Die Frist ist um…

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… die Frist, die ich mir für meine Dauerbloggerei gesetzt habe.

Waren es im ersten Jahr meiner Blogtätigkeit noch etwa 30 Blogs, die ich täglich gelesen habe, sind es heute über 200, die ich lese oder mindestens überfliege. Da ich einer von jenen bin, die alles gründlich machen wollen, kann man sich leicht ausrechnen, dass ich täglich 3 bis 4 Stunden ausschliesslich damit zubringe. Zeit, die mir für das Unterhalten des eigenen Blogs fehlt. Das merkt man meinen Beiträgen an, sie sind nicht mehr so verfasst, wie ich mir das wünsche. Aus Zeitdruck ist manches zur Fliessbandarbeit geraten, nur um dem Anspruch, beinahe täglich zu bloggen, gerecht zu werden.

Will ich das ? Wozu ? … Nein.

Hinzugekommen ist die kommerzielle Vereinnahmung der Blogger. Die täglichen Anfragen an den „sehr geehrten Herrn Webmaster“ nach Blogverlinkungen und Produktempfehlungen. Awards, Aufforderungen zur Teilnahme an Produktetests und an Miss-Superblogwahlen. Mitansehen, wie sich sonst durchaus vernünftige Menschen von den Verlockungen des Kommerzes korrumpieren lassen.

Will ich das ? Wozu ? … Nein.

Nach zwei, drei (vergeblichen) Anläufen, an meiner Publikations-Frequenz etwas zu ändern, nach dem Anraten verschiedener Kolleginnen, kürzer zu treten (weniger sei mehr), bin ich zur Einsicht gekommen, auf  diese Empfehlung einzugehen. Kochen, Essen und Bloggen sollen mir weiterhin Vergnügen bereiten.

Um mein Zeitmanagement wieder ins Lot zu bringen, werde ich meine täglichen Gewohnheiten ändern müssen, selektiver lesen, selektiver kommentieren, weniger schreiben. Einfach weniger. Von Allem weniger.

Die Kochbloggerszene hat sich in den vergangenen 5 Jahren stark ausgedehnt, hat sich von einer lockeren Interessen-Gemeinschaft zu einer fragmentierten und teilweise satellisierten Szene gewandelt. Wahre Spitzenköche (meist Köchinnen), Gelegenheitsköche und Alltagsköche buhlen um die Gunst der Leserschaft und es werden immer mehr. In der Flut der Angebote gilt das Prinzip: Je lauter, desto besser wird man gehört. Neue und leise auftretende Blogs haben zunehmend Mühe, ein grösseres Lesepublikum um sich zu scharen. Da schadet es nichts, wenn einer von den  Mittelaltbloggern sich wieder zurücknimmt und das Feld Jüngeren überlässt.

Statt anaximandrischer Dauerblogger will ich künftig nur noch Gelegenheitsblogger sein. Meine Küche wird sich dabei nicht ändern. Mit den als Folge sinkenden Leserzahlen wird auch das kommerzielle Interesse an meinem Blog wieder verschwinden. Ich werde wieder mehr Zeit haben und darf in Ruhe wieder kochen und so wird sich alles wieder einrenken. Kein Aprilscherz. C’est la vie. Selawie🙂

117 thoughts on “Die Frist ist um…”

  1. Wo du Rächt hesch, hesch du Rächt. Punggt.
    Gniess di neyi Freiheit ! I mag dir si vo Härze gunne !

  2. Ich kann Dich gut verstehen, obwohl ich nur werktags blogge, macht es auch Druck, neben all der Freude.
    Mit meinem Vollzeitjob kann ich allerdings gar nicht so viele Blogs lesen wie ich möchte.

    Tritt mal kürzer, soll ja alles auch noch Spaß machen. Treu bleib ich Dir trotzdem🙂

  3. Ja, das kann auch ich inzwischen gut nachvollziehen und ich bin ja noch nicht so lange dabei. Das Kochen und Bloggen soll uns Freude bereiten und nicht zum Stress ausarten. Prioritaeten muessen gesetzt werden und weniger ist oftmals mehr. Ich habe mich des oeftern gefragt wie Du das zeitlich so managst oder ob Du noch einige Mitarbeiter hast.
    Wie auch immer, enjoy what you do!

  4. „anaximandrische“, „satellisierte“, „Selawie“ – ich habe wieder viele neue Wörter kennengelernt. Schon allein deswegen lese ich deinen Blog täglich. Ich werde weiterhin täglich mitlesen, auch wenn du gar nichts schreibst…

    liebe Grüsse vom Muger

  5. Darf man Schweizer zum Thema Aprilscherz trauen?
    Weniger ist auf jeden Fall mehr, ich hatte mich schon öfters gefragt wie du das tägliche Bloggen plus deine Kommentierung auf anderen Blogs so auf die Reihe bekommst.
    Geniesse deine Entschleunigung (wohl das Wort des Jahres) und ich freu mich über die „weniger ist manchmal“ mehr Beiträge

  6. Ich stimme Dir in allen Punkten zu.
    Es gibt wirklich mehr im Netz zu lesen, als der Tag an Stunden hergibt.
    Und ich finde es derzeit auch anstrengend, bei allem up-to-date zu bleiben. Kann sein, daß ich demnächst meine Blogroll auch mal wieder umsortiere.

    Du hast ja hier schon ziemlich viele Rezepte veröffentlicht, da kannst Du ruhig mal einen Gang (oder zwei) zurückschalten.

    Die Osterdeko finde ich übrigens sehr knuffig!🙂

  7. Im ersten Moment dachte ich, die Frist galt dem Osterhasen über Dir, der nun geschlachtet werden soll…..aber nein, es war noch schlimmer! Mir werden sie schon fehlen, die täglichen super Fotos, die wunderbaren Gerichte – auch wenn ich die meisten nur angeschaut habe -….und die täglichen Kommentare und der Kommentar zum Kommentar😦 Aber Du hast vollkommen richtig entschieden – es darf kein Druck entstehen. Das ist zu belastend. Ich werde trotzdem ganz oft reinschauen – schon um nichts zu verpassen!

  8. Finde ich gut. Das „weniger ist mehr“ Motto versuche ich auch immer wieder anzugehen und trotzdem verzettle ich mich öfters mal. Ich bin schon froh, mich bei den 20 Blogs, die ich lese wirklich auf dem Laufenden zu halten.

  9. Die Entscheidung ist genau die richtige. Ich hoffe es ist kein Aprilscherz! Denn allen Punkten, die man nur, wie man selber empfindet, gerecht werden kann, sollen mit Freude geschehen. Wenn die „Arbeit“ zur Arbeit und zum Fließbandkonsum wird, ist der Punkt erreicht, kürzer zu treten.

    Ich habe es zeitlich noch nie geschafft täglich zu bloggen. Für mich ist es derzeit eine Herausforderung es ein bis zweimal pro Woche hin zu bekommen.
    Und ich nehme Deinen Bericht dennoch als Anregung und werde meine Blogroll und RSS-Feed mal überarbeiten.

    Und so freue ich mich auf die wenigen Deiner wunderbaren Berichte.
    Herzliche Grüße

  10. April April, wer’s glaubt, wird seelig!

    Robert, ich mochte Dein Blog früher echt gerne, das waren noch „Deine“ Rezepte, authentisch und originell. Keine permanente Nachkocherei, dafür kann ich auch meine vielen Kochbücher aufschlagen, und, dann hat mich diese Messe -ähnliche Beweihräucherung der Kommentare echt abgestossen, hatte was von der Messias spricht zu Euch Kochvolk, das ist jetzt kein Neid, im Gegenteil, ich würde das gar nicht wollen.
    Und, ja, wo immer ich einen neuen Blog über 30 Umwege entdeckt hatte, warst Du schon, das brachte mich eher zum Lachen und ich dachte, mon Dieu, hat Robert aber viel Zeit!
    Deswegen bekamst Du auch von mir eher manchmal kritische Kommentare, die Dich sicher verärgert haben, aber bei dieser unkritsichen Ja Sagermasse reizte das einfach!

    Aber ob Du von der Droge abkommst, on verra.
    Koch einfach, blogge einfach Euer Abendbrot, das gleiche Rezept, ist doch echt egal, und setz Dich nicht unter diesen Druck, und, was die Anfragen angeht, einfach Kontaktadresse weglassen, hatte ich auch bislang und seit ich eine habe, vermehrt sich das auch und ich werde es wohl bald lassen!

