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Gemüseterrine einfach

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Gemüseterrinen gehören für uns zum Sommer. Jene, die ich früher hier und dort einmal vorgestellt habe, ist bei uns längst zum immer wieder gerne gemachten Terrinenklassiker geworden. Von einigen Blogs ist sie schon nachgekocht worden. Sehr schön ist sie bei Nathalie und beim Wortteufelmann gelungen. Für Nathalie von cucina casalinga, die den neuen Kochtopfevent betreut, mache ich wiederum eine Gemüseterrine, diesmal aber eine ganz einfache, die schnell gemacht ist, trotzdem hübsch aussieht und auch gut schmeckt. Wer will schon Lauchblätter kunstvoll spalten, wenn draussen die Sonne scheint.

Blog Event XLVI - Sülzen, Pasteten, Terrinen (Abgabeschluss 15. Juni 09)

Zutaten
für eine Dreiecksterrine von 450 ml
60 g kleine, Eierschwämme, geputzt, gerüstet (meine waren frisch aus Serbien)
1 Zweig Thymian
100 g gelbe und rote Peperoni in kleinen Würfelchen
50 g Zucchetti in kleinen Würfelchen
1 Msp. Piment d’Espelette
3 Tlf. Olivenöl extra
Salz, Piment d’Espelette
3-4 Blatt Gelatine (7 g)
1 dl Hühnerbrühe
2 dl Sauer-Halbrahm (1 Becher, 15% Fett)
Salz, weisser Pfeffer, etwas Zitronenabrieb
100 g gemischte, feinblättrige Kräuter (Petersilie, Melisse, Pfefferminz, Liebstöckel) oder Gartenkresse
2 Elf. weisser Aceto balsamico

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Zubereitung
(1) Eierschwämme mit Pinsel säubern, je nach Grösse halbieren oder vierteln. In wenig heissem Olivenöl mit dem Thymianzweig kurz anbraten, auf Küchenpapier abtropfen.
(2) Peperoni den Einbuchtungen entlang in Stücke schneiden, Kerne und Häute entfernen und mit dem Sparschäler schälen, dann in kleine Würfel schneiden. Im selben Pfännchen in wenig heissem Olivenöl erst die gelben, danach die roten dünsten, so dass sie bissfest bleiben. Mit Salz und Piment d’Espelette würzen.
(3) Zucchettistreifen von der grünen Haut abschneiden und in kleine Würfelchen schneiden. Roh verwenden.
(4) Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Klare Brühe erhitzen (meine aus verdünntem Geflügelfond aus dem Glas). Gelatine ausdrücken und in der warmen Brühe auflösen. Sauer-Halbrahm einrühren und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronenabrieb abschmecken. Erkalten lassen und verwenden, bevor sie anzieht.

Gemüseterrinne einfach Pilzchen braten

Pilzchen braten

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Terrine eingefüllt

(5) Das Innere der Terrinenform mit soviel Klarsichtfolie auslegen, dass genügend Folie vorsteht, um damit die Terrinenoberfläche verschliessen zu können. Die Form mit Flüssigkeit halb füllen, danach Gemüse und Pilze in die Form geben. Mit der Flüssigkeit auffüllen. Mit der Folie bedecken und mindestens 6 Stunden kühl stellen.
(4) Terrine stürzen, aus der Folie lösen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden und neben den Kräutern anrichten. Wenig Aceto über die Kräuter träufeln.

Gemüseterrinne einfach 0_2009 06 01_0445

Anmerkung
Nicht benötigte Gemüsereste habe ich in Streifen angebraten und mit Essig und Olivenöl mariniert als antipasto verwertet. Anstelle von Hühnerbrühe kann helle Gemüsebrühe, statt Gelatine Agartine verwendet werden.

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Kategorien:Vorspeisen /Antipasti Schlagworte: ,
  1. Juni 2, 2009 um 06:47 | #1

    Das ist nun mal ein Kuchen für mich Kuchenmuffel, den ich auch gerne essen möchte.

  2. Juni 2, 2009 um 06:48 | #2

    Very pretty! I love that idea!

    Grüsse,

    Rosa

  3. Juni 2, 2009 um 06:55 | #3

    Wun-der-schön. Fast zu schön zum Essen.

  4. Juni 2, 2009 um 06:55 | #4

    Die sieht wunderhübsch und sommerlich leicht aus.

  5. Juni 2, 2009 um 07:22 | #5

    Gemüse-Toblerone :-)

    Sieht sehr lecker und erfrischend aus.

  6. Eva
    Juni 2, 2009 um 07:24 | #6

    Richtig tolle Sommerfarben – sieht wunderschön aus! – Und bei dir sind die Gemüsestücke auch wirklich überall schön verteilt und nicht wie bei mir neulich alle nach unten gerutscht! :-)

    Man muss eben die Könner ranlassen :-)

  7. Juni 2, 2009 um 07:52 | #7

    Prima Idee und auch für Terrinen-Anfänger nachmachbar. Ich brauch’ nur noch ein Förmchen.

