Freitagstexter: Sankt Blasius

Das Banner sagt alles. Mich hat das Schicksal aus blauem Himmel ereilt. Ein goldener Pokal wurde mir von Herrn Bee zugeworfen. Aus diesem Grunde wird heute nicht gekocht, sondern über den Hag gefressen. Bei den Freitagstextern. Einer verschworenen Gruppe von Nichtstuern. Nurschreibern. Die seit Urzeiten (2005) jeden Freitag einen Wanderpokal aus purem Gold verteilen. Die bisherigen Gewinner des Wanderpokals sind hier zu finden.

Dabei geht es darum, das untenstehende Bild mit einem witzigen, träfen Text zu versehen. Erlaubt ist alles, was in den Kommentar passt, ob lustig, nachdenklich, als Dialog, Beschreibung, Vers oder auch nur ein einziges Wort. Mehrfachkommentare sind dringend erwünscht. Das erhöht die Gewinnchancen. Wer teilnimmt, sollte einen Blog besitzen oder geliehen haben oder jemanden kennen, der einen Blog besitzt, damit er im Gewinnfalle die Tradition des Freitagstexters fortführen kann.

Bis Dienstag, 05. Juni 2012 – 23.59 Uhr soll, darf, muss Euer Text als Kommentar hier untendran stehen.

Am Mittwoch, 06. Juni 2012 werde ich als Juror, assistiert von Frau L., die Wahl treffen und die Siegerin/den Sieger mit dem Freitagstexter-Pokal küren. Die Siegerin/der Sieger hat dann die Ehre und die Verpflichtung, am folgenden Freitag, (08. Juni 2012) Veranstalter der nächsten Freitagstexter-Woche zu sein.

Die bei food-Blogs so beliebten Bestechungsversuche durch Testgeräte und Nahrungsmittelpakete bitte ich höflichst unterlassen zu wollen. Der Pokal wird leer, dh. ohne Champagnerfüllung dem Internetz zum Versand übergeben.

Hier könnte Ihr Text stehen

Bildquelle: ??? TinEye Reverse Image Search findet 40 Quellen

49 thoughts on “Freitagstexter: Sankt Blasius”

  1. Dös is mir jetzt oa Wurscht – ob dös a Wiener oder a Krakauer isch . Dös isch a Halswickel. Baschta!

  2. Bildquelle: Titanic, ca. 1996. Gibt’s auch auf deren Webseite, in der postkartensektion.

  3. Ein rohes Steak auf’s Auge soll schon manch ein Wunder bewirkt haben – vielleicht hilft ein Umschlag aus rohen Würsten gegen Halsschmerzen?!
    Meine Würgeschlage musste ich deshalb heute zu Hause lassen…

  4. Flocki kaut wie wild an seiner Bronzemedaille von der Hundeshow und Frauchen….

  5. Alles hab ich schon probiert – Zwiebelringenkette, Salbeiteeumschläge, Salzwasserinhalationen, Warme und kalte Wickel – jetzt nehm ich mal die Wurst, irgenetwas muß ja helfen gegen meinen dicken Hals den ich immer bekomm, wenn ich das Wort Abmagerungskur höre.

  6. Da sagt doch der Sepp heute zu mir: „Ach, Trudi, was siehst Du heut wieder zum Anbeißen aus.“ Sagt der einfach so. Na so ein Schmarrn.

  7. Mit einer eleganten Frisur und in einem bleichen Frottee-Hemd fühle ich mich doch gleich viel begehrenswerter. Jetzt können die Weiber kommen…

  8. „Guten Tag. Geben Sie mir bitte 200 Gramm von der fetten Groben,“
    „Tut mir leid. Die hat heute Berufsschule.“

  9. Jetzt mal ganz außerhalb vom Freitagstexterkontext eine Schweizerischfrage. Vor einer Woche las ich in der NZZ zum ersten Mal das Adjektiv „träf“ und hier jetzt zum zweiten Mal („träfen Text“). Ich fragte drei Schweizerinnen nach der Bedeutung. Sie zuckten die Achseln und meinten, den Artikel habe vielleicht ein Aargauer geschrieben. Sie jedenfalls hätten das Wort noch nie gehört. Also – was bedeutet es denn nun? (Ja, ich weiß, Google ist mein Freund, aber ich höre es auch gern straight from the horse’s mouth :-))

    1. „träf“ ist bei nicht mehr blutjungen Schweizern, nicht nur Aargauern, immer noch eine gängige Bezeichnung für eine Bemerkung, die einen Sachverhalt exakt kommentiert, also „trifft“. Entsprechend etwa: „den Nagel auf den Kopf treffen“. So interpretiere ich es, hab nicht nachgesehen in google. Junge Leute würde statt „träf“ wohl eher „Bingo“ sagen.

  10. Mir ist auch heute so kalt. Die Schalskälte – ooops, ich meine Schafskälte. Sind das jetzt Hammelwürstchen?

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