143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/23143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/23143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/23143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/23143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/23143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/23143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/23143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/23143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/23143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/23143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/23143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/23143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/23143/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23143&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Troccoli pugliesi mit Orangen-Caponata</title>
		<link>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/23/troccoli-pugliesi-mit-orangen-caponata/</link>
		<comments>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/23/troccoli-pugliesi-mit-orangen-caponata/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 02:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pasta]]></category>
		<category><![CDATA[Aubergine]]></category>
		<category><![CDATA[Fenchel]]></category>
		<category><![CDATA[Orange]]></category>
		<category><![CDATA[Peperoni]]></category>
		<category><![CDATA[Pici]]></category>
		<category><![CDATA[Pinienkerne]]></category>
		<category><![CDATA[Spaghetti]]></category>
		<category><![CDATA[Stangensellerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren schon besitze ich ein eigenartiges Küchengerät, bislang wusste ich nicht, wozu ich das je brauchen könnte&#8230; und eben stolpere ich zufällig über ein Rezept, in welchem das Gerät sogar mit Namen abgebildet ist. Ich besitze offenbar einen Troccolaturo. Nachfahre eines Nudelholzes aus dem sechzehnten Jahrhundert. Damit kann man rustikale, grobe Spaghetti (in Pici-dicke) [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=22735&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Troccoli 1_2011 12 25_2064 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6574586327/"><img class=" " title="Troccolaturo" src="http://farm8.staticflickr.com/7170/6574586327_842371773b.jpg" alt="Troccoli 1_2011 12 25_2064" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Troccolaturo</p></div>
<p style="text-align:justify;">Seit Jahren schon besitze ich ein eigenartiges Küchengerät, bislang wusste ich nicht, wozu ich das je brauchen könnte&#8230; und eben stolpere ich zufällig über <a href="http://ilmondodiluvi.blogspot.com/2011/11/troccoli-pugliesi.html">ein Rezept</a>, in welchem das Gerät sogar mit Namen abgebildet ist. Ich besitze offenbar einen <strong>Troccolaturo</strong>. Nachfahre eines Nudelholzes aus dem sechzehnten Jahrhundert. Damit kann man rustikale, grobe Spaghetti (in Pici-dicke) schneiden. Die Troccoli sind eine typische apulische Pasta. Einfach herzustellen. Dazu gibts eine <strong>winterliche Caponata mit Orangen</strong>. Die hat ihren Ursprung zwar in Sizilien, aber mitten im Winter nehmen wir das nicht so sektiererisch. Süden bleibt Süden. Sehr gut.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Troccoli 0_2011 12 26_2079 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6574577365/"><img class=" " title="Troccoli mit Orangen-Caponata" src="http://farm8.staticflickr.com/7169/6574577365_d5d6e38572.jpg" alt="Troccoli 0_2011 12 26_2079" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Troccoli mit Orangen-Caponata</p></div>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
für die pasta (2 Personen):<br />
250 g Semola rimacinata De Checco<br />
140-150 g Wasser<br />
½ Tlf. Salz</p>
<p><em>für die Caponata:</em><br />
150 g Aubergine<br />
½ rote Zwiebel<br />
3 Rippen Stangensellerie<br />
1 ziemlich kleine Fenchelknolle<br />
1 roter Paprika (Peperoni)<br />
alle Gemüse in 1-2 cm grosse Würfel oder Streifen geschnitten<br />
Abrieb einer Bio-Orange<br />
Orangenfilets der Bio-Orange in Würfel geschnitten<br />
Etwas Orangensaft<br />
2 Elf. Pinienkerne, frisch angeröstet<br />
2 Tlf. Kapern<br />
ca. 1 dl natives Olivenöl<br />
2 Elf. milder Rotweinessig (L.: Paradeiseressig von Gölles)<br />
Salz und Pfeffer</p>
<p><a title="Troccoli 4_2011 12 26_2071 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6574577635/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7157/6574577635_7a0bdbcf52.jpg" alt="Troccoli 4_2011 12 26_2071" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
<em>für die Caponata:</em><br />
(1) Paprika entkernen, die Gemüse würfeln, mit 1-2 Elf. Olivenöl begiessen, salzen und von Hand intensiv mischen, damit die Gemüsewürfel komplett mit Öl überzogen sind.<br />