    Aber ich befürchte, dies hier ist ein Aprilscherz und sage dann schon mal tschüss Robert!

  11. Ich freue mich für dich und für Frau L. Es gibt so viele schöne Dinge, die neben der wunderbaren Welt des Bloggens auch ihren Platz haben sollten. Hinein mit euch ins pralle Leben!

  12. Lieber Robert, ich kann deine Entscheidung gut verstehen, denn jeder sieht hier enorme Veränderungen seit dem Beginn deiner Bloggerei, die ich auch seit 2007, wenn auch nur sporadisch und nicht unbedingt als Koch-Liebhaberin, verfolge.

    Bloggen kann – wie man liest – auch zur Last fallen, und wer will das schon, Spaß machen, der Kontakt nach draußen mit netten, gleichgesinnten Menschen das sollte in meinen Augen das Hauptziel sein – auch für mich.

    Immer mit einem Auge bei dir
    margitta 8)

  13. Ich danke dir für das was du getan hast. Ich werde es vermissen. Zum Glück verschwindet im Netz das Geschriebene und Fotografierte nicht so schnell. Noch einmal vielen Dank und jetzt giesse ich das Einweichwasser meiner letzten Dörrbohnen ab—

  14. Ich gehöre zu der Ja Sagermasse und finde Deine Entscheidung mehr als klasse!
    Auch wenn es in Deinen Augen vielleicht manchmal Fließbandarbeit war, haben mich Deine Beiträge erfreut.
    Auch Deine „Nachkocherei“ sprach mich und wie die vielen anderen Kommentatoren an. Die Kommentare haben es gezeigt und manch ein Blogger/in wäre froh auch nur annähern so beachtet zu werden!
    Ich freue mich auf jeden Beitrag von Dir egal ob täglich, wöchentlich,oder wann auch immer.

  15. Ich kann deine Entscheidung sehr gut verstehen und beglückwünsche dich zu diesem Entschluss. Auch ich habe in letzter Zeit meine Lesetätigkeit in anderen Blogs deutlich eingeschränkt – man kann einfach nicht mehr überall auf dem Laufenden bleiben.

    Genieße die gewonnene Zeit und verwöhne uns weiterhin nach deinem Gusto mit Rezepten, die du empfehlenswert findest!

  16. Ach.

    Das ist schade.

    Ich habe mich so an dich gewöhnt🙂
    Aber verstehen tu ich das, klar.
    Und für Frau L. ist es sicher auch schön, wenn sie jetzt wieder öfter „normales“ Essen hat😉

  17. Mein erster Gedanke war: ja, so hätte ich es auch gesagt. Denn dies wird irgendwann, ein gewisser Erfolg vorausgesetzt, eine Sache von innerem und äußerem, von Druck und Gegendruck. Ein fragiles Gleichgewicht, bei dem man sich berechtigt die Frage nach dem Wozu stellt.

    Denn überall lauert die Gefahr, nur noch unter dem Gesichtspunkt der Verwertbarkeit zu handeln; für einen Genussblogger, der irgendwann auch Kochen und Essen unter eine solche Maxime stellt, ein geradezu tödliches Paradoxon, dass einem über kurz oder lang die Freude verloren geht, die doch eigentlich der Ansporn zum Bloggen sein sollte, und die Freude am Kochen gleichfalls. Und sich zwingen, etwas zu genießen?

  18. schade, auch wenn ich etwas zweifle ob es in der Tat kein Aprilscherz ist🙂 Wenn etwas zur Last wird muss es geändert oder anders organisiert werden, das kennen wohl alle.
    Grüssli
    Irene

  19. Ja, ist zu überlegen, ob das ein Aprilscherz ist. Aber die Überlegungen sind doch recht gründlich von dir angestellt und ich gratuliere dir dazu, auch wenn es diesmal nur ein Aprilscherz war, ist es nächstest Jahr vielleicht doch schon ernst. (Vielleicht war dieser am 1.4. verfasst Beitrag ein getarnter Scherz, damit die Leserschaft aus der Reserve gelockt wird. Die Ente traut sich!)

    Erst wenige Kochblogs haben erkannt, wie sehr sie in die Marketingmaschine von Kochbuchverlagen, Kochzeugs und dergleichen verwurschtet werden. Erst wenige Köche und Köchinnen haben erkannt, dass man mit ein paar gar nicht so teuren Töpfen auch gut kochen kann und dass die teuersten Messer auch mit der Zeit stumpf werden. Keep it simple but delicious!

    Ich muss Bolli Recht geben. Seitdem du Rosenblatt rauf- und runterkochst, überfliege ich oft deine Beiträge, die dir sicherlich enorm viel Zeit gekostet haben. Aber ich will keinen Socken mit dreierlei Fleisch von Wildgeflügel stopfen, daher vertiefe ich mich in diese Rezepte und Texte gar nicht. Ich hoffe, du bist mir wegen meiner Ehrlichkeit nicht böse. Warum ich hierher immer wieder schaue, weil ich erhoffe, irgendwann steigt Herr L wieder aus der Asche und der Blog wird so erfrischend und lustig wie früher! Daher bestärke ich dich in diesen Ideen im April!

    Rutsche gut in den April, denn der tut mit uns was er will!

    Sei herzlichst gegrüßt aus Wien!

  20. Von Fließbandarbeit hab ich nichts gemerkt. Aber ich verstehe Dich gut. Drum habe ich erst gar nicht angefangen Rezepte zu bloggen. Das tägliche Lesen nimmt auch schon süchtige Züge an und ich werde mich ebenso auf Entzug setzen müssen. Deine Beiträge, und vor allem die Fotos, hätte ich davon allerdings ausgeschlossen. Du bist quasi schon in meinen Stoffwechsel integriert. Und ich hoffe, dass Du uns nicht allzulange warten lässt, sonst wird mein Truthahn wild …

  21. Ehrlich schade. Gleichzeitig absolut nachvollziehbar und führt hoffentlich zu vielen schönen neuen Erlebnissen fernab vom Rechner. Alles Gute aus München und ich werde gelegentliche Beiträge hier bestimmt weiterhin schätzen. Täglich ist gar nicht nötig. So wächst sogar die (Vor-)Freude daran.😉

  22. Es gibt Zeiten für etwas und es gibt Zeiten danach.
    Beide haben ihren Sinn und sollten nicht leichtfertig geopfert oder unnötig verlängert werden.

    Ich habe deinen enormes Pensum gesehen und deine Beiträge/Rezepte/Fotos genossen.
    Manches davon ist wirklich extrem gut.
    Und zeigt, was für ein Mensch dahinter steht und was für eine Frau ihn unterstützt.

    Nehmt euch Zeit, wirklich die Dinge zu tun, die euch am Herzen liegen – ihr müsst niemandem etwas beweisen. Wer es sehen will, sieht es.

    Es wäre schade, wenn dein Plan nicht ernst ist.
    Und dann auf jeden Fall einen zweiten Gedanken daran wert.

    Sonnige Grüße vom Ammersee
    Anne

  23. Ich bin mir sicher: Kein Aprilscherz! Dazu hast Du oben genannte Punkte in den letzten Monaten schon zu häufig leise angedeutet. Ich bin gespannt, ob Du durchhälst. Viele Grüße gen Süden! Messias🙂

  24. Aus meiner Erfahrung halten Blogger, die solche Ankündigungen machen es nie lange aus.😉 Hoffen wir mal, dass es bei dir auch so ist. So oder so mach wie es dir passt, ist ja schliesslich dein Blog.

  25. Du sprichst mir aus der Seele – es ist einfach zu viel, sowohl das selber regelmäßig bloggen als auch die 200+ Blogs zu lesen. Begrenzung fällt schwer, ich denke, das kommt vor allem durch ein schleichendes Gefühl, es nie zu schaffen – wie auch bei der Menge. Dir wünsche ich die Durchhaltefähigkeit, es etwas langsamer anzugehen und Leben 1.0 wieder mehr zu genießen. Nicht nur als Aprilscherz.

    Ich selbst arbeite da auch dran – bisher mit mäßigem Erfolg.

  26. In einem Punkt mag ich nichts ändern: Beantworten werde ich weiterhin alle Kommentare. Wer sich die Mühe macht, etwas hinzuschreiben, kriegt eine Antwort. Auch bei den vielen heutigen Zuschriften. Nur heute scheint die Sonne, da wollen wir wieder einmal ausfahren. Bis später. Ich kann mir mit der Beantwortung nun ja Zeit lassen.