  8. Juni 2, 2009 um 07:55 | #8

    Das hat was von Toblerone! Nein, mal im Ernst, tolle Form.

  9. Juni 2, 2009 um 07:58 | #9

    So könnte ich Vegetarier werden!

  10. Sus
    Juni 2, 2009 um 08:11 | #10

    „Einfach“ schreibt der Mann so lapidar dahin – bei so enem Kunstwerk!

    Liebe Grüße, Sus

    (die immer wieder von den vielen bloggenden und kommentierenden Frühaufstehern fasziniert ist …)

  11. Juni 2, 2009 um 08:12 | #11

    Wenn du das so beschreibst, hört es sich tatsächlich nachmachbar an :-D

    Aber vielleicht warte ich lieber noch etwas, bis ich fitter beim Gemüseklitzekleinschnippeln bin ;-)

  12. Juni 2, 2009 um 08:20 | #12

    Sie sieht fantastisch aus! Auch wenn ich mir jetzt Feinde mache, aber ist so etwas nicht glibberig? Ich habe zu meiner Schande nie eine Terrine mit Genuß gegessen und noch nie eine Gemüseterrine.
    Aber wenn sie so schmeckt wie sie aussieht, dann muß sie sehr lecker sein!

  13. Juni 2, 2009 um 08:47 | #13

    Könnte auch Turron sein. ;-) Sieht toll aus und schmeckt sicher auch so!

  14. Basler Dybli
    Juni 2, 2009 um 08:52 | #14

    Das gseht jetzt wiider richtig gluschtig us.

    Wär nit eglai Grienzüg als Dekoration uf em Täller mitgföttelet, könntisch du das Ganze dinere Läserschaft glatt ewäg als „Nougat de Montélimar“ oder au als „Cassata di Roberto“ untere juble ;-)

  15. Juni 2, 2009 um 08:59 | #15

    aber hallo: bunte toblerone! seeehr hübsch und sicher auch seeeehr schmackhaft. yummie!

  16. Juni 2, 2009 um 09:18 | #16

    Danke für all deine Tipps – so wunderschöne Formen und Farben… erinnert mich an meine Zeit im Sandkasten, wo ich bunte Blütenblätter „eingebacken“ hab… :-)

  17. Juni 2, 2009 um 09:28 | #17

    Sieht köstlich aus (obwohl mich das auf den ersten Blick an Toblerone erinnert hat).

  18. Juni 2, 2009 um 09:31 | #18

    Ui, die sieht toll aus und die Dreiecksform macht immer wieder was her. Könnte ich ja am Wochenende für meine Party machen??? Aber für 50 Leute wird das wohl zuviel…
    Viele Grüße und beste Genesungswünsche an Frau L.

  19. Juni 2, 2009 um 09:39 | #19

    mir sind diese Gemüseterrinen einfach viel zu viel Arbeit, selbst diese hier!

    Aber ich esse sie super gerne, nur mein Mitesser halt nicht,d a sie meistens mit crème oder chèvre etc gemacht werden…

  20. Juni 2, 2009 um 10:02 | #20

    @Erich: und der Kuchen nicht einmal trocken.

    @Rosa: hätte ich nicht anders erwartet.

    @foodfreak: nach 3 Wochen auf der Kommode stehend würde ich sie nicht mehr mögen.

    @Barbara: das Gemüse kann man frei variieren, hier wollte ich mal keinen Blumenkohl oder Broccoli drin.

    @wortteufelmann: meine Förmchen sind halt dreieckig.

    @Eva: ich warte immer bis die Flüssigkeit ganz leicht anzieht, dann versinkt nichts mehr.

    @mestolo: das kann man sich aus Holz auch selber basteln.

    @Tobias: mit 450 ml Inhalt ideal für 2 Personen.

    @Ursula: ich möchte hingegen gerne wieder einmal ein Stück Fleisch.

    @Sus: wer nicht am Arbeitsplatz bloggen kann :-) muss früh aufstehen.

    @Sammelhamster: Gartenarbeit schadet der Feinmotorik.

    @nina: die Sahne macht die Sache cremig. Bei diesem Rezept bin ich aber, damit es foolproof und Gartentauglich ist, an die obere Grenze des Gelatinegehaltes gegangen.

    @zorra: auf dem Sommerbuffet einfach nebeneinander auslegen :-)

    @Bsler Dybli: Cassata, hab ich noch nie gemacht. Danke für die Idee.

    @reibeisen: hübscher als die weisse Toblerone.

    @Elisabeth: aus eigener Erfahrung erinnere ich mich, dass die Sandkuchen im Mund nicht so toll schmecken.

    @mipi: schade, dass es keine Schweizer Firma mehr ist :-(

    @Petra: 5-10 Dreiecksformen sind für einen Privathaushalt zuviel.

    @Bolli: Fleischterrinen geben nicht weniger Arbeit, ich werde vielleicht auch noch eine machen.

  21. Juni 2, 2009 um 10:09 | #21

    Unglaublich schön! Ich hab noch nie eine Terrine gemacht, aber das wäre sicher eine schöne „Einstiegs-Terrine“.
    Eine kleine Kuchen-Kastenform wird da ja sicher auch passen, oder?