(2) ca. 15-20 Minuten bei 190-200°C im Backofen U-/O-hitze backen. Bei Halbzeit das Gemüse wenden.<br />
(3) Vom Blech nehmen und in einen Topf geben. Essig, Pinienkerne, Kapern, Orangenstücke, die Hälfte des Orangenabriebs, evtl. noch etwas Olivenöl und etwas Orangensaft zugeben, würzen, mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur mindestens 2 Stunden ziehen lassen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Troccoli 2_2011 12 24_2061 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6574586787/"><img class=" " title="Troccoli nature" src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6574586787_91c22677e8.jpg" alt="Troccoli 2_2011 12 24_2061" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Troccoli nature</p></div>
<p><em>für die pasta:</em><br />
(4) Zutaten mit der Küchenmaschine zu einem weichen, seidenglänzenden Teig zusammenkneten. Die Kugel von Hand auf einem Holzbrett nochmals 10 Minuten kneten, das macht die pasta weniger spröde, wenn man sie trocknen will, dann in Folie eingewickelt 30 Minuten ruhen lassen.<br />
(5) Teig mit der Pastawalze (Stufe 3/9) oder dem Wallholz 2-3 mm dick auswallen, mit semola gut bemehlen, dann mit dem Troccolaturo kräftig durchrollen (Video siehe <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xRZEUIetMoI">hier</a>), die entstandenen, dicken Spaghetti voneinander lösen. Modelle aus Metall sind besser geeignet, ich musste zusätzlich mit dem Pizzarad durch die Rillen fahren, um sie trennen zu können. Die pasta lässt sich gut trocknen, da sie kein Ei enthält.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Troccoli 5_2011 12 26_2077 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6575859379/"><img title="Troccoli getrocknet" src="http://farm8.staticflickr.com/7010/6575859379_4ab6f07ff2.jpg" alt="Troccoli 5_2011 12 26_2077" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Troccoli getrocknet</p></div>
<p><em>für den finish:</em><br />
(6) In eine weite Pfanne 2 Elf. Olivenöl, wenig Orangensaft und den Rest des Orangenabriebs geben und erwärmen.<br />
(7) Die marinierte Caponata erwärmen.<br />
(8) Troccoli in reichlich sprudelndem Sazwasser al dente garen, abgiessen und in der Pfanne mit dem Orangensaft wenden. Caponata darüber geben.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Troccoli 6_2011 12 26_2080 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6574568391/"><img title="Winterliche Caponata" src="http://farm8.staticflickr.com/7164/6574568391_600236e5ba.jpg" alt="Troccoli 6_2011 12 26_2080" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Winterliche Caponata</p></div>
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			<media:title type="html">Troccolaturo</media:title>
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			<media:title type="html">Troccoli mit Orangen-Caponata</media:title>
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			<media:title type="html">Troccoli 4_2011 12 26_2071</media:title>
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			<media:title type="html">Troccoli nature</media:title>
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			<media:title type="html">Troccoli getrocknet</media:title>
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			<media:title type="html">Winterliche Caponata</media:title>
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		<title>CH-4058 Basel: Vogel Gryff</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 02:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[++Besuch in..]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 20. Januar war in Basel wieder Vogel Gryff. Der Vogel Gryff ist eine von drei heraldischen Kleinbasler Figuren. Das im &#8222;minderen&#8220;, rechtsrheinischen Teil der Stadt Basel organisierte, traditionelle Fest der drei Ehrengesellschaften zum Rebhaus, zur Hären und zum Greifen ist nach ihm benannt. Am Vogel Gryff treten die drei personifizierten Schildhalter, der Vogel Gryff, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23687&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 439px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 5_2012 01 20_2413 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731469743/"><img class=" " title="Vogel Gryff, Gewicht des Kopfes: 35 kg" src="http://farm8.staticflickr.com/7034/6731469743_5389cb6104.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 5_2012 01 20_2413" width="429" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Vogel Gryff, Gewicht des Kopfes: 35 kg</p></div>