  27. warum sollte das ein aprilscherz sein? und: warum sind die leute eigentlich so dreist zu glauben, einen anspruch auf deine täglichen mit enormer liebe zum detail verfassten beiträge zu haben? finde deine entscheidung richtig – und selbst das tut nichts zur sache, denn es ist deine. freue mich, von dir zu lesen, mir ist das ganz egal, ob jeden tag oder nur einmal im monat. schade hätte ich gefunden, wenn du einfach ganz aufgehört hättest, solange du doch freude daran hast – und selbst das wird sich einmal ändern. habt einen schönen frühlingsbeginn, du und frau l.!

  28. *schnief*
    Das ist einer der wenigen Blogs, die ich wirklich täglich lesen. Wirst mir fehlen, Robert! Aber verstehen kann ich es. Es gibt für alles im Leben eine Zeit und wenn man merkt, irgendetwas wird zur unangenehmen Pflicht, dann sollte man überlegen, ob man nicht etwas ändert.

    Genieß die Sonne und lass sie dir auch ins Herz scheinen!

  29. Ich finde es gar nicht so schlecht. Denn jeder, der viele Blogs zu lesen hat, weiß, dass man oft nur überfliegt. Und das wird dir nicht gerecht. Dein Blog muss man gründlich lesen, dafür ist er einfach zu gut.
    Solltest du es wirklich durchhalten, hätte ich jetzt mehr Zeit gründlicher zu lesen. Denn ganz vermissen möchte ich dich nicht.
    Ich hab mich da nie unter Druck gesetzt jeden Tag was zu schreiben. Obwohl ich manchmal schon ein schlechtes Gewissen hab, wenn ich nur zweimal die Woche oder noch weniger poste…

  30. Wie Bolli will ich ein einem Aprilscherz denken. Egal was Du entscheidest, es ist auch gut. Dein Blog bleibt offen und wir können von Deiner Küche weiter profitieren und das gefällt mir.

  31. Aprilscherz oder nicht, die Diagnose kann ich nachvollziehen. Obwohl ich erst seit einem guten Jahr (wenige) Blogs lese, fällt auch mir die Veränderung in „der Szene“ vor allem in den letzten paar Monaten auf. Das kann man wahrscheinlich nicht aufhalten, aber wenn man aus einem Zug an irgendeiner Station einfach mal aussteigt und durchatmet, findet man vielleicht neue interessante Dinge und kann dann einfach später mit einem anderen Zug weiterfahren (muss ja kein Eilzug sein).
    Trotzdem wird mir die tägliche Lektüre ein bisschen fehlen.

  32. Ich habe mich immer schon gefragt, wie du das schaffst. Meine Motivation ist eine Andere. Für mich bedeutet mein Blog ein Zusatz-Angebot zu meinen Kochkursen und das läuft auch gut so. Ich hätte nie im Leben mehr Zeit. Deine Entscheidung finde ich sehr gut. Wenn ich einmal keine Lust habe lass ich es ganz, da bin ich mir sicher. Bloggen kann auch süchtig machen.

  33. Ich bin etwas schockiert über den Angriff Bollis und komme mir vor wie in einer schlechten Frauenzeitschrift, die sagt „bleib du selbst“ und auf der nächsten Seite Diättipps veröffentlicht. Seit wann ist es denn schlimm wenn man Kochkurse besucht und dann die Rezepte bloggt? Ich finde das total toll, auch wenn ich sicherlich nie ein Rezept nachkochen würde. Man merkt doch trotzdem, dass das was Herr L tut mit Leidenschaft gemacht wird. Und man kann doch niemanden sagen „Bleib natürlich“ und ihn dann kritisieren wenn er das bloggt was er gekocht hat!

  34. Lieber Robert, schön wie Du innehälst und hinterfragst, ob das was Du tust, noch immer gut für Dich ist. Und es ist schön, dass Du zu einem für Dich stimmigen Ergebnis gekommen bist, viel Freude bei der Umsetzung und weiterhin beim -abgespeckten- Bloggen. Liebe Grüsse Andrea

  35. Nach kurzem Überfliegen der Tagesnachrichten auf der Startseite führte mein erster Klick immer zu dir. Das wird schon eine kleine Umstellung, aber du hast vollkommen Recht, Bloggen soll Spaß machen und es ist wichtig, dass einem selbst das gefällt, was man kocht/schreibt/fotografiert. Zu manchen Zeiten würde ich schon bei meinen mickrigen zwei Blogeinträgen pro Woche unter Stress kommen und ich habe mir geschworen, es dann konsequent sein zu lassen. Gibt´s eben mal nichts, meinen Leser/innen ist das glaube ich ziemlich egal und ich esse meine geliebten Spaghetti Bolo oder mache mir ein Brot, fertig.🙂
    Habt eine schöne Ausfahrt heute und genießt die Sonne (die sich bei uns leider schon wieder verabschiedet hat)!

  36. Aus ähnlichen Überlegungen und Konsequenzen kann ich dich nur zu deinem Entschluss beglückwünschen.
    Keine Verpflichtung, reine Freude soll ein Blog sein. Ab und zu muss man über Sinn und Zweck seines Blogs reflektieren. Was du so treffend als Buhlerei um Leserschaft bezeichnest, die Kommerzialisierung, Oberflächlichkeit und Gewschwätzigkeit – das allles verhindert echten Genuss an der Kommunikation, am Kochen, am echten Leben.
    Ich habe mich immer gewundert, wie du das aushältst, auf alle Kommentare pflichtbewusst und vor allem geduldig zu antworten, meinungslose Adoranten und spitzzüngige Kritiker zu ertragen. Ich will wieder von einem Robert lesen, der Spass hat! Und wenn es nur einmal im Monat wäre!

  37. Ich kann Deine Entscheidung vollkommen nachvollziehen. Auch mir und vielen anderen geht es ähnlich – man hat einfach nicht genug Zeit, um alles unter einen Hut zu bringen. Hier meine ich auch das tägliche lesen und kommentieren anderer Blogs. Auch wenn ich noch nicht so lange dabei bin, habe ich bemerkt, dass ein eigener Blog mit sehr viel Arbeit verbunden ist. Viele können sich das glaube ich auch gar nicht vorstellen. Ich blogge meistens nur am Wochenende, da ich unter der Woche einfach zuviel Streß habe, um abends noch etwas selbstgekochtes zu verzehren.

    Ich hoffe aber trotzdem, dass wir regelmäßige Beiträge von Dir zum Lesen bekommen, weil sonst würde in der Foodbloggerszene einer der grandiosesten Blogs fehlen!

    Alles liebe und ein schönes Wochenende

  38. Aber bitte, bitte weiterhin Bilder aus der schönen Schweiz, an denen sich mein Herz erfreut!!!!! Denn da sowohl meine Tochter als auch meine Schwester in Basel leben und arbeiten, bin ich öfter mal da. Wie schon früher als Kind, als meine Eltern uns die Berge im Berner Oberland hinaufgescheucht haben.
    Mit herzlichem Gruss Brigitte

  39. Lieber Robert, ich verstehe dich – als ehemalige Täglichbloggerin und dabei auf wesentlich niedrigerem Niveau als du – so gut; das Täglich-Bloggen wird schnell zur Sucht und der Zwang immer neue Rezepte vorzustellen, lässt einen bald nicht mehr ‚frei‘ auswählen und irgendwann verändert sich dadurch auch der Blog.

    Nach langer Pause habe ich mich versucht in letzter Zeit wieder mehr in die anderen Blogs einzulesen und war baff erstaunt, wie viele neue Blogs es gibt…ja sogar täglich neue.
    Und ich muss sagen, das fühlt sich irgendwie fremd an, das ist nicht mehr die gemütliche Bloggerszene aus der Zeit, in der ich selbst zu bloggen begonnen habe…
    und wenn ich deine heutigen Zeilen lese, höre ich ähnliche Gedanken/Emfpindungen heraus?!

    Ich wünsche dir und Frau L., dass du dein Vorhaben in die Tat umsetzen kannst…anfangs wird es noch schwer fallen, aber irgendwann kommt der Tag, an dem du merkst, dass es dir besser geht, du dich wieder unbeschwerter mit deinem Hobby beschäftigen kannst.

    Ich werde weiterhin eine sehr treue Leserin und ein Fan von dir bleiben.

    Alles Liebe
    Eva

  40. Herzlichen Glückwunsch für Dich und Frau L. zu diesem Entschluss. Genieße das Leben und tue das, war Dir (Euch) gut tut.
    Und mir ergeht es auch so, dieses laute, marktschreierische Gehabe, das sich immer mehr ausbreitet, strengt mich zusehends an.
    Diese Entwicklung ist aber nicht nur unter den Bloggern zu beobachten, sondern praktisch in allen Lebensbereichen. Zuhause vor meinem Computer kann ich entscheiden, welchen Blog ich lesen möchte und welchen nicht. Im Arbeitsleben habe ich oft leider keine Wahl.
    Und gerade deshalb, würde ich gerne auch weiterhin ab und zu etwas von Dir hören, denn Deine ruhige, bescheidene, humorvolle Art ist Seelenbalsam für mich.

  41. Morgen ist das Wetter auch noch schön, und übermorgen ebenfalls. Gute Voraussetzungen, dein Vorhaben durchzuziehen. Aller Anfang ist schwer, bekanntlich.
    Viel Vergnügen mit der neu gewonnenen Zeit, und weiter viele Ausflüge zu interessanten kulinarischen Kraftorten.

    Alles Gute. Heinz Bühler

  42. Lieber Robert,
    du hast recht, ich könnte das Bloggen auch hauptberuflich betreiben, wenn ich nur etwas bezahlt bekommen würde, aber ich bekomme mehr Anfragen in Coaching und Web-Texten, am besten alles umsonst…😉
    Nun, ich habe auch reduziert, ist ja auch Fastenzeit… Blogfasten, das hat unser Rufus bestimmt auch im Programm🙂
    Alles Liebe für dich, ich hoffe, dich doch hin und wieder zu lesen!
    Herzliche Grüße aus Wien, Elisabeth

  43. Deine Entscheidung finde ich klasse! Ich habe erst kürzlich Blogs entdeckt und folge einzelnen, die mir gut gefallen. Bei Dir habe ich mich ehrlich gesagt schon darüber gewundert, wie oft Du etwas veröffentlichst. Die anderen von mir sehr geschätzten Blog-Schreiberinnen schreiben nur alle paar Wochen einen neuen Beitrag, und darauf freue ich mich dann umso mehr. So wird es mir mit Deinen schönen Geschichten, Rezepten und Bildern nun auch gehen.
    Viel Spaß beim Leben mit etwas anderen Prioritäten!

  44. Ich hoffe, das ist ein Aprilscherz. Ich finde Deine Rezepte zu ca. 70 % appetit-und kochanregend; bin immer schon gespannt auf den neuen Tag.
    Die 200 anderen Blogs kannst Du Dir ja schenken.

  45. Die Welt ist bunt, das Internet schnell und Innehalten schwierig.
    Eine latente Überforderung wohnt diesem Medium inne. Daran lässt sich nichts ändern.
    Eine Deiner Hoffnungen wird sich jedoch nicht erfüllen: Weniger Schreiben wird nicht geringere Seitenzugriffszahlen nach sich ziehen. Das Netz vergisst nicht. Deine Prominenz schon gar nicht.

    Ach ja, Lieblingskochblog, dennoch…

  46. Hm, ein Aprilscherz kann es eigentlich nicht sein, dazu klingt es zu ernsthaft und du hast es ja vorher auch schon angedeutet. Jeder Blogger kommt an den Punkt, wo man sich fragt: warum mache ich das? Warum ist meine Blogroll so umfangreich? Was will ich überhaupt? Ich wünsche dir, dass du eine für dich passende Antwort findest. Bloggen ist nicht die Welt, ist nicht alles. Deine Kochrezepte sind für mich natürlich viel zu speziell, zu schwierig. Dennoch habe ich mir schon dies oder das rausgepickt und dass ich deine Ausflugsbeschreibungen mit Info und Fotos sehr mag, das weißt du ja.
    Liebe Grüße und verschwinde bitte nicht ganz,
    Ingrid

  47. Ehrlich gesagt hab ich mich des öfteren gefragt, ob dein Tag mehr Stunden hätte als meiner. Mach einfach, wie DU es möchtest, kein Stress, kein Druck.
    Und wenn das nun doch nur ein Aprilscherz ist, dann ist es auch OK🙂

  48. Wenn Du uns vermisst, sind wir wieder für Dich da. Wir, die Leute in Deinem Computer, werden Dich und Deine Beiträge auf alle Fälle vermissen. Geniess den Blog-Urlaub, und wenn Dir langweilig wird, weisst Du ja, was zu tun ist.
    Alles Gute!

  49. Ist ja schon mal ein erster Schritt!
    Noch besser für die Welt wäre aber, wenn alle Koch- blogs, Bücher, websites verschwänden.
    Kochen, d.h. das Denaturieren und Ruinieren wertvollster Inhaltsstoffe durch sinnloses Erhitzen über die biologische Schwelle (42°C) ist eine der unverständlichsten Zivilisations- Sackgassen …
    In diesem Sinne, wünsche ich Dir ein entspannteres Leben. paradise your life ! und zieh Dir vielleicht mal ein paar ordentliche rohköstliche Rezepte rein 😉

  50. Gratulation Robert! Ich freu mich für dich und deine Frau! Ich hab die Bloggerei auch drastisch reduziert als ich gemerkt habe, daß ich immer wenn ich nicht zum Bloggen kam mit schlechtem Gewissen gekämpft hab. Ein Blog soll ein Tagebuch in erster Linie für MICH sein und nicht in Zwang ausarten. Über die vielen netten Freundschaften die dabei entstanden sind, freu ich mich immer noch, aber echte Freunde brauchen keine täglichen Bezeugungen ;-)) die wissen immer wo sie sich finden!
    liebe Grüsse und bis irgendwann

  51. Kein Hobby sollte zum Zwang werden. Daher würde ich mich freuen hier ab und zu noch ein schönes Rezept zu lesen. Nachzukochen habe ich jedenfalls noch für die nächsten Jahre genug. Genieß gemeinsam mit Frau L. den Frühling und mach dir auch mit dem Kommentieren keinen Streß.

  52. Robert, was soll ich sagen – sie werden mir abgehen, die schönen Bilder, die vielen kleinen versteckten Details, das umfangreiche Wissen zu so vielen Themen und vor allem die vielen originellen Ideen und genialen Umsetzungen. Zum Kochen kann ich ja bekanntermaßen wenig sagen … eigentlich far nichts😆

    Ich kenne die Phasen und kann Dich verstehen: ein bisschen, mehr, noch mehr, viel … ein Loch, wiederkommen. Wie es dann weitergeht weiß ich noch nicht. Jedenfalls artet es mit der Zeit immer mehr aus und irgendwann muss man wohl den Stecker ziehen in der einen oder anderen Form.

    Du machst das schon richtig❗

  53. Hoppla, da hab ich mir was eingebrockt: Beinahe 70 Kommentare zu beantworten. Aber ich ich habs versprochen, also tue ich es.

    @Basler Dybli: dem Geniessen sind Grenzen gesetzt.

    @Mestolo: Danke für deine Treue. Ich werds Dir auch bleiben. Nicht täglich, aber oft.

    @My kitchen: ich bin kein guter Zeitmanager und verliere mich oft in Nebensächlichkeiten. Deshalb muss ich die Notbremse ziehen.

    @edekaner: da werden neue nachwachsen !

    @SchnickSchnackSchnuck: Frau L. hat mir heute morgen gesagt:
    „4 Jahre war mein Gatte krank,
    nun singt er wieder, gottseidank !“

    @der Muger: die modernen technischen Hilfsmittel sind schon erstaunlich.

    @Tina: das innerliche Loslassen hat gedauert, nun ist es soweit.

    @Nathalie: ich hab schon einen Tag hinter mir. Das Fotografieren hab ich aber noch nicht lassen können🙂

    @Hesting: die Osterdeko ist unser guter Hausgeist, Prinz Osterhase aka Selawie. Der steht das ganze Jahr über in seiner Klause !

    @Ulrike: da bin ich mir ganz sicher.

    @chezuli: nein.

    @Hanne: ich hoffe schon, dass es etwa zweimal die Woche zu einem Beitrag reicht. Also alles halb so schlimm.

    @kochschlampe: bei mir gerät alles früher oder später zum stress🙂

    @Birgit: eine weise Entscheidung. Aber hat man einmal angefangen, zu sammeln, kommt man kaum mehr aus der Spirale.

    @anie’s delight: neben dem Beruf noch zu bloggen ist ohnehin ein Wunder, das ich nie ganz begriffen habe.

    @Peter: ernst, ernst.

    @Bolliskitchen: Ich habe deinen in den letzten Monaten gewachsenen Unmut über meinen Blog nie richtig verstanden. Was das Nachkochen betrifft: ich war und bin nie ein „Kreativer“ gewesen. Ich habe immer gerne nachgekocht und werde es weiterhin tun. Kreativität kann man sich auch durch das Lesen vieler Kochbücher „anlesen“. Messias ? Meine ersten Beiträge lesen sich „Oberlehrerhafter“ als die heutigen, finde ich…. Ich habe die vielen Kommentare nicht gesucht, vielleicht teilweise provoziert, da ich alles beantworte. Aber ich finde, wenn sich jemand die Mühe macht, einen Kommentar zu schreiben, soll er auch eine Antwort kriegen. Wie mühsam ist es doch, wenn man Kommentare abgibt, und nie ein Echo hört. Der Eintrag ist kein Aprilscherz, aber auch keine definitive Verabschiedung.

    @Jutta: ins volle Leben nicht mehr, aber ein paar vorsichtige Trittlein in die Richtung kann man ja riskieren😉

    @Rosa: there is no April-joke.

    @Fritz: eigentlich wollte ich am Sonntag…. den hab ich eben verschoben.

    @ultraistgut: Kontakt nach draussen hast Du glücklicherweise.

    @gourmeur: Frau L. war die treibende Kraft😉

    @Braschi: das tönt ja wie ein Nachruf. Nein, Spätestens am Dienstag kommt wieder ein Rezept.

    @Gourmet-Büdchen: zwei bis dreimal die Woche liegen schon drin.

    @Petra: Danke Petra, Du warst und bist immer noch mein Vorbild !

    @sammelhamster: Frau L. hat mir schon Listen präsentiert mit „alten“ Sachen, die ich ihr kochen muss. Aber ich werde ihr schon Variationen unterjubeln🙂

    @bee: ich fühle mich derzeit sehr befreit, habe direkt wieder Lust am Kochen.

    @Irene: genau daran bin ich.

    @entegut: Du bist von den feinmerkigen Eine😉 Bei Lucas Rosenblatt werden wir uns nicht einig. Ich werde seine Kochkurse mit Begeisterung weiterhin besuchen und auch darüber berichten. Ich bin Langsamdenker und nochmehr Langsamschreiber, mehr Zeit pro Eintrag kann mir nur gut tun. Danke für die Bestärkung !

    @hanswurst: Nächsten Dienstag folgt der nächste Beitrag.

    @equilibrium: so kann man es auch sehen🙂

    @Anne W.: mein Plan ist ernst. Mein Leben ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Ich bin dabei, es wieder in die Balance zu bringen.

    @Susa: die Umstellung wird nicht einfach, eine mehr als 4 Jahre angewandte Tagestruktur umzustellen. aber es ist machbar. Auch ein Messias ist schnell vergessen und durch neue Götter ersetzt🙂

    @zorra: mach ich !

    @Barbara: Dein Beruf lässt Dich das Ganze massvoller (mit Augenmass, wie man in Deutschland sagt) angehen.

    @katha: Danke, das liest sich für mich richtig aufmunternd !

    @Turbohausfrau: Das Glück kommt zu 80% von Innen. Dafür muss man selbst etwas tun.

    @Frau Kampi: dann lesen wir uns weiterhin !

    @Vanille: das wäre ein plumper Aprilscherz !

    @Michael: Diese Veränderung kann man nicht aufhalten und das will ich auch nicht. Hin und wieder muss man sich neu orientieren. Mein Entscheid hat auch private Gründe.

    @jan: Trotz wirkt bei manchen Eltern, bei einigen auch nicht😉

    @Magdi: an der Lust zu kochen und zu bloggen fehlt es mir nicht… am Zeitmanagement.

    @Berit: Bolli ist eben kreativ, wobei man die Kreativität durch das Lesen vieler Kochbücher positiv beeinflussen kann. Wenn ich B. richtig verstanden habe, gehen ihr die „Beweihräucherungskommentare“ auf den Nerv. Daran kann ich nichts ändern.

    @andrea2110: Danke, ich versuche mich gesundzufasten.

    @Christina: Spaghetti und Brot mit Wurst, das mögen wir auch so gerne. Heut war der ganze Tag sonnig. Und morgen wird befreit aufgekocht, ich freu mich jetzt schon !

    @schönesLeben: Hoffentlich wirst Du am Dienstag nicht enttäuscht sein😉

    @Eline: Danke. Wenn ich mir mehr Zeit fürs Kochen und aufschreiben nehmen darf, kommt die Freude automatisch wieder !

    @BerlinKitchen:🙂 Der Entschluss hat keinen Einfluss auf die Liebe zum Wein.

    @Alice: Danke, wenn auch etwas gar viel Honig auf dem Butterbrot liegt. Vermutlich werde ich das Kochen auch auf das WE verlegen. Da sind wir immer zuhause.

    @Brigitte: Ausreisen „am Sonntag“ wirds weiterhin geben, nur nicht am kommenden Sonntag, sonst leidet meine Glaubwürdigkeit🙂

    @Eva: Du sprichst das mit den richtigen Worten an, früher wars „gemütlich“, heute herrscht Wettbewerb um Marktanteile😉

    @Linda: Dein Kommentar war auch Seelenbalsam für mich. Ich habe aber nur von Abspecken, nicht von Aufhören gesprochen.

    @Heinz Bühler: Am WE wird gekocht und sogar fotografiert, mag das Wetter sein wie es will.

    @Elisabeth: Kochrezepte besitze ich genug, aber von deinen Gedanken kann ich gerne noch mehr lesen !

    @the rufus: also wissen wir, wer der Auslöser war.

    @Gabi: wenn die Gesundheit mitmacht und alles klappt hoffe ich, dahin zu gelangen.

    @luxurious: das wäre nicht ganz fair.

    @Afra Evenaar: Heute ist alles ersetzbar. Und ganz aufhören tue ich nicht.

    @Utecht: Meinst Du ? Ich gehe eher davon aus, dass man innerhalb weniger Tage vergessen ist. Wie im richtigen Leben.

    @april: die Ausflüge werden zuallerletzt eingestellt werden, die Schweiz ist noch so gross und wir waren noch nicht überall😉

    @Suse: je älter ich und meine Frau werden, desto weniger Stunden hat ein Tag.

    @Stefanie: Hmmmh. genau das fürchte ich am meisten, das Fehlen der zwar kurzen und unverbindlichen Kontakte in den Kommentaren ! Aber ich werde versuchen, tapfer zu sein.

    @Claus: Darin sind doch beide Geschlechter eingeschlossen😉

    @payoli: das wird genauso wenig eintreten wie der vorausgesagte Weltuntergang im Mai. Du musst nicht die Menschen ändern, sondern deine Heilslehre !

    @Heidi: ja, das Tagebuch, das ich in letzter Zeit etwas aus den Augen verloren habe, strebe ich wieder an.

    @Sivie: Danke. Frau L. freut sich riesig auf die neue Zeit der Gemeinsamkeit.

    @the rufus: mal sehen, ob das mit dem Ausdünnen klappt. Das Korsett des täglichen Bloggens gab mir eine feste Tagestruktur. Das wird mir nun fehlen und muss durch Anderes ersetzt werden.

    1. Lieber Robert

      Mit Freude und Hochgenuss habe ich heute Morgen in aller Ruhe die Kommentare deiner Leserschaft und deine Antworten dazu gelesen. So wie ich dich persönlich kennenlernen durfte, so sind auch deine wohlüberlegten und grundehrlichen Antworten. Du geniesst meine Hochachtung !

      Als täglicher Leser deiner (und anderer) Bloggeinträge und der einzelnen Kommentare, lassen sich über all die Zeit – wie bei einem Mosaik – die einzelnen Steine und Steinchen zu Bildern zusammenfügen, die, so behaupte ich, viel über eine Person aussagen, ohne die jeweilige Person persönlich zu kennen oder kennen zu wollen/müssen.

      Wie Utrecht richtig schreibt vergisst das Internet nie. Mitunter geschriebene Kommentare zu den vergangenen Jahreswechseln, zu deinem Bloggeintrag „fertig lustig“ und Andere lassen bei genauem Lesen und vorhandenem Feingefühl interessante Schlüsse ziehen, die laufend wieder bestätigt werden. So auch heute …😉

      Ich liebe deinen Blogg (da ich selbst gerne koche, nachkoche und experimentiere), die Kommentare und deine Antworten. So wünsche ich mir sehr, dass du – bei allem Verständnis für den heutigen Bloggeitrag – in gedrosselter Form weiter machst. Es ginge mir – egoistisch betrachtet – echt ein Stück Lebensfreude verloren.

      Liebe Grüsse an Frau L. und dich, verbunden mit den besten Wünschen für ein wunderschönes Wochenende
      Peter

  54. Lieber Robert,

    genieße die kommende Zeit, ich freue mich auf jeden Fall auf neues von dir, aber genauso kann ich deine Entscheidung sehr gut verstehen.🙂

    Bloggen und kochen soll Spaß machen, nicht in Stress ausarten.

    Hab eine wunderschöne und erholsame Zeit🙂

    Gemüsige Grüße🙂

  55. Für Dich und Frau L., die Du mit dieser Entscheidung sicherlich sehr glücklich gemacht hast, alles Liebe und viel Freude und Glück für Euch Beide. Wir anderen freuen uns von Dir zu lesen, wann immer Dir danach ist.

  56. Na, das ist ja n Ding. Nun habe ich mich als Neue in dieser Bloggergemeinschaft gerade an Deinen herrlichen Einträgen und Kommentaren erfreut und nun gibts schon bald den eingeschränkten Genuss. Es sei dir gegönnt. Viel mehr erschüttert mich die Tatsache, dass ich wohl mal wieder in einer süchtig machenden Ecke gelandet bin! Zuerst habe ich mir das Rauchen abgewöhnt und bin darüber zum totalen Schokojunkie geworden. Der wird nun seit geraumer Zeit bekämpft und was mache ich, ich eröffne einen Kochblog! Ist das der nächste Suchtort?
    Ich freue mich weiterhin auf deine Beiträge und wünsche Dir, dass du die gewonnene Zeit lebendig und frohgemut umsetzt!

  57. Eine gute Entscheidung! Ich bleibe eine treue, stille Leserin Ihrer knappen Blogbeiträge. Alles Gute für Sie!

  58. dies ist mein allererster Blog – Kommentar überhaupt.
    Seit Jahren lese ich regelmässig Deine Blogeinträge.
    Nicht jeden Tag – da ich nicht immer Zeit hierfür habe.

    Als ambitionierter Hobbykoch schätze ich das Niveau und die Art und Weise der Präsentation Deiner Beiträge.

    Danke – für die vielen kurzweiligen Monente die ich auf Deiner Homepage verbringen konnte.

    Grüsse aus dem sonnigen Zürcher Oberland
    und auf zum Velofahren und Appetit holen für nen feinen Znacht.

  59. Asche auf mein Haupt, weil ich das hier so spät erst sehe! Offenbar habe ich keinen Druck, was die ganze Bloggerei angeht. Alles nur Spaß, Vergnügen, Essen und nette Leute.

    Wenn es für Dich nicht so ist, dann richte es Dir so ein, dass es wieder Spaß macht. Und wenn das bedeutet, dass wir weniger von Dir lesen können, dann lässt sich das nicht ändern.

    Aber das Netz vergisst nichts, da gebe ich Utecht recht. Deine Popularität wird durch solche Maßnahmen nicht nachlassen. – Danke für alles!

  60. @Basler Dybli: Du nimmst Dir aber viel Zeit zum Lesen😉 Als erstes habe ich heute alle die geplanten Beiträge aus der pipeline wieder desaktiviert. Die kommen bestimmt, aber dosiert.

    @Franzi: so lerne ich auch jetzt noch neue Blogs kennen !

    @Sabine: Danke, nächste Woche sind wir in Lavorgo im stazione.

    @petra: wir Menschen sind Sammler und Jäger. Haben wir an etwas Freude gefunden, wollen wir mehr davon. Das läuft immer gleich ab.

    @magnolia: Danke, bin einen Tag danach schon ganz aufgeblüht🙂

    @w. bocuse: noch ist nicht aller Tage Abend. Namensvetter Paul kocht ja angeblich auch noch, mit 85 Jahren.

    @nata: es macht den entscheidenden Unterschied, ob man 3-4 mal die Woche oder durchgehend bloggt. Mit der Reduktion werde ich bestimmt wieder Spass am Kochen finden.

    @R. Kabelitz: einfach weiterlesen😉

  61. Hola Roberto!

    Gratulation! Deine Entscheidung finde ich gut.
    Ich selbst bin ja nicht so ein alter Hase wie Du, aber es hat sich im Laufe der Zeit doch einiges geändert.
    Es kommen immer mehr Blogs hinzu die man lesen möchte und mit der Zeit wird aus dem Lesen wirklich nur noch ein überfliegen.
    Ich habe gezwungener Maßen mit dem Bloggen pausiert oder tue es immer noch – denn seit die Kinder da sind, die Zeiteinteilung doch eine ganz andere ist.
    Aber es hat mir auch den Druck genommen, regelmäßig was online zu stellen.
    Ich habe aber immer noch eine kleine ‚Pflichtliste‘, auf die ich mich immer wieder freue, Blogs die ich seit meiner Anfangszeit verfolge und da gehört dieser auf jeden Fall mit dazu!
    Danke für deine Inspirationen und Anregungen!

    Eine schöne Zeit wünsche ich Euch und hoffentlich bis bald!

  62. Ich lese schon lange still bei Dir mit und habe mich immer gewundert, wie Du es schaffst nahezu täglich zu bloggen. Ich mag Deine Beiträge, die immer mit viel Liebe aufbereitet sind und werde die Häufigkeit sicherlich vermissen, verstehe es aber nur zu gut, wenn Du ein wenig kürzer treten willst. Kochen ist Genuss und Leidenschaft und um das auch wirklich wahrnehmen zu können, sollte man sparsam sein🙂

    Vielen Dank für die schönen Beiträge, ich habe viel Neues bei Dir entdeckt und manches ausprobiert. Vieles Deiner Küche ist mir (noch?) zu „überkandidelt“ – das soll nicht abwertend sein, mir ist nur etwas mehr nach alltäglicher Küche als Dir, aber gelesen habe ich alles gerne und gelernt habe ich dabei viel, herzlichen Dank dafür!

    Genieß den Frühling und ich freue mich für Frau L.

    Liebe Grüße,
    eifels

    P.S. Ich mag beim Bloggen und beim Lesen die Inspiration so gerne und manchmal stolpert man einfach über einen Beitrag, der einem so lange haften bleibt, daß man Zutaten daraus sucht. Mir ging es so bei Deinem Februarbeitrag zum Mönchsbart, ich habe seitdem gesucht und bin heute endlich fündig geworden. Ich habe zwar etwas ganz anderes damit gemacht, als Du, aber die Inspiration und die Lust darauf dieses für mich neue Gemüse auszuprobieren stammte von Dir. Und irgendwann läuft mir auch noch Kardy über den Weg…

  63. Als stille Leserin des letzten Jahres möchte ich mich ein einziges Mal einreihen in die Kommentare mit einem Zitat:

    Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks.
    Auguste Escoffier

    Und, Robert, Dein blog ist mein liebster. Ich mag fast alle Deine Rezepte und auch besonders, die von Herrn Rosenblatt. Auch die von den anderen nachgekochten.So weiss man doch, dass sie funktionieren Selbst ich, als Deine relativ unregelmäßige Leserin habe bolli’s Attacken registriert. Leute: Es geht um Leben, Lieben und Genuss. Ganz besonders vor dem Hintergrund, dass wir nicht ewig kochen werden. Entkrampfung käme vor diesem Hintergrund ganz gut. Deiner Frau und Dir, Robert ,wünsche ich den EWIGEN Genuss. Sei es kulinarisch, fotografisch, musikalisch, sexualisch🙂 …… eben ALLES, was Laune macht ! Sabine

  64. Lieber Herr Spengler,

    auch ich bin eine stille Leserin seit einem Jahr. Seitdem ist mir Ihr Blog wirklich ans Herz gewachsen.
    Als ich vor kurzem in Basel war, habe ich ständig gedacht , Sie könnten mir über den Weg laufen. Und im Frühsommer werden wir im Bergell wandern, daran sind Sie und Ihre Fotos auch ein wenig „schuld“.
    Doch durch die vielen Archivseiten und Tags bin ich noch lange nicht durch und selber nachgekocht habe ich erst einen Bruchteil.
    Deshalb: bloggen Sie einfach in einem Tempo weiter, das Ihnen gut tut, und genießen Sie den Frühling in der Schweiz!

    Mit herzlichen Grüßen
    Anke

  65. Hi,

    bin über WordPress hergekommen und dachte, na was gibt es wohl da zu lesen. Bin selbst immer ein wenig im Druck regelmäßig zu schreiben und Beiträge zu verfassen.
    Schön zu hören, dass sich jemand vom Druck befreit und dem „echten“ Leben zuspricht.
    Letztendlich hat mich aber die Masse an Kommentaren hier völlig erschlagen. 200 Blogs täglich zu lesen, dafür würde mir einfach die Zeit fehlen und ich könnte es schlichtweg nicht leisten.

    Trotzdem vielen Dank für einen kurzen Einblick in das Leben eines Kochbloggers und weiterhin viel Glück und vor allem selektiven Erfolg.

    mfG

    AMUNO

  66. Du hast mein vollstes Verständnis und wünsche dir die Kraft dein Vorhanden umzusetzen. Das Leben findet schließlich nicht vor dem Computer statt🙂

  67. @José: Eigene Kinder sind ein zwingender Grund, mit dem Bloggen kürzer zu treten. Wenn die mal gross sind, kannst Du Dich immer noch neu orientieren. Aber die gemeinsame Zeit mit Kindern gibt es nur einmal.

    @eifels: Danke. Im Moment geniesse ich es, ohne Verpflichtung und ohne Schielen auf den nächsten, fälligen Beitrag kochen zu dürfen. Da sollte es mir auch gelingen, die weniger gewordenen Beiträge noch sorgfältiger zu redigieren. Das hilft mir…. und wird die Leser freuen. Meine Inspirationen beziehe auch ich seit geraumer Zeit praktisch nur noch aus dem Internet. Seien es Zutaten oder ganze Rezepte. Viel Glück beim Kardy, es lohnt sich dranzubleiben !

    @Elisabeth: alles eine Frage der Prioritäten, liebe Elisabeth😉

    @Sabine-Ticino: mach ich gerne !

    @Sabine: „Leben, Lieben und Genuss“. Das siehst Du richtig. Aber wie sollte es bei Kochbloggern anders zugehen als im richtigen Leben ? Manchmal regt man sich über irgendeinen Hafenkäse zu unrecht auf. Bolli und ich bloggen etwa gleichlang, seit 4 Jahren, da kennt man sich und ich weiss, dass sie es im Kern aufrichtig meint. Etwas Abstand, nicht mehr in die Tretmühle kommen und die 3 Anfangsworte stimmen wieder.

    @Anke Jänike: in Basel gewesen, vermutlich hätten Sie mich gar nicht angetroffen, da ich bis vorgestern die meiste Zeit vor dem Bildschirm verbracht habe🙂 Schöne Tage im Bergell, wenn der Bergfrühling beginnt, ist es dort wunderschön. Wir gehen erst wieder im Frühherbst. Lassen Sie sich Zeit mit Nachkochen ! Im Bergell isst man auch unterwegs gut. Liebe Grüsse.

    @Amuno: bei den Kochbloggern gibt es tatsächlich viel zu lesen. Vergiss es, auch ein Burger mit Pommes kann gut sein🙂

    @Andreas: die Einen merken es früher, die Andern später.

  68. Lieber Robert! In Zukunft wird also nur noch gelegentlich gebloggt – Schade, aber ich werde mich daran gewöhnen und habe vollstes Verständnis dafür.
    Ich werde halt dann seltener zwitschern, täglich habe ich das ja nie getan.

    Freude wird sicher bei mir aufkommen, wenn ab und zu ein Beitrag ins Netz gestellt wird.

    Also ,viel Spaß bei allen Aktivitäten, die blog-frei ablaufen können.

    Zizibe

  69. Ich kanns verstehen, auch wenn ich´s wie viele Schade finde. Aber es gibt einfach noch das „Normale“ Leben und wichtigere Sachen. Manchmal erwisch ich mich öfters bloggen zu wollen. Doch wie schon bei einer guten Freundin von mir und jetzt auch bei dir, seh ich das es schnell zu harter Arbeit kommen kann und es überhand nimmt.
    Genieß die dir frei gewordene Zeit lieber mit Frau L. und anderen Schönheiten des Lebens. Ich jedenfalls werde deinem Blogg weiterhin TREU bleiben und immer mal wieder reinschauen. LG aus Ratingen Irene

  70. ich hoffe, ich war wegen R nicht zu direkt. du weißt aber schon, wie sehr ich hier gerne nachlese und auch sehr viel gelernt habe!
    ich freu mich, wenn der feedreader wieder das nächste mal um 4.oo uhr früh bei L blinkt!
    nütze die zeit einstweilen für dich, frau L und alles was dir gefällt.
    ganz liebe grüße!

  71. Vorbei die Zeit der durchwachten Nächte, um eventuell den ersten Kommentar abgeben zu können – nur um dann festzustellen, dass es FrühaufsteherInnen gibt, die schon vorher alles im Blitztempo erfasst und kommentiert haben.
    Die Uhr für den guten Vorsatz des Nicht-täglich-Bloggens ist gestellt, intern läuft eine Wette wie lange das vom Blogautor wohl auszuhalten ist😉

  72. Bloggen soll Spaß machen und kein Stressfaktor sein, jeder sollte es so handhaben, wie es einem gut tut. Ob nachkochend, experimentierend, fotografierend, testend oder was auch immer. Es stimmt, es ist nicht mehr diese „intime Atmosphäre“ von vor einigen Jahren, aber es gibt genug Leser für alle. Allen zu folgen geht einfach nicht. Ich habe aufgehört, überall einen Kommentar abzugeben und tue es wirklich nur, wenn ich was zu sagen habe.
    Weniger ist doch bekanntlich mehr. In diesem Sinne wünsche ich dir eine gute Entspannung🙂 Freu mich allerdings jedes Mal, wenn im Reader „La mia cucina“ angezeigt ist.

  73. Schmerz, schmerz, zum Glück sehe ich erst heute, dass Du Dich vom Bloggen (teil)pensioniert hast… verstehen kann ich es aber gut, dass Du die Zeit wieder mit anderem und freier verbringen willst. Zum Glück steht mir Deine grosse und reiche Schatztruhe Deiner Rezeptesammlung zur Verfügung und ich kann je nach Lust, Laune und Appetit darin herumwühlen und eine Leckerschmeckerchen nachkochen. Ich wünsche Dir von Herzen viel Freude in der neuen Ära! Herzliche Grüsse, Susanna

  74. Ach, Robert, schade, auch wenn ich nicht mehr ganz so regelmäßig bei Dir reingeschaut habe.
    Aber Du bist ja nicht ganz weg! Verstehen kann ich Dich sehr gut!
    Alles Liebe
    Nina

  75. Da tust Du ganz richtig! Dein wunderschönes Online-Kochbuch bleibt uns ja schonmal erhalten! Es gilt gerade Gewohnheiten immer wieder kritisch zu hinterfragen und wie ginge das besser, als erstmal zurücktreten, um die Dinge mal wieder anders anzugehen. *Il faut reculer pour mieux sauter* sagen die Fränzis hier – *man muß rückwärts gehen, um besser springen zu können ;)!

    Meiner Meinung nach ist genau diese Haltung ein ewiger Jungbrunnen. Dir und Deiner Frau wünsche ich damit gewonnene gemeinsame Zeit!
    Ich jedenfalls bleibe treuer Fan!

    1. Lieber Robert,

      ertmal und vor allem ein ganz herzliches Dankeschön für Deinen wunderbaren Blog!
      Ich habe ihn Weihnachten 2009 entdeckt – ich suchte ein Rezept für Mailänderli. Und ich habe nicht nur Mailänderli gefunden, sondern viele wunderbare Gerichte, Anregungen für Ausflüge… Seitdem bin ich Lamiacucina-süchtig, wegen der Qualität des Inhalts, der Klarheit der grafischen Gesteltung und wegen der Unaufgereghtheit Deiner Kommentare. Ich werd‘ sicher immer wieder gerne vorbeischauen, das Archiv nutzen…
      Aber ich kann mir vorstellen, dass das beinahe tägliche Schreiben Deines und das tägliche Lesen der andern Blogs Dir nicht viel Zeit für anderes gelassen hat. Deshalb verstehe ich Deinen Entschluss – Lass‘ es Dir und Frau L. gutgehn, geniesst Eure gemeinsame Zeit miteinander!

      Liebe Grüsse von der Exilschwäbin aus München

  76. Kaum ist man mal ein paar Tage verreist, bahnen sich bei der Rückkehr die „Katastrophen“ an. Scherz beiseite, da ich keinen Messias erwarte und dich nicht mal anbete, aber jahrelang viel Spaß bei Deiner Kocherei hatte und wahrscheinlich zu alt bin um all Deine Tags „abzuarbeiten“, kann ich Dir nur zu Deiner teilweisen Abstinenz beglückwünschen. Das Leben hat noch wesentlich mehr als die Bloggerei zu bieten. Trotzdem werde ich Deine Seite öfter mal anklicken, man weiß ja nie…. Liebe Grüße vom Buchfink

  77. @Zizibe Kohlmoasn: gelegentlich kann heissen öfters oder seltener, wie’s gerade kommt.

    @Zeno: Morgen werd ichs wieder versuchen.

    @irene: lass Dich nicht vom Ehrgeiz packen, jeden Tag bloggen zu wollen😉

    @entegut: Morgen in der Frühe darfst Du den Wecker auf 4 Uhr stellen ! Rezepte von R. werden wieder etwas seltener, ganz einfach, weil der nächste Sommer-Antipastikurs erst im Juni stattfindet🙂

    @kulinaria: dann habe ich die Wette schon verloren. Aber ein paar Tage ausschlafen war doch auch gut ?

    @tina:🙂 und ich gebe mir soviel Mühe mit Hochdeutsch.

    @Alex: bin schon ganz entspannt, und werde bei meinem Vorsatz bleiben. Alles mit Mass, daran will ich mich orientieren.

    @Susanna: Schmerzen sind eine subjektive Sinnerswahrnehmung. Mit Ablenkung sind sie leichter zu ertragen😉

    @nina: So ändert immer was, die einen kriegen Kinder, die andern werden alt.

    @Micha: Danke. Was ich nun an Zeit gewinne, kommt irgendwie auch wieder dem Blog, bzw. den Beiträgen zu gute. Ich bin einfach kein Schnellschreiber. Den Blog werde ich weiterhin unterhalten, Archivplatz und Reklamefreiheit kosten ja nicht allzuviel.

    @twocents: so ist, bzw. war es. die wenigen Jährchen, die uns noch verbleiben, sollen nicht für den Blog draufgehen.

    @Buchfink: dann richte Dir im Browser einen feedreader ein, dann verpasst Du nichts😉

  78. Sehr guter Vorsatz! Hoffentlich kannst du den auch umsetzen🙂 Ich bin zwar erst vor kurzem auf den Blog gestoßen, aber er gefällt mir sehr gut. Es wäre schade, wenn du irgendwann die lust verlieren würdest.

  79. Jemanden notorisch anzupöbeln, nur weil er für seine Arbeit (und wahrscheinlich obendrein sympathischen Art) messianischen Zuspruch erhält ist die Krönung der Dummheit!

    Zu deiner wiedergefundenen Freiheit wünsche ich dir bereichernde Tage und ebensolche Menschen, lieber Robert!

      1. Liebe KK,

        wenn Du das, was ich als „Anpöbeln“ (Du weisst sehr wohl, auf wen ich meinen Post bezogen habe) definiere, als (konstruktive Kritik) qualifizierst, dann ist unser Lebenshintergrund so verschieden, dass eine beiderseitige Annäherungsdebatte den Input (hoher Energieaufwand) nicht rechtfertigten würde.

        Schöne Grüße

        Christine

        1. stellvertretend für alle, die mich in den vielen Kommentaren erwähnen:

          ein kritischer Kommentar, begründet, hat nichts mit Herumpöbbeln, Motzen, Arroganz oder was weiss ich zu tun. Noch herrscht ja bei der Bloggerei keine „Gleichschaltung“. Als täglicher Blogger kenne ich den Aufwand, den Robert all die Jahre verwendet hat, und habe dies auch nie in Frage gestellt.

          Vielleicht waren es ja auch Eure „toll, super, genial, ausgezeichnet“ etc Kommentare, die den armen Robert in diese Tretmühle, immer besser, perfekter etc kochen und bloggen zu müssen! haben laufen lassen! Schon mal daran gedacht?!

          1. Hört, hört … ! Ein verklausuliertes Damaskuserlebnis ?
            Die „kritischen Kommentare“ (plural!) in der Vergangenheit lassen mich nochmals in die Tasten greifen. Bref, „C’est le ton qui fait la musique“.
            P.S. Der „arme“ Robert ist weise genug sich durch Komplimente nicht unter Druck setzen zu lassen. Die über 200 Blogs liest er – so behaupte ich mal – selbstständig.

        2. @Christine

          Ein paar Zeilen sind schnell heruntergetippt, das Blog bietet mittels Kommentierungsfunktion die Möglichkeit dazu, allerdings sollte bei Nachfrage schon der eigene Ehrgeiz hochwertige Aussagen zu verfassen nicht hintenanstehen.

          Oder anders gesagt – es ist immer wieder verwunderlich, wenn diejenigen, die sich auf ein hohes Ross schwingen, mitunter selber „pöbelnd“, dannach nicht in der Lage sind ihre Gedanken auf eine fundiertere Grundlage zu stellen und Aussagen in der Diskussion eventuell noch mal zu überdenken; diese Fähigkeit, auf geäußerte Kritik einzugehen, ist das was eine angenehme Auseinandersetzung, im positiven Sinne, ausmacht.

          Wenn darüber allerdings keine Einigung erzielt werden kann, dann sind es vielleicht, Entschuldigung für den Ausdruck, wirklich nur dahingerotzte Zeilen, die mehr über den/die AutorIn aussagen, als Ihr/Ihm womöglich lieb ist.

  80. @petra: heute und morgen ein kleiner Schwächeanfall.

    @mjami: die Zeit hab ich verloren, nicht die Lust😉

    @Christine: „die wiedergefundene Freiheit“. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Kästlich. Danke. Ich werde sie geniessen. Ich hätte Dich auch unter dem Namen Chris erkannt🙂

  81. lieber Robert,

    ein verständlicher und wohl im eigenen interesse wichtiger schritt, diese entscheidung. bei uns haben die äußeren (durchaus erfreulichen) umstände (und ihre alltäglichen anforderungen) zu einer derartigen reduktion geführt und uns die lust am bloggen wieder zurückgegeben. ja, es ist durchaus wieder ausschließlich lustbesetzt, das kochen für den blog, das fotografieren & beschreiben des zubereitens. das lesen der anderen. wir wünschen Dir ganz viel genuss und freuen uns, Dich ab und an zu lesen (schön, dass Du nicht ganz von der bildfläche verschwindest!!!).

    alles liebe, genieß‘ die (wiedergewonnene) freizeit
    die genussmousse-crew

    1. Liebe Reibeisens,
      nett von euch zu lesen (wobei mir nie klar ist, wer bei euch am PC sitzt😉 )
      Von Verschwinden kann keine Rede sein, nur auf ein Vernünftiges Mass zurückfahren, damit für Anderes auch noch Zeit bleibt. Liebe Grüsse.

  82. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.🙂

    Robert, ich kanns verstehen und es gibt Wichtigeres im Leben, als das Bloggen. Auch wenn das Spaß gemacht hat (oder noch bereitet) Du bist perfekt und Dir kann niemand das Wasser reichen in dieser Hinsicht.

    Man muss im Alter (bitte nicht falsch verstehen) abwägen, wie man/frau sein Leben gestaltet. Es bleibt nicht mehr viel Zeit und genau deshalb würde ich es ebenso machen. Das Leben bietet soviel andere Möglichkeiten, sich mit anderen Menschen real auszutauschen und diese sollte man tunlichst nicht aus den Augen verlieren.

    Bei facebook würde ich jetzt „Daumen hoch“ sagen

    LG
    Peter L.

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