  22. Juni 2, 2009 um 10:30 | #22

    Ich habe bisher nur einen Ausflug in Richtung Gemüseterrine gemacht – die war eingewickelt in Lauch. Irgendwie habe ich das als viel Arbeit in Erinnerung, vielelicht sollte ich mal Deine einfache (ha. Bestimmt nicht) version austesten, auch wenn ich keine dreieckige Form besitze.

  23. Juni 2, 2009 um 10:58 | #23

    eine wirklich bunte Verführung. Die zarte Sauerrahmnote mit den knackigen Gemüsen und erdigen Pilzen kann ich mir sehr gut vorstellen.

  24. Juni 2, 2009 um 11:22 | #24

    @steph: die kleinen Kuchen-Kastenformen sind gut geeignet. Vielleicht lagenweise einbringen, die Form zwischendurch wieder kühlen, damit die Schicht anzieht. Auf die Weise sinken die Gemüse nicht ab, bzw. schwimmen nicht obenauf, aber wem sag ich das.

    @kochschlampe: ohne Lauch ist einfacher :-)

    @Ellja: so genau hab ich das gar nicht bedacht :-)

  25. Juni 2, 2009 um 13:04 | #25

    Das sieht ganz toll aus und scheint das Richtige für heiße Sommertage zu sein.

  26. Buchfink
    Juni 2, 2009 um 14:11 | #26

    Der Künstler ganz in seinem Metier. Aber vielleicht wage ich mich auch an so ein Künststück ran.

  27. Juni 2, 2009 um 17:29 | #27

    Wenn das kein Hingucker ist! Und perfekt vorzubereiten, das wird notiert. Sicher eine schöne Vorspeise für Gäste :-)

  28. Juni 2, 2009 um 18:23 | #28

    Wow! sounds delicious…cool pictures.

  29. Juni 2, 2009 um 19:42 | #29

    Für mich machst Du die Terrine? Für mich ganz allein? Also in ca. 4 Stunden bin ich da! Weißwein kalt stellen und Terrine griffbereit halten!

    P.S. Vielen Dank für die Teilnahme und das tolle Rezept, das bei mir sicher wieder nachgekocht wird.

  30. Juni 2, 2009 um 19:59 | #30

    Wenn sie schmeckt wie sie aussieht, ein Genuß!

  31. Juni 2, 2009 um 20:22 | #31

    Wunderschön ist die. Auch wenn ich keine Terrinen mag, würde ich diese aus ästhetischen Gründen auf jedenfall versuchen.

  32. Juni 2, 2009 um 21:18 | #32

    @april: dazu ein Glas Riesling.

    @Buchfink: eine Wand zu besprayen ist schwieriger.

    @Petra: Ist gut vorzubereiten, auch mit den antipastogemüsen gut.

    @Dave Jones: for hot summerdays.

    @Nathalie: das kann spät werden, ich bleib mal auf.

    @Heidi: für die Würzung ist der Koch verantwortlich.

    @Buntköchin: heroisch :-)

  33. Juni 2, 2009 um 23:12 | #33

    Sehr schön bunt, aber einfach ist da aus meiner Kurzzeiterfahrung nichts und die Pilzchen würde ich anders einsetzen ;)

  34. Juni 3, 2009 um 05:45 | #34

    Wow, super Bilder. Da fällt mir gerade ein was ich noch benötige. Eine Terrinenform. :)

  35. Juni 4, 2009 um 05:22 | #35

    Ah, der Schweizer Klassiker mal wieder (Produktform immer noch deutsch?)

  36. Juni 4, 2009 um 07:36 | #36

    @the rufus: Langzeiterfahrung macht es einfach und Pilze sind überall.

    @gourmet: in jeder Küche fehlt immer irgendetwas.

    @kulinaria: Toblerone ist amerikanisch.

  37. Poulette
    Juni 4, 2009 um 11:28 | #39

    Wunderschön! Sommerlich-frisch.

  38. Juni 5, 2009 um 16:26 | #40

    Das Terrinchen im weißen Kleid gefällt mir überaus. Ob es schon einen Gatterich hat?

  39. Juni 5, 2009 um 21:20 | #41

    @Poulette: ist ja auch :-)

    @entegut: bei der Hochzeit war er noch nicht dabei, aber zur Taufe wirds ihm reichen. Ein Fleischterrinen-Gatterich aus der Gattung der Schweinchen.

  40. Juni 8, 2009 um 22:36 | #42

    Wow das sieht optisch sehr schön aus, und hört sich lecker an…

  41. Juni 18, 2009 um 21:50 | #43

    Ich glaube, jetzt weiß ich auch wieder, was mich zu meiner Terrine inspiriert habe: Deine sieht wirklich toll aus, mit dem Gemüse und weiß und dreieckig – das hat mir wohl wirklich gefallen!

    Zum Glück ist durch den Ziegenkäse dann doch etwas anderes daraus geworden. :-)

  1. Juni 6, 2009 um 16:53 | #1
  2. Dezember 15, 2009 um 04:02 | #2