<p style="text-align:justify;">Freitag, 20. Januar war in Basel wieder Vogel Gryff. Der Vogel Gryff ist eine von drei heraldischen Kleinbasler Figuren. Das im &#8222;minderen&#8220;, rechtsrheinischen Teil der Stadt Basel organisierte, traditionelle Fest der drei Ehrengesellschaften <em>zum Rebhaus</em>,<em> zur Hären</em> und <em>zum Greifen</em> ist nach ihm benannt.</p>
<p style="text-align:justify;">Am Vogel Gryff treten die drei personifizierten Schildhalter, der Vogel Gryff, ein Greif in schwerem Schuppenpanzer, der Wild Maa, ein grimmig blickender Wilder Mann mit einem ausgerissenen Tännchen in Händen, sowie der Leu, ein so gar nicht dämonischer Löwe, auf. Sie ziehen durchs Kleinbasel und führen dabei immer wieder ihre Tänze mit traditionell vorgeschriebenen Schrittfolgen vor. Die Figuren Vogel Gryff, Leu und Wild Maa wurden schon 1597 in einer Chronik als alter Brauch der drei Gesellschaften dokumentiert. Gemeinsam treten sie erst seit dem Jahr 1839 auf.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 0_2012 01 20_2346 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731468069/"><img title="Der Wild Maa auf dem Floss" src="http://farm8.staticflickr.com/7027/6731468069_e289764b38.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 0_2012 01 20_2346" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der Wild Maa auf dem Floss</p></div>
<p style="text-align:justify;">Etwa um 10.30 Uhr beginnt der Umzug mit der Rheinfahrt des Wilden Mannes. Der Wilde Mann fährt tanzend auf einem Floss bestehend aus überdeckten Langschiffen talwärts. Begleitet wird er von Trommlern, Bannerträgen und ohrenbetäubendem Krachen der Böllerschüsse, die aus dem mitgeführten Mörser abgefeuert werden.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 1_2012 01 20_2357 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731468717/"><img class=" " title="Die Tänzchen vom Logenplatz an der Wärme aus" src="http://farm8.staticflickr.com/7028/6731468717_0d5115536f.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 1_2012 01 20_2357" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Die Tänzchen vom Logenplatz an der Wärme aus</p></div>
<p style="text-align:justify;">Mit einem Sprung geht er an Land und netzt dabei die Tanne. Sein grünes Wams hängt voller Aepfel, ein Fruchtbarkeitssymbol. Empfangen wird der Wild Maa unterhalb der Mittleren Rheinbrücke vom Vogel Gryff, dem Leu und ihren Begleitern, drei Trommlern und Bannerträgern, sowie vier Ueli (Narrengestalten), welche mit klappernden Büchsen Geld für Bedürftige sammeln. Seine Tänze führt der Wild Maa immer gegen das Kleinbasel gerichtet zu. Dem Grossbasel zeigt er den Hinterteil.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 395px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 3_2012 01 20_2385 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731469205/"><img title="Vogel Gryff beim Tanz" src="http://farm8.staticflickr.com/7008/6731469205_ddd58a80d9.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 3_2012 01 20_2385" width="385" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Vogel Gryff beim Tanz</p></div>
<p style="text-align:justify;">Vor dem Kloster Klingental absolvieren die drei Schildhalter ihre traditionelle Tänze, die durch die schwarz behüteten Vorgesetzten der Ehrengesellschaften mit dem Lüften ihrer Hüte verdankt werden.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 343px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 6_2012 01 20_2416 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731470163/"><img title="Der Leu mit seinem Hüpftanz" src="http://farm8.staticflickr.com/7165/6731470163_c6a090c757.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 6_2012 01 20_2416" width="333" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Der Leu mit seinem Hüpftanz</p></div>
<p style="text-align:justify;">Die um 1225 erbaute erste Rheinbrücke in Basel führte zu einem raschen wirtschaftlichen Aufschwung Kleinbasels im 13. Jahrhundert. Im Delta des einst mäandrierenden Schwarzwaldflüsschens <strong>Wiese</strong> wurden Kanäle abgeleitet, Gewerbe siedelte sich an, die Bevölkerung nahm stetig zu. So zählte die Stadt Kleinbasel um das Jahr 1300 schon über tausend Einwohner. 1285 erteilte König Rudolf Kleinbasel die Stadtrechte.<br />
Trotz enger, wirtschaftlicher Verflechtungen mit dem linksrheinischen Grossbasel besass das Kleinbasel eine eigene Gerichtsbarkeit und autonome Verwaltungsstrukturen. In dieser Zeit schlossen sich die Kleinbasler Bürger in den Drei Ehrengesellschaften zusammen. Anders als die Zünfte im Grossbasel waren sie nicht gewerblich organisiert, sondern bildeten einen Verband von Bürgern, die das öffentliche Leben organisierten und überwachten sowie die Interessen Kleinbasels nach aussen vertraten.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Gesellschaften waren für die niedere Gerichtsbarkeit, das Vormundschaftswesen, den Weidgang, den Unterhalt der Teiche (Kanäle), die kirchliche Aufsicht, die Weinlese und Allmendangelegenheiten zuständig. Hinzu kommt die Aufsicht über das Wehrwesen, z.B. die Überwachung eines Abschnittes der Kleinbasler Stadtmauer und die militärische Musterung der Ausrüstung, die damals aus Harnisch, Hellebarde, Schwert und Helm bestand.<br />
