Freitagstexter: Unter uns gesagt

freitagsbanner_02

Kaum habe ich mich im Leben ohne Internet gemütlich eingerichtet, kaum sind die Beine hoch gelagert, flattert mir die Verpflichtung des Freitagstexters in Haus. Schon wieder einen Goldpokal gewonnen, den darf man nicht unabgeholt stehen lassen, zumal wenn er von Herrn Bee überreicht wird. Vorbei mit der vorsilvesterlichen Musse.

Stattdessen ein friedlicher Blick auf das Treiben der Welt. Zu diesem Bildchen wird sich doch ein witziger Text finden ?

Die Regeln, die ohnehin niemand lesen will, stehen hier. Mehrfach-kommentare sind erwünscht. Wer teilnimmt, sollte einen Blog besitzen, damit er im Gewinnfalle die bald 10-jährige Tradition des Freitagstexters fortführen kann.

Bis Dienstag, 30. Dezember 2014 – 23:59:59 Uhr soll, darf Euer Text als Kommentar angefügt werden.

Am Mittwoch, 31. Dezember 2014 wird der Gewinner unter Ausschluss des Rechtswegs gekürt und der virtuelle Pokal übergeben. Die Siegerin/der Sieger darf sich eine Woche lang im Glanze des Pokals sonnen, übernimmt damit die Ehre und Verpflichtung, am Freitag, (02. Januar 2015) Veranstalter der nächsten Freitagstexter-Woche zu sein.

Zudem winkt dem Sieger die Aufnahme in die Freitagstexter-Walhalla, die Ehren- und Ruhmeshalle vergangener Freitagstexter.

Sonntagnachmittag
© Annick Gérardin, Quelle und Datum unbekannt

Foto gefunden bei: OVO.

24 thoughts on “Freitagstexter: Unter uns gesagt”

  1. Irgendwie passt dä/di Bloggiitrag zem „Zauberlehrling“ (J W v G): „Die ich rief, die Geister, Werd‘ ich nun nicht los …“ 😉

    Un do i sälber kei Blogg ha, mach‘ i user Konkurränz mit:
    „Söll emol cho“ (e Kultspruch us‘ em „Teleboy“ mit‘ em Kurt Felix)

  2. Ist ja nett, wenn Ihr Schweizer untereinander Euren Spaß habt, aber was „Söll emol cho“ bedeutet, würden wir Nichtschweizer eventuell auch gern erfahren. Das Youtube-Video, auf das alle Google-Treffer verweisen, ist „in meinem Land leider nicht verfügbar“. Würde wohl auch kaum Aufschluss über die Bedeutung geben. (Das Unverständnis beschränkt sich auf diese Floskel, die anderen sind unschwer zu erraten.🙂 )

    1. „(Er) Söll emol cho!“ heisst übersetzt „Er soll mal kommen“. Dieser Spruch stammt aus der TV-Sendung Teleboy von Kurt Felix (entspricht ungefähr dem deutschen Pendant „Verstehen Sie Spass?“). In einer Episode mit versteckter Kamera versuchen Passanten, mit einer Fernsteuerung ein Modellflugzeug zu steuern, das aber effektiv von einer anderen Steuerung aus gesteuert wird. Das Flugzeug macht wilde Kapriolen, aber überhaupt nicht das, was die Passanten anstreben. Einer dieser Passanten ruft mehrmals ganz verzweifelt: „(Er) Söll emal cho!“ – natürlich vergebens. Mir war nie ganz klar, ob er das Flugzeug oder den Besitzer der Fernsteuerung meinte, aber sein verzweifelter Ausruf hat in der Schweiz Kultstatus erlangt – zumindest bei denjenigen, die die Sendung gesehen haben (Teleboy erreichte bis zu 2 Millionen ZuschauerInnen!). Ist es dieses Youtube-Video, das nicht läuft? Wenn ja, ist das schade, weil es mehr oder weniger selbsterklärend ist.

      1. Danke für die Aufklärung! Ich weiß, wer K. F. war. Aber obwohl ich bei jedem Schweizbesuch mehr verstehe, scheitere ich doch immer wieder an solchen Kleinigkeiten. Aber ich sage mir, wer nicht fragt, bleibt dumm.🙂

        1. @ anglogermantranslations
          In obigen Fall kann z.B. jemand mit Tierfutter-Nachschub gemeint sein. Oder die Beiden blangen auf die Rückkehr ihres/r Halters/Halterin. Und, und, und …
          Die Aussage wird in der Schweiz spontan von älteren Personen angewendet > Sendedatum war 1977.

  3. @ Kulturflaneur
    Danke für die treffende Beschreibung. Ich gestatte mir zu ergänzen, dass (Er) der Besitzer der Fernsteuerung damit gemeint ist.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.