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Ravioli pasticciati

Ravioligratin
Ravioligratin

Ravioligratin. Ein altes, bewährtes Rezept von Frau L. um zugekaufte, dicke, mehlig-pappige Ravioli geniessbar zu machen. Dicke, mehlige Fabrikravioli sind längst aus unserer Küche verschwunden, ich nehme meine köstlichen Agnolotti aus dem Tiefkühler und tue als ob. Müssig zu erwähnen, dass die Agnolotti auch in dieser Form ausgezeichnet schmecken.

Zutaten
40-50 Agnolotti oder wenn es unbedingt sein muss: dicke, mehlig-pappige Fabrikravioli oder irgendetwas dazwischen. Füllung mit Fleisch oder Ricotta&Spinat. Menge für 2 Personen.
gute Butter
4 Elf. natives Olivenöl
8 kleine, möglichst gute Tomaten (300 g)
1 kleine Schalotte
1 junger Knoblauch
30 ml Tomatenketchup
Salz, Pfeffer

1 – 1.5 dl Halbrahm
1 Elf. Herbes de Provence oder meine erbe mediterranee. Unbedingt darauf achten, dass zerstossener Fenchel und etwas Lavendel in der Mischung ist, sonst nachbessern. Das macht den Reiz der Würzung aus.
40 g Sbrinz oder Parmesan, frisch gerieben
3 Elf. Panierbrösel, selbst gemacht

Agnolotti in der Tomatensauce
Agnolotti in der Tomatensauce
Rahm, Käse und Brösel drüber
Rahm, Käse und Brösel drüber

Zubereitung
(1) Tomaten waschen, halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf ein Kuchenblech legen, salzen, pfeffern, mit dem blättrig geschnittenen Knoblauch belegen, mit wenig Olivenöl überträufeln und ca. 1 Stunde bei 110°C Umluft im Backofen confieren.
(2) Schalotte fein hacken, in Olivenöl anschwitzen, mit dem Ketchup ablöschen, die grob geschnittenen confierten Tomaten zugeben und bei ganz kleinem Feuer 5 Minuten kochen. Würzen mit den herbes de provence, Salz und Pfeffer.
(3) Tomatensauce in eine Gratinform vorlegen. Indessen die Ravioli in siedendem Wasser kurz kochen (gefroren: ca. 3 Minuten), so dass sie 3/4 gar sind. Dazugeben. Anschliessend mit dem Halbrahm übergiessen, so dass alles eintaucht, Käse überstreuen, ganz am Schluss die Panierbrösel überstreuen und sofort (damit sie knusprig bleiben) im gut auf 220°C vorgeheizten Ofen (Unter-/Oberhitze, Schien 2) während etwa 20 Minuten backen.

Ravioligratin
Ravioligratin

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Mohnschmarrn auf Apfelgratin

Mohnschmarrn000_redc2008_0209
Mohn, nicht von Morpheus, dem Gott des Traumes, auch nicht aus der Unterwelt des Orpheus, sondern aus dem niederösterreichischen Waldviertel, spielt heute die Hauptrolle in meinem Dessert. Stark vereinfacht und mengenreduziert nachgekocht nach einem Rezept von Lisl Wagner-Bacher vom Landhaus Mautern in Gourmet 58. Mein später Beitrag zu dem von Barbara und Ulrike spät ausgerufenen Mohnwochenende. zum Programmheft Weiterlesen

Gratin di patate, mele e salvia

Kartoffel-Apfel-Salbei-Gratin und verschämter Fleischecke
Unser Bester. Kartoffel-Apfel-Salbei-Gratin ohne Käse. Säuerliche Äpfel mit dem Salbei zusammen ergeben ein frisches Aroma mit einem Hauch Apfelsüsse. Die Kartoffeln freuen sich und wir damit. Unsere Lieblingsbeilage zu Fleisch ohne Sauce. Dazu gabs ein etwas weniger denkwürdiges, darum an den oberen Bildrand verbanntes Kalbsnierstück, niedergegart. zum Rezept Weiterlesen

Gratin de cardons au parmesan

Gratin de cardons
Gratinierte Kardy. Eines dieser bei uns halbvergessenen Gemüse, vermutlich schon im 16. Jhdt. aus einer wilden Artischockenform herausgezüchtet. Kardy (Karden, Cardons, spanische Artischocke) stammen aus dem Mittelmeerraum. Sie werden hauptsächlich in Spanien, der Provence und Italien angebaut, im Herbst geerntet und zum Bleichen der Stielrippen zusammengebunden, in schwarze Folie gewickelt oder im Keller eingeschlagen. In der Romandie (französische Schweiz) und der Provence haben die Karden als Bestandteil des Weihnachtsmenus eine lange Tradition. Hier findet man sie kaum, wenn, dann beim Italiener. Ich mach sie hier ganz einfach als Gratin, mit Béchamel und Käse gratiniert. zum Rezept Weiterlesen

Waadtländergratin mit Neuenburger-Saucisson

Gratin Vaudois et SaucisseGestern Samstag hat der Winter ein letztes Rückzugsgefecht geliefert. Im Kühlschrank lagen noch ein Neuenburger Saucisson und viel Lauch der verarbeitet werden wollte. Kartoffeln sind immer welche da: Fall klar, Waadtländer Lauch-Kartoffelgratin. Keine Waadtländerwurst, die ist mir zu grob und zu fett. Die Neuenburgerwurst ist feiner gehackt und, gewiss ebenso fett. Damit Gratin und Wurst keinen Krach im Magen kriegen, zum Ausgleich ein Glas Wein vom Bielersee. Und jetzt Ende Winter. zum Rezept: Weiterlesen