Im 14. Jahrhundert nahmen die wirtschaftlichen Verflechtungen mit Grossbasel stetig zu. Gleichzeitig musste der Bischof von Basel aus Geldnot nach und nach wichtige Herrschaftsrechte in Kleinbasel an den Grossbasler Rat verkaufen, was letzlich zu einer politischen Vereinigung der beiden Stadtteile führte.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Umzug hat seinen Ursprung in den im Mittelalter stattgefundenen jährlichen Waffenmusterungen der verantwortlichen Ehrengesellschaften. Diese Musterungen endeten jeweils mit einem Marsch durch das Kleinbasel und einem Umtrunk.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 4_2012 01 20_2397 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731469533/"><img class="  " title="Der seiner Äpfel beraubte Wild Maa" src="http://farm8.staticflickr.com/7142/6731469533_3360fc8828.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 4_2012 01 20_2397" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der seiner Äpfel beraubte Wild Maa</p></div>
<p style="text-align:justify;">Nach Abnahme des ersten Tanzes vor dem Klingental beginnt die wilde Jagd durchs Kleinbasel, wobei es die übermütige Jugend besonders auf den wilden Mann bzw. dessen Aepfel abgesehen hat. Trotz heftiger Gegenwehr mit der Tanne hat er seine Aepfel nach wenigen Minuten eingebüsst.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 427px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 8_2012 01 20_2423 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731470617/"><img title="Bannerherren und Ueli" src="http://farm8.staticflickr.com/7175/6731470617_244a842f51.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 8_2012 01 20_2423" width="417" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Bannerherren und Ueli</p></div>
<p style="text-align:justify;">Um 12 Uhr tanzen die Ehrenzeichen vor dem Käppelijoch auf der Mittleren Rheinbrücke vor Kindern. Auch dabei bleibt das Hinterteil der Figuren stets Grossbasel zugewandt. Auf keinen Fall dürfen sie die Mitte der Brücke überqueren. Grossbasel revanchiert sich mit der herausgestreckten Zunge des Lällekönigs, einem Neidkopf, der fast zwei Jahrhunderte lang vom ehemaligen Rheintor hinunter die Leute grüsste.</p>
<p style="text-align:justify;">Danach wird der Lauf bis in den Abend hinein fortgesetzt, von einigen Pausen mit viel Speis und viel Trank unterbrochen. Kreuz und quer durch Kleinbasel vor die Wohn- oder Geschäftssitze der Herren Meister und Vorgesetzten sowie in den Hof des Waisenhauses.</p>
<p style="text-align:justify;">Heuer war insofern ein besonderes Jahr, als der ganze Vogel Gryff Tross erstmals seit vielen Jahren wieder ein Aussenquartier besuchte. Und zwar mit dem Oldtimertram samt Freiluft-Sommer-Anhänger, dem Badwännli, Baujahr 1938.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 14_2012 01 20_2433 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731471943/"><img title="rechts das Badwännli" src="http://farm8.staticflickr.com/7005/6731471943_43b006e852.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 14_2012 01 20_2433" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">rechts das Badwännli</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 10_2012 01 20_2432 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731471041/"><img title="Der Leu im Badwännli" src="http://farm8.staticflickr.com/7016/6731471041_18346afed5.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 10_2012 01 20_2432" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Der Leu im Badwännli</p></div>
<p style="text-align:justify;">Für uns gabs an diesem kalten und eher nassen Tag heisse <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2009/02/23/basler-mehlsuppe/">Mehlsuppe</a> mit <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2008/01/24/basler-fastenwahen/">Faschtewajie</a>. Für die Rezepte anklicken.</p>
<p><a title="CH-4058 Basel Vogel Gryff 13_2012 01 20_2429 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6731467881/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7162/6731467881_2b0eefed8e.jpg" alt="CH-4058 Basel Vogel Gryff 13_2012 01 20_2429" width="500" height="500" /></a></p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://www.vogel-gryff.ch/">3 Ehrengesellschaften Kleinbasel</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vogel_Gryff">wiki</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/23687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/23687/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/23687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/23687/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/23687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/23687/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/23687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/23687/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/23687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/23687/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/23687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/23687/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/23687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/23687/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23687&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bannerherren und Ueli</media:title>
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		<title>Weisse Spaghetti an weisser Tomatensauce</title>
		<link>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/20/weisse-spaghetti-an-weisser-tomatensauce/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 02:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pasta]]></category>
		<category><![CDATA[cookbook of colours]]></category>
		<category><![CDATA[Ricotta]]></category>
		<category><![CDATA[Spaghetti]]></category>
		<category><![CDATA[Tomate]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrone]]></category>

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		<description><![CDATA[Ha. Wieder mal ein event der mich herausfordert. 12 Monate, 12 Farben. Der Monat Januar in weiss. Das geht ja noch. Die schwierigen Monate stehen uns erst noch bevor. Zur Einstimmung gleich mal Spaghetti. Spaghetti schmecken immer: ob weiss, giftgrün oder azurblau. Die Spaghetti habe ich mit Eiweiss statt mit Vollei zubereitet, damit sie weisser aussehen. Die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23650&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Weisse Tomatenspaghetti 0_2012 01 19_2334 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6725355563/"><img title="weisse Spaghetti an weisser Tomatensace" src="http://farm8.staticflickr.com/7023/6725355563_3fe1e8b114.jpg" alt="Weisse Tomatenspaghetti 0_2012 01 19_2334" width="500" height="406" /></a><p class="wp-caption-text">weisse Spaghetti an weisser Tomatensace</p></div>
<p style="text-align:justify;">Ha. Wieder mal ein event der mich herausfordert. 12 Monate, 12 Farben. Der Monat Januar in weiss. Das geht ja noch. Die schwierigen Monate stehen uns erst noch bevor. Zur Einstimmung gleich mal Spaghetti. Spaghetti schmecken immer: ob weiss, giftgrün oder azurblau. Die Spaghetti habe ich mit Eiweiss statt mit Vollei zubereitet, damit sie weisser aussehen. Die Dosentomaten durch Gefrierfiltration entfärbt und mit Ricotta zu einer weissen Sauce hergerichtet. Die Vanilleschote hielt ich schon in der Hand und wollte sie nach einer Rezeptidee aus dem Teubner Pastabuch, gesehen bei Petra von <a href="http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2009/07/spaghettini-mit-wei%C3%9Fer-tomatenvanillesauce.html">Chili und Ciabatta</a>, eben halbieren und in die Sauce werfen, als mich der Mut verliess. Weg mit der Vanille, die Sauce mit Zitronenabrieb und -saft in letzter Minute noch Richtung Süden gebogen. Dass die Sauce letztlich eher zitronig als tomatig schmeckte, mag an den Dosentomaten gelegen haben. Frische Sommertomaten wären vermutlich besser gewesen.</p>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
<em>für die weissen Spaghetti:</em><br />
100 g Eiweiss (wägen)<br />
dazu die doppelte Gewichtsmenge einer Mehlmischung aus 80% Weissmehl (Type 405) und 20% Hartweizengriess. Im vorliegenden Fall also 200 g, bestehend aus:<br />
160 g Weissmehl<br />
40 g Hartweizengriess<br />
1 Elf. Olivenöl<br />
1 Tlf. Salz</p>
<p><em>für die weisse Tomatensauce:</em><br />
1 Dose Pelati (400 g)<br />
Kräuter (ausser ein paar Blättchen Thymian war nichts mehr im Haus)<br />
2 Blatt Gelatine<br />
1 Schalotte (40 g)<br />
1 Knoblauch<br />
Butter<br />
200 g Ricotta<br />
1 Schuss Rahm<br />
2 Elf. frisch geriebener Parmesan<br />
Salz, schwarzer Pfeffer, schwarze Salzperlen aus Hawai (Geschenk vom Rorschacherberg)</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Weisse Tomatenspaghetti 0_2012 01 19_2328 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6725268551/"><img title="la chitarra" src="http://farm8.staticflickr.com/7019/6725268551_0e527eefe7.jpg" alt="Weisse Tomatenspaghetti 0_2012 01 19_2328" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">la chitarra</p></div>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
<em>für die weissen Spaghetti:</em><br />
(1) Zutaten etwa 10 Minuten gut zusammenkneten und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.<br />
(2) Mit der pastawalze auf 5/9 ausrollen oder mit der Nudelrolle von Hand auf ca. 1 mm Dicke.<br />
(3) Die Teigplatte mit Hartweizengriess gut bemehlen und sie mit der Chitarra zu groben Spaghetti schneiden.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Weisse Tomatenspaghetti 2_2012 01 19_2333 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6725268269/"><img title="Schalotten und das Tomatenserum vor den Spaghettiwellen" src="http://farm8.staticflickr.com/7007/6725268269_881be34e9c.jpg" alt="Weisse Tomatenspaghetti 2_2012 01 19_2333" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Schalotten und das Tomatenserum vor den Spaghettiwellen</p></div>
<p><em>für die weisse Tomatensauce:</em><br />
(4) Dosentomaten purieren, in einem kleinen Teil des Saftes die in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine unter leichtem Erwärmen auflösen, Kräuter zugeben, mit dem Rest der pürierten Tomaten verrühren und einfrieren.<br />
(5) Den Tomaten-Eisblock auf ein mit einem Passiertuch belegtes Sieb stellen und über Nacht abtropfen lassen. Gibt ein klares, gelbes, tomatig schmeckendes Serum.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Weisse Tomatenspaghetti 3_2012 01 17_2319 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6725561783/"><img title="Gefrierfiltration von Tomatenpassata" src="http://farm8.staticflickr.com/7031/6725561783_f21c870573.jpg" alt="Weisse Tomatenspaghetti 3_2012 01 17_2319" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Gefrierfiltration von Tomatenpassata</p></div>
<p>(6) Die fein gehackte Schalotte in wenig Butter farblos anschwitzen, den feingehackten Knoblauch mitdünsten, mit dem entfärbten Tomatensaft ablöschen und stark einreduzieren. Ricotta und Parmesan unterrühren, mit wenig Rahm glatt rühren, mit einem Schuss Zitronensaft und Zitronenabrieb zitronig abschmecken. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.<br />
(7) Die Pasta in kochendem Salzwasser al dente garen, abgiessen und in der weissen Sauce wenden.<br />
(8) mit schwarzem Pfeffer und schwarzem Salz bestreuen.</p>
<p style="text-align:justify;">Frau L.: <em>und was soll daran besser schmecken als an einem Teller mit einer normalen, roten Tomatensauce ? </em>Ich kleinlaut und geknickt ab in die Küche zum Abwasch. War wohl nicht mein Tag.</p>
<p><a title="HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors" href="http://www.highfoodality.com/ineigenersache/blog-event/cookbook-of-colors-januar-weiss/?utm_source=blog-event&amp;utm_medium=banner_500x112&amp;utm_campaign=be_coc_januar"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7020/6649090545_42091633fd.jpg" alt="HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors" width="500" height="112" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/23650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/23650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/23650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/23650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/23650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/23650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/23650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/23650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/23650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/23650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/23650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/23650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/23650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/23650/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23650&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lamiacucina</media:title>
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			<media:title type="html">la chitarra</media:title>
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			<media:title type="html">Schalotten und das Tomatenserum vor den Spaghettiwellen</media:title>
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			<media:title type="html">Gefrierfiltration von Tomatenpassata</media:title>
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			<media:title type="html">HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Rotkraut mit Saucisson à l&#8217;absinthe</title>
		<link>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/18/rotkraut-mit-saucisson/</link>
		<comments>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/18/rotkraut-mit-saucisson/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 02:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch /Carne]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse /Verdure]]></category>
		<category><![CDATA[Absinth]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Rotkohl]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute, kaltgeräuchte Neuenburgerwurst kennt man schon von hier. Frau L. kocht sie ganz konventionell zu Rotkraut und Kümmelkartoffeln. Die Wurstscheiben habe ich nach dem aufschneiden noch mit etwas Absinth flambiert, wie man das in Restaurants im Val de Travers vorgesetzt bekommt. Die Flammen aufs Bild zu bannen, ist mir jedoch trotz vorgewärmtem, 54%-igen Alkohol [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=3865&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Saucisson à l'absinthe by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6482309917/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7165/6482309917_4639362cd3.jpg" alt="Saucisson à l'absinthe" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Wurst mit Absinth, Rotkraut und Kümmelkartoffeln</p></div>
<p style="text-align:justify;">Die gute, kaltgeräuchte Neuenburgerwurst kennt man schon von <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2008/11/07/tartelettes-neuchateloises/">hier</a>. Frau L. kocht sie ganz konventionell zu Rotkraut und Kümmelkartoffeln. Die Wurstscheiben habe ich nach dem aufschneiden noch mit etwas Absinth flambiert, wie man das in Restaurants im Val de Travers vorgesetzt bekommt. Die Flammen aufs Bild zu bannen, ist mir jedoch trotz vorgewärmtem, 54%-igen Alkohol nicht gelungen. Zu hell, und das im Winter.</p>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
<em>für die Wurst:</em><br />
1 Saucisse neuchâtelois<br />
0.5 dl Absinth</p>
<p><em>für das Rotkraut:<br />
</em>für 4 Personen:<br />
600 g Rotkraut<br />
1 Apfel<br />
1 grosse Zwiebel<br />
40 g Butter<br />
2 Schuss Rotweinessig<br />
Salz, Pfeffer, 1 Msp. Gewürznelkenpulver</p>
<p><em>für die Kümmelkartoffeln:</em><br />
500 g kleine Kartoffeln (Charlotte)<br />
Kümmel, Salz<br />
Olivenöl extra</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
<em>für die Wurst:</em><br />
(1) Den saucisson in heissem, nicht kochendem Wasser (80°C) etwa 30 Minuten ziehen lassen. Anstechen und ohne die Haut abzuschälen in grobe Scheiben schneiden.</p>
<p><em>für das Rotkraut:</em><br />
(2) Rotkohl putzen, äussere Blätter und dicke Rippen wegwerfen, den Kohl auf dem Gemüsehobel in 3 mm breite Streifen hobeln<br />
(3) Apfel schälen, Kerngehäuse ausschneiden und den Apfel in feine Scheiben schneiden. Zwiebel fein hacken.<br />
(4) Butter in einem grossen Schmortopf zerlassen und die gehackten Zwiebeln darin leicht andünsten, dann den Kohl zugeben und weiterdünsten. Wenn das Gemüse nach einigen Minuten etwas zusammengefallen ist, mit einem Schuss Rotweinessig ablöschen, dann bis zu halber Hähe mit Wasser auffüllen.<br />
(5) Apfelscheiben zufügen, salzen, pfeffern, eine halbe Stunde zugedeckt leise köcheln lassen.</p>
<p><em>für die Kümmelkartoffeln:<br />
</em>(6) Kartoffeln gut waschen, der Lange nach halbieren oder vierteln, mit Olivenöl übergiessen und die Kartoffeln von Hand damit mischen, salzen, mit Kümmel bestreuen.<br />
(7) Kartoffeln auf ein Backpapier in ein Backblech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten bei 200 °C (Ober-/Unterhitze, Schiene 2) backen.</p>
<p><strong>Anrichten</strong><br />
Rotkraut und Kartoffeln auf vorgewärmte Teller drapieren, inzwischen eine Pfanne heiss werden lassen, die Wurstscheiben hineinlegen, kurz anwärmen, dann mit dem Absinth übergiessen und anzünden.</p>
<p><strong>Anmerkung</strong><br />
Eine Wiederholung des Abfackelversuchs habe ich aufgrund des Einspruches meiner Küchenchefin unterlassen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/3865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/3865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/3865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/3865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/3865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/3865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/3865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/3865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/3865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/3865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/3865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/3865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/3865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/3865/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=3865&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lamiacucina</media:title>
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			<media:title type="html">Saucisson à l&#039;absinthe</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Risotto mit gelben Randen</title>
		<link>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/16/risotto-mit-gelben-randen/</link>
		<comments>http://lamiacucina.wordpress.com/2012/01/16/risotto-mit-gelben-randen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 02:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lamiacucina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reis /Risotto]]></category>
		<category><![CDATA[Rande]]></category>
		<category><![CDATA[Reis]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Bete]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelbe Randen habe ich erstmals in Luzern gesehen und eingekauft. Sie schienen mir etwas weniger süss, roh leicht schärfer im Geschmack als die roten, sind aber überaus küchenfreundlich, indem sie nicht abfärben. Weils pressierte, hab ich sie ohne Vorkochen direkt in einen Risotto eingesetzt. Nach 20 Minuten waren sie knapp gar. Also keinesfalls gröber schneiden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23074&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Randenrisotto 0_2011 12 03_1754 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6446470667/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7019/6446470667_d6f51a2caa.jpg" alt="Randenrisotto 0_2011 12 03_1754" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Gelbe Randen habe ich erstmals in Luzern gesehen und eingekauft. Sie schienen mir etwas weniger süss, roh leicht schärfer im Geschmack als die roten, sind aber überaus küchenfreundlich, indem sie nicht abfärben. Weils pressierte, hab ich sie ohne Vorkochen direkt in einen Risotto eingesetzt. Nach 20 Minuten waren sie knapp gar. Also keinesfalls gröber schneiden oder dann vorgaren. Nächstesmal würde ich alle Würfelchen erst während 5 Minuten anbraten, dann nach untenstehendem Rezept weiterfahren. Ein guter Risotto mit dezentem Randengeschmack.</p>
<p><a title="CH-6004 Luzern 9_2011 11 26_1280 by lamiacucina, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lamiacucina/6423421505/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7160/6423421505_07e1188cd9.jpg" alt="CH-6004 Luzern 9_2011 11 26_1280" width="500" height="500" /></a></p>
<p><strong>Zutaten</strong><br />
200 g Rundkornreis (Carnaroli)<br />
1 Schalotte, 40 g, fein geschnitten<br />
2 gelbe Randen (Bete), ca. 350 g<br />
50 ml Weisswein<br />
600-700 ml heisse Gemüsebrühe, ungesalzen<br />
3 Elf. Parmesan gerieben<br />
40 g Butter<br />
Olivenöl<br />
Salz, Pfeffer, Piment<br />
glatte Petersilie</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
(1) Die gelben Randen schälen, in max. 5 mm grosse Würfelchen schneiden.<br />
(2) Eine Handvoll der Würfel in wenig Olivenöl in einer beschichteten Pfanne langsam während ca. 20 Minuten anbraten. Salzen, würzen.<br />
(3) 20 g Butter in einem Topf schmelzen lassen, die Schalotten zufügen und kurz andünsten (dürfen keine Farbe annehmen), dann den Reis zugeben, glasig werden lassen, zuletzt den Rest der Randenwürfel zugeben, kurz mitdünsten und mit dem Wein ablöschen.<br />
(4) Den Risotto unter stetem Rühren bis zur sämigen Konsistenz einkochen, die verdunstete Flüssigkeit immer wieder durch kleine Zugaben von Gemüsebrühe ersetzen.<br />
(5) Nach 20 Minuten restliche Butter und den Parmesan unterrühren.<br />
(6) Mit Pfeffer, Piment und ggf. Salz abschmecken. Servieren mit Petersilie und den gebratenen Randenwürfeln.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lamiacucina.wordpress.com/23074/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lamiacucina.wordpress.com/23074/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lamiacucina.wordpress.com/23074/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lamiacucina.wordpress.com/23074/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/lamiacucina.wordpress.com/23074/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/lamiacucina.wordpress.com/23074/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/lamiacucina.wordpress.com/23074/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/lamiacucina.wordpress.com/23074/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lamiacucina.wordpress.com/23074/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lamiacucina.wordpress.com/23074/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lamiacucina.wordpress.com/23074/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lamiacucina.wordpress.com/23074/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lamiacucina.wordpress.com/23074/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lamiacucina.wordpress.com/23074/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lamiacucina.wordpress.com&amp;blog=732973&amp;post=23074&amp;subd=lamiacucina